BBA - Akademie der Immobilienwirtschaft e. V., Berlin

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Presse

Der Roxy-Palast öffnet seine Pforten für die Abschlussjahrgänge der Berufsschule

Mitte März 2020 zog die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft in ihren neuen Firmensitz. Besichtigen konnten bislang weder Kunden noch Berufsschüler*innen das neue Domizil, denn aufgrund der Corona-Pandemie bildet die BBA Immobilienwirtschaft seit dem 16. März 2020 online. Ab dem 04. Mai 2020 werden nun die ersten Azubis wieder analog unterrichtet – eine Eröffnung unter schwierigen Bedingungen.

In der letzten Meldung berichteten wir von unserer Berufsschule, in der innerhalb kürzester Zeit der gesamte, reguläre Stundenplan auf digitalen Unterricht umgestellt wurde. Zum jetzigen Zeitpunkt befinden wir uns mitten in der sukzessiven Eröffnungsphase, die alle Beteiligte vor einige Herausforderungen stellt.

Eröffnung ohne Paukenschlag
Am 04. Mai 2020 öffnete die BBA für angehende Immobilienkaufleute zur Vorbereitung auf die IHK-Abschlussprüfungen die Türen zum denkmalgeschützten Roxy-Palast. Vorgestellt haben wir uns diesen Tag jedoch anders: als feierliche Eröffnung mit unseren Mitgliedern, Partnern und Kunden, für die wir mit Freude und Stolz unsere Bildungsarbeit leisten. Die aktuelle Situation verbietet es nicht nur, wie geplant zu eröffnen, sondern auch, wie gewohnt zu unterrichten. Die lebhafte Akademie hält Abstand. In diesen Zeiten jedoch ein Zeichen von Nähe.

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Pressemitteilungen

Der Roxy-Palast öffnet seine Pforten für die Abschlussjahrgänge der Berufsschule

Berlin, 06. Mai 2020

Mitte März 2020 zog die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft in ihren neuen Firmensitz. Besichtigen konnten bislang weder Kunden noch Berufsschüler*innen das neue Domizil, denn aufgrund der Corona-Pandemie bildet die BBA Immobilienwirtschaft seit dem 16. März 2020 online. Ab dem 04. Mai 2020 werden nun die ersten Azubis wieder analog unterrichtet – eine Eröffnung unter schwierigen Bedingungen.

In der letzten Meldung berichteten wir von unserer Berufsschule, in der innerhalb kürzester Zeit der gesamte, reguläre Stundenplan auf digitalen Unterricht umgestellt wurde. Zum jetzigen Zeitpunkt befinden wir uns mitten in der sukzessiven Eröffnungsphase, die alle Beteiligte vor einige Herausforderungen stellt.

Eröffnung ohne Paukenschlag
Am 04. Mai 2020 öffnete die BBA für angehende Immobilienkaufleute zur Vorbereitung auf die IHK-Abschlussprüfungen die Türen zum denkmalgeschützten Roxy-Palast. Vorgestellt haben wir uns diesen Tag jedoch anders: als feierliche Eröffnung mit unseren Mitgliedern, Partnern und Kunden, für die wir mit Freude und Stolz unsere Bildungsarbeit leisten. Die aktuelle Situation verbietet es nicht nur, wie geplant zu eröffnen, sondern auch, wie gewohnt zu unterrichten. Die lebhafte Akademie hält Abstand. In diesen Zeiten jedoch ein Zeichen von Nähe.

Die Anordnung zur Schließung war genauso kurzfristig wie der Eröffnungsplan
Ende April 2020 lag der Musterhygieneplan für die Schulen vor, der die strengen Vorgaben für die stufenweise Eröffnung konkretisierte. Für die BBA hieß es, ab dem 04. Mai 2020 dürfen die Abschlussjahrgänge wieder in Präsenz unterrichtet werden. In weiser Voraussicht wurde von der Schulleiterin der BBA Berufsschule Silke Hillenbrand bereits ein eigener Hygieneplan erstellt, der jetzt nur noch einen Feinschliff erhielt. Denn ausreichend Desinfektionsmittel zu organisieren (kein ganz leichtes Unterfangen) sowie Raum-, Belegungs-, Verhaltens-, Reinigungs- und Pausenkonzepte zu erarbeiten und Ausbilder*innen und Schüler*innen zu informieren sind Maßnahmen, die sich nicht in zwei Tagen umsetzen lassen.

In den Klassenräumen dürfen maximal acht Personen unterrichtet werden, so dass das Lehrerteam zwischen den Gruppen wechselt. Die dreizehn Schulungsräume im Roxy-Palast werden nun zu einem großen Teil allein für die Abschlussklassen benötigt. Auch das Team der BBA ist wieder verstärkt im Roxy-Palast anwesend, um die Betreuung und Aufsicht sicherzustellen, aber auch, um bei der organisatorischen Umsetzung der zahlreichen Aktivitäten zu unterstützen. Oberste Priorität hat dabei der Schutz der Kunden, Auszubildenden und des BBA-Teams, dafür wurde in der BBA alles Notwendige getan. Alle verhalten sich bisher sehr vernünftig. In den Pausen kann man beobachten, wie die Schüler*innen mit großer Vorsicht aneinander vorbeilaufen, um unter allen Umständen den Sicherheitsabstand einzuhalten. Zusammenfassend können wir sagen: Das Eröffnen ist schwieriger, als das Schließen. Dennoch sind wir froh, nach über einem Monat ein bisschen Leben in der Akademie zu spüren. Ohne das BBA-Team, ohne Kursteilnehmer*innen und Berufsschüler*innen, die eifrig lernen wollen, sind schöne, neue Räume eben doch nur kühler Beton mit schicker Tapete.

„Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wis¬sen, was neu werden soll. Man muss nur bereit und zuversichtlich sein.“ (Luise Rinser)
Dieses Zitat schickte uns verbunden mit einem Dank Elke Weber von der WBG Brandenburg eG. Bei allen Herausforderungen, mit denen vermutlich jeder von uns aktuell konfrontiert wird, gilt: die Situation annehmen und Chancen in ihr sehen. Die gesamte Arbeitswelt kann von den Veränderungen profitieren. Bei Digitalisierungsvorhaben legen viele Unternehmen ihre Mofa-Strategie auf Eis und setzen auf Geschwindigkeit. Natürlich unter einem höheren Risiko, war doch viel zu wenig Zeit, um alles zu durchdenken. Dafür aber mit einem gewaltigen Fortschritt! Bei einigen Dingen stellt man fest, dass sie nicht gut funktionieren. Bei anderen dagegen fragt man sich: warum erst jetzt?! Die Krise hat uns in der BBA gezeigt: Homeoffice, virtuelle Zusammenarbeit und auch das digitale Lernen können sehr gut funktionieren. Bei aller Digitalisierung wird jedoch eines sichtbarer denn je: Beziehung ist das Gut des 21. Jahrhunderts! Soziale Interaktion und der persönliche Austausch lassen sich nicht komplett ersetzen, dafür aber klug mit digitalen Elementen kombinieren.

#stayhome#stayinformed – die BBA bildet Immobilienwirtschaft online
Damit unsere Mitglieder und Kunden auch weiterhin gut informiert und mit aktuellem Wissen glänzen können, bieten wir Webinare an. Bildung kann damit ortsunabhängig stattfinden und ist außerdem zeit- und kosteneffizient, denn Anreisen sind nicht notwendig.

Geschwindigkeit beherrschen und besonnen entscheiden: Corona zwang zu einem Wendemanöver aus voller Fahrt

Berlin, 07. April 2020

Ausbildung in einer Berliner Berufsschule – Ein Blick hinter die Kulissen der BBA

Ende Januar 2020 trat der erste Covid-19-Fall in Deutschland auf und erregte trotz langsamer Verbreitung noch eher wenig Aufmerksamkeit. Auch das Robert-Koch-Institut (RKI) bewertete Ende Februar 2020 das Risiko als gering bis mäßig. Nur 2 Wochen später änderte sich die Situation drastisch: Das neuartige Virus breitete sich rasant in der gesamten Bundesrepublik, aber auch in ganz Europa aus. Die WHO rief offiziell eine Pandemie aus und das RKI stufte das Risiko nunmehr als hoch, kurze Zeit später für Risikogruppen sogar als sehr hoch ein. In der Konsequenz brachten Bundes- und Landesregierungen zahlreiche Maßnahmen gegen eine unkontrollierte Ausbreitung auf den Weg, die seitdem immer weiter verschärft wurden – für die Bürger*innen, aber auch für die Wirtschaft eine enorme Belastung. Unter anderem wurden die Schulen geschlossen, so auch die Berliner Berufsschule der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft. Knapp 400 auszubildende Immobilienkaufleute erhielten Freitagnachmittag, den 13. März 2020, die gesicherte Information, dass ihre Berufsschule ab dem folgenden Montag geschlossen bleiben müsste.

Für die Schüler*innen, Ausbildungsunternehmen und die Lehrer*innen eine Ausnahmesituation. Innerhalb kürzester Zeit galt es, die unübersichtliche Lage in geordnete Bahnen zu lenken, eine transparente Kommunikation zu starten, die Nerven der Azubis zu beruhigen, die kurz vor der Prüfung stehen und vor allem: den bisher überwiegend analogen Unterricht ab sofort digital durchzuführen. Geschwindigkeit, Flexibilität und Besonnenheit waren die bestimmenden Faktoren. Von Anfang an war jedoch klar: Unterricht findet weiter statt.

Initiative ergreifen und das Ruder rumreißen
Das Lehrerteam hatte zwei Tage Zeit, um den Unterricht an die neue Situation anzupassen. Es bewährte sich, dass das Kollegium und auch die Schüler*innen und Ausbildungsunternehmen schon Erfahrungen mit digitalen Formaten hatten. Die Lernplattform Moodle wurde nun mit allen Möglichkeiten zum Lernen und zur Interaktion umfassend erweitert und mit Inhalten befüllt, Skripte und Präsentationen wurden überarbeitet und neue Aufgaben erstellt. Am 16. März 2020 war es dann soweit: Der Unterricht begann Montagmorgen, wie gewohnt, um 8.30 Uhr nach geltendem Stundenplan. Alles war wie immer, der einzige Unterschied bestand darin, dass die Schüler*innen nicht im Klassenraum, sondern zu Hause vor ihren Laptops und PCs saßen.

Für die Auszubildenden und für die Lehrer*innen begann eine Lernzeit unter besonderen Bedingungen. Parallel wurde das Programm Microsoft Teams eingeführt, um die Kommunikation zwischen Lehrern und Klassen per Video und Chat zu verbessern sowie das Teilen oder gemeinsame Bearbeiten von Unterlagen zu ermöglichen. Selbst der Sportunterricht fand nach Stundenplan statt.

Nach nunmehr drei Wochen digitalem Unterricht, kurz vor den Berliner Osterferien, gibt es erste Erfahrungen. So berichtet das Lehrerteam, dass es zu Beginn für alle sehr ungewohnt und nicht vergleichbar mit analogem Unterricht war, aber: es funktioniert! Die Auszubildenden machen engagiert mit und reichen gute bis sehr gute Erarbeitungen ein. Die Einführung von Microsoft Teams wurde besonders gut angenommen. Die Erfahrungen einer Lehrkraft der BBA: „Es ist wirklich schön, mit den Klassen sprechen zu können – die Audioqualität ist recht hoch. Die Schüler*innen sind auch glücklich, endlich mal Stimmen hören zu können, und nutzen gerne die Kommunikationsmöglichkeiten, die MS Teams bietet.“

Das Kollegium tauscht sich regelmäßig virtuell aus, um voneinander zu lernen und nach und nach auch im digitalen Unterricht mehr Funktionalitäten integrieren zu können. Die Osterferien bedeuten eine kleine Verschnaufpause, die sich alle Beteiligten mehr als verdient haben. Die Ausbildungsunternehmen erkennen diese Leistung mit vielen positiven Rückmeldungen an:

„Vielen herzlichen Dank an Sie und Ihr gesamtes Team für die hervorragende digitale Fortführung des Schulunterrichtes. Unsere Azubis fühlen sich von Ihnen gut betreut und aufgehoben.“
Ausbildungsleiterin, TAG Wohnen & Service GmbH

„Wir sind von Ihrem Engagement für die Wissensvermittlung und auch für die jungen Menschen mehr als begeistert und auch von Ihrer sehr angenehmen Kommunikation. Es ist zu spüren, dass wir unsere Azubis in die Hände von Menschen mit Herz und Verstand geben.“
Simone Equitz, Personalreferentin, Berlinovo Immobilien Gesellschaft mbH

„Vielen Dank für Ihr wöchentliches Update. Es ist sehr schön, dass wir auf diese Art und Weise so ausführlich auf dem Laufenden gehalten werden. Aus unserer Sicht klappt alles sehr gut mit der Berufsschule digital.“
Sylvia Freudenberger, Ausbildungsleiterin, STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH

„Ich bin wirklich begeistert, dass die BBA so gut aufgestellt ist – auch digital. Meine ganz große Anerkennung und ein dickes Lob an die Lehrkräfte und alle Beteiligten, die trotz dieser Ausnahmesituation für die Azubis da sind und ein Stückchen Normalität aufrecht halten.“
Kerstin Schäfer, Teamleiterin Organisation, Projekte, Ausbildung, EB Immobilienmanagement GmbH

„Ein dickes Lob an das gesamte Team. Bei all den widrigen Umständen und der Schnelligkeit der administrativen – hoffentlich erfolgreichen Maßnahmen – der Regierung ist es mir ein Bedürfnis, Ihnen den größten Respekt zu übermitteln. Die Fortsetzung des Unterrichtes in Form des Onlineunterrichtes zu organisieren und durchzuführen, ist einfach phänomenal.“
Jens Werdermann, Vorstand, WG FRIEDENSHORT eG

Insgesamt hat sich das digitale Lernen und Unterrichten zunehmend eingespielt. Sowohl bei Lehrer*innen als auch bei den Schülern wächst aber auch die Sehnsucht nach der analogen Präsenz. Zum aktuellen Zeitpunkt ist allerdings nicht abzusehen, wie sich die Lage entwickelt oder wann sich wieder Normalität einstellen wird.

Eines ist jedoch Fakt: Der notwendige Lernstoff kann vermittelt werden und die Azubis werden – wie in den vergangenen Jahren auch – die Prüfungen sicherlich wieder mit hervorragenden Ergebnissen bestehen. Möglich macht das ein herausragendes Lehrerteam, motivierte Schüler*innen und die Unterstützung der Ausbildungsunternehmen. Eines hat die BBA-Berufsschule bewiesen: Was auch immer das Jahr 2020 noch bringen mag – Unterricht findet statt!

Einladung zur Informationsveranstaltung der BBA-Berufsschule

Berlin, Januar 2020

Seit über 25 Jahren bildet die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft erfolgreich in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft aus und fort. Die akademieeigene Berufsschule feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen und nutzt diesen Anlass, um sich bei neuen Unternehmen der Branche vorzustellen.

Am 23. Mai 2009 beschlossen die Mitglieder der Akademie die Gründung einer privaten Berufsschule. Ziel war es, eine bestmögliche und zukunftsgewandte Ausbildungsqualität für die angehenden Immobilienkaufleute sicher zu stellen. Im Sommer 2010 war es soweit: Die ersten 28 Unternehmen, überzeugt von dem Konzept der BBA, entsendeten ihre Auszubildenden und zwei Klassen gingen an den Start.

Eine Dekade nach dem Startschuss

Heute entsenden rund 100 Unternehmen der Wohnungs- und Immobilienbranche ihre knapp 400 Auszubildenden an die staatlich anerkannte Berufsschule, da das bewährte Lehrkonzept zahlreiche Vorzüge bietet. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung können Unternehmen, die zukünftig ausbilden oder an die BBA wechseln wollen, erfahren, wie die BBA-Berufsschule die Auszubildenden erfolgreich zum IHK-Abschluss begleitet und sie auf das Berufsleben vorbereitet.

Sehr herzlich lädt die BBA daher am Donnerstag, den 13. Februar 2020 von 16:15 Uhr bis 18:15 Uhr in die Lützowstraße ein. Auf dieser Veranstaltung wird u.a. ein Überblick zu den Unterrichtsinhalten, Methoden, Leistungsbewertungen sowie zu der Kooperation mit den Ausbildungsunternehmen gegeben. BBA-Lehrkräfte und aktuelle Auszubildende erzählen aus dem Schulalltag und beantworten gern alle Fragen.

Senden Sie der BBA bei Interesse eine E-Mail an: aniko.pommer(at)bba-campus.de, um sich kostenfrei anzumelden. Gern steht auch die Schulleitung oder die Geschäftsführung für ein persönliches Beratungsgespräch zur Verfügung.

Kontakt:

Silke Hillenbrand
Berufsschulleitung
Telefon: 030 23 08 55-27
E-Mail: silke.hillenbrand(at)bba-campus.de

Aniko Pommer
Assistenz der Berufsschule
Telefon: 030 23 08 55-23
E-Mail: aniko.pommer(at)bba-campus.de

Weitere Informationen unter http://bba-campus.de.

Der Roxy Palast wird zur Akademie: Die BBA zieht um!

Berlin, 29. November 2019

Die BBA ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen und muss deshalb in neue Räumlichkeiten umziehen. Hierzu konnte sie sich 2019 ein höchst ge­schichtsträchtiges Gebäude als neues Domizil sichern. Was macht es so besonders und was kann dort er­wartet werden?

Der Roxy Palast an der Hauptstraße in Friedenau: Der neue Sitz der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft Berlin, ist nicht nur ein prachtvolles Baudenkmal, sondern birgt auch viel Geschichte.

Hauptwerk der „Neuen Sachlichkeit“
Der „Palast“ gilt als Hauptwerk der „Neuen Sachlichkeit“ in Berlin. Er wurde nach den Ent­würfen des Architekten Martin Punitzer als Büro- und Kinoge­bäude in Stahlskelettbau­weise errichtet und 1929 fertiggestellt. Bauherr des Gebäudes war die Berliner Bau- und Terrain AG. Punitzer, 1889 in Berlin geboren, wurde in der Zeit des Nationalsozialismus als Jude verfolgt und emigrierte nach Chile, wo er 1949 starb.

Durch die Lage am südwestlichen Ende der Hauptstraße hat das Grundstück des Gebäu­des die Form eines rechtwinkligen Trapezes. Auf dem markant geschnittenen Grundstück entwarf Punitzer geschickt einen viergeschossigen Riegelbau von 59 Metern Breite und 14 Metern Tiefe. Die langgestreckten, durchlaufenden Fensterbänder, die nach der Idee des Architek­ten Filmstreifen symbolisieren sol­len, charakterisieren die Straßenfassade.

Das bekannte Kino im Roxy Palast öffnete am 31. Oktober 1929 – nur wenige Tage nach dem großen Börsencrash vom 25. Oktober 1929, der zur „Großen Depression führte – um 21:00 Uhr seine Pfor­ten. Im südli­chen Teil des Erdgeschosses war ein Kaufhaus unterge­bracht, die oberen Ge­schosse dien­ten als Büroge­bäude. Im Jahr 1931 gehörten neben dem Kino zwei Werbe­agenturen, Ce­resit (heute Henkel), ein Facharzt und die Groß-Ziethener Kies- und Sand­werk GmbH zu den Mietern.

Wechselvolle Geschichte
Während des zweiten Weltkriegs wurde der Roxy Palast teilweise zerstört. Das Kaufhaus wurde 1947, das Kino erst 1951 wiederaufgebaut und als solches bis in die Mitte der 1970er Jahre ge­nutzt. Auf der ehemaligen Kaufhausfläche eröffnete die Diskothek „La Belle“, die vor allem bei US-ameri­kanischen Soldaten sehr beliebt war. Am 5. April 1986 erlangte sie aufgrund ei­nes Bombenan­schlags, bei dem drei Menschen starben und 28 schwer verletzt wurden, traurige Berühmtheit. Die Diskothek blieb anschließend geschlos­sen. Bis heute legen Menschen jährlich Blumen an der Ge­denktafel am Roxy Palast nieder.

Im Jahr 1987 wurde die ursprüngliche Fassade des Roxy Palasts wiederhergestellt und das Ge­bäude am 2. Dezember 1988 unter Denkmalschutz gestellt. Von 1987 bis 2009 befand sich ein Teppichgeschäft im ehemaligen Kinosaal. Nach weiteren Umbauarbeiten zog in 2011 der bis heute ansässige Bio-Lebensmittelmarkt auf die Fläche des ehemaligen Kinos ein.

Das neue Domizil der BBA
BBA-Kunden dürfen sich auf dreizehn neue, moderne Schulungsräume freuen. Der Palast bietet weitaus mehr Platz für Wissenstransfer, als der noch aktuelle Standort in der Lützowstraße.

„Die Berufsschule wächst kontinuierlich und somit auch unser Bedarf an geeigneten Räumlichkeiten. Ich freue mich auf die modernen Klassenräume und ganz besonders auf die geplanten Kreativflächen“, so Silke Hillenbrand, Berufsschulleiterin der BBA.

Das Kreativ-Lab befindet sich ehemaligen Bildwerferraum und schafft den Rahmen für in­novative Ideen. Die besondere Atmosphäre im Lab entsteht vor allem durch die gläsernen Fassadenelemente, die in verschieden Farben ihre Wirkung entfalten.

Eigene Cafeteria
Die Auszubildenden erwartet ein historisch gewachsener Kiez mit zahlreichen Verpfle­gungsmög­lichkeiten. Wohlverdiente Pausen können künftig aber auch in der eige­nen Cafeteria verbracht werden. Der Roxy Palast, ein charismatisches Ge­bäude, bietet allen Teil­nehmerinnen und Teilnehmern großzügige Möglichkeiten, sich aus- und weiterbilden zu lassen. Die Immobilienwirtschaft ist eine Netzwerk-Branche und auch diesem Gedanken trägt die BBA zukünftig stärker Rechnung: Auf digitalem Wege durch integrierte Ladestati­onen in der Cafeteria und in analoger Weise durch vereinte Flächen, anders als in der Lützowstraße, in der teilweise zwischen Erdgeschoss und 11. Etage gependelt werden muss.

Nach wie vor über den Dächern Berlins und im Herzen der Hauptstadt
Eine Ter­rasse im ersten Oberge­schoss und eine große Dachterrasse – inmitten einer tollen Lage mit ausge­zeichneter Ver­kehrsanbindung – runden die Vorzüge des neuen Akademie­standorts ab. Bei der Planung der Umbaumaßnahmen war es der BBA besonders wichtig, eine gute Mischung aus Funktionalität und Innovation abzubilden. Mitglieder und Kunden sollen nicht nur Schulungen in hervorragender Qualität erhalten, die Akademie möchte auf ihrem neuen Campus auch den notwendigen Raum für Inspirationen und Ideen bieten.

„Nach den aktuell stattfindenden und umfangreichen Umbaumaßnahmen wird der ge­plante Um­zug mit großer Spannung erwartet. Unsere knapp 400 Auszubildenden und die 35 Mitar­beiterin­nen und Mitarbeiter freuen sich, ebenso wie ich, auf frischen Wind in der Akademie“, so Sandra Nie­dergesäß, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der BBA – Akademie der Immobilienwirt­schaft e.V., Berlin.