BBA - Akademie der Immobilienwirtschaft e. V., Berlin

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Presse

Der Roxy Palast wird zur Akademie: Die BBA zieht um!
Berlin, 29. November 2019

Die BBA ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen und muss deshalb in neue Räumlichkeiten umziehen. Hierzu konnte sie sich 2019 ein höchst ge­schichtsträchtiges Gebäude als neues Domizil sichern. Was macht es so besonders und was kann dort er­wartet werden?

Der Roxy Palast an der Hauptstraße in Friedenau: Der neue Sitz der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft Berlin, ist nicht nur ein prachtvolles Baudenkmal, sondern birgt auch viel Geschichte.

Hauptwerk der „Neuen Sachlichkeit“
Der „Palast“ gilt als Hauptwerk der „Neuen Sachlichkeit“ in Berlin. Er wurde nach den Ent­würfen des Architekten Martin Punitzer als Büro- und Kinoge­bäude in Stahlskelettbau­weise errichtet und 1929 fertiggestellt. Bauherr des Gebäudes war die Berliner Bau- und Terrain AG. Punitzer, 1889 in Berlin geboren, wurde in der Zeit des Nationalsozialismus als Jude verfolgt und emigrierte nach Chile, wo er 1949 starb.

Durch die Lage am südwestlichen Ende der Hauptstraße hat das Grundstück des Gebäu­des die Form eines rechtwinkligen Trapezes. Auf dem markant geschnittenen Grundstück entwarf Punitzer geschickt einen viergeschossigen Riegelbau von 59 Metern Breite und 14 Metern Tiefe. Die langgestreckten, durchlaufenden Fensterbänder, die nach der Idee des Architek­ten Filmstreifen symbolisieren sol­len, charakterisieren die Straßenfassade.

Das bekannte Kino im Roxy Palast öffnete am 31. Oktober 1929 – nur wenige Tage nach dem großen Börsencrash vom 25. Oktober 1929, der zur „Großen Depression führte – um 21:00 Uhr seine Pfor­ten. Im südli­chen Teil des Erdgeschosses war ein Kaufhaus unterge­bracht, die oberen Ge­schosse dien­ten als Büroge­bäude. Im Jahr 1931 gehörten neben dem Kino zwei Werbe­agenturen, Ce­resit (heute Henkel), ein Facharzt und die Groß-Ziethener Kies- und Sand­werk GmbH zu den Mietern.

Wechselvolle Geschichte
Während des zweiten Weltkriegs wurde der Roxy Palast teilweise zerstört. Das Kaufhaus wurde 1947, das Kino erst 1951 wiederaufgebaut und als solches bis in die Mitte der 1970er Jahre ge­nutzt. Auf der ehemaligen Kaufhausfläche eröffnete die Diskothek „La Belle“, die vor allem bei US-ameri­kanischen Soldaten sehr beliebt war. Am 5. April 1986 erlangte sie aufgrund ei­nes Bombenan­schlags, bei dem drei Menschen starben und 28 schwer verletzt wurden, traurige Berühmtheit. Die Diskothek blieb anschließend geschlos­sen. Bis heute legen Menschen jährlich Blumen an der Ge­denktafel am Roxy Palast nieder.

Im Jahr 1987 wurde die ursprüngliche Fassade des Roxy Palasts wiederhergestellt und das Ge­bäude am 2. Dezember 1988 unter Denkmalschutz gestellt. Von 1987 bis 2009 befand sich ein Teppichgeschäft im ehemaligen Kinosaal. Nach weiteren Umbauarbeiten zog in 2011 der bis heute ansässige Bio-Lebensmittelmarkt auf die Fläche des ehemaligen Kinos ein.

Das neue Domizil der BBA
BBA-Kunden dürfen sich auf dreizehn neue, moderne Schulungsräume freuen. Der Palast bietet weitaus mehr Platz für Wissenstransfer, als der noch aktuelle Standort in der Lützowstraße.

„Die Berufsschule wächst kontinuierlich und somit auch unser Bedarf an geeigneten Räumlichkeiten. Ich freue mich auf die modernen Klassenräume und ganz besonders auf die geplanten Kreativflächen“, so Silke Hillenbrand, Berufsschulleiterin der BBA.

Das Kreativ-Lab befindet sich ehemaligen Bildwerferraum und schafft den Rahmen für in­novative Ideen. Die besondere Atmosphäre im Lab entsteht vor allem durch die gläsernen Fassadenelemente, die in verschieden Farben ihre Wirkung entfalten.

Eigene Cafeteria
Die Auszubildenden erwartet ein historisch gewachsener Kiez mit zahlreichen Verpfle­gungsmög­lichkeiten. Wohlverdiente Pausen können künftig aber auch in der eige­nen Cafeteria verbracht werden. Der Roxy Palast, ein charismatisches Ge­bäude, bietet allen Teil­nehmerinnen und Teilnehmern großzügige Möglichkeiten, sich aus- und weiterbilden zu lassen. Die Immobilienwirtschaft ist eine Netzwerk-Branche und auch diesem Gedanken trägt die BBA zukünftig stärker Rechnung: Auf digitalem Wege durch integrierte Ladestati­onen in der Cafeteria und in analoger Weise durch vereinte Flächen, anders als in der Lützowstraße, in der teilweise zwischen Erdgeschoss und 11. Etage gependelt werden muss.

Nach wie vor über den Dächern Berlins und im Herzen der Hauptstadt
Eine Ter­rasse im ersten Oberge­schoss und eine große Dachterrasse – inmitten einer tollen Lage mit ausge­zeichneter Ver­kehrsanbindung – runden die Vorzüge des neuen Akademie­standorts ab. Bei der Planung der Umbaumaßnahmen war es der BBA besonders wichtig, eine gute Mischung aus Funktionalität und Innovation abzubilden. Mitglieder und Kunden sollen nicht nur Schulungen in hervorragender Qualität erhalten, die Akademie möchte auf ihrem neuen Campus auch den notwendigen Raum für Inspirationen und Ideen bieten.

„Nach den aktuell stattfindenden und umfangreichen Umbaumaßnahmen wird der ge­plante Um­zug mit großer Spannung erwartet. Unsere knapp 400 Auszubildenden und die 35 Mitar­beiterin­nen und Mitarbeiter freuen sich, ebenso wie ich, auf frischen Wind in der Akademie“, so Sandra Nie­dergesäß, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der BBA – Akademie der Immobilienwirt­schaft e.V., Berlin.

Pressemitteilungen

Einladung zur Informationsveranstaltung der BBA-Berufsschule

Berlin, Januar 2020

Seit über 25 Jahren bildet die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft erfolgreich in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft aus und fort. Die akademieeigene Berufsschule feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen und nutzt diesen Anlass, um sich bei neuen Unternehmen der Branche vorzustellen.

Am 23. Mai 2009 beschlossen die Mitglieder der Akademie die Gründung einer privaten Berufsschule. Ziel war es, eine bestmögliche und zukunftsgewandte Ausbildungsqualität für die angehenden Immobilienkaufleute sicher zu stellen. Im Sommer 2010 war es soweit: Die ersten 28 Unternehmen, überzeugt von dem Konzept der BBA, entsendeten ihre Auszubildenden und zwei Klassen gingen an den Start.

Eine Dekade nach dem Startschuss

Heute entsenden rund 100 Unternehmen der Wohnungs- und Immobilienbranche ihre knapp 400 Auszubildenden an die staatlich anerkannte Berufsschule, da das bewährte Lehrkonzept zahlreiche Vorzüge bietet. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung können Unternehmen, die zukünftig ausbilden oder an die BBA wechseln wollen, erfahren, wie die BBA-Berufsschule die Auszubildenden erfolgreich zum IHK-Abschluss begleitet und sie auf das Berufsleben vorbereitet.

Sehr herzlich lädt die BBA daher am Donnerstag, den 13. Februar 2020 von 16:15 Uhr bis 18:15 Uhr in die Lützowstraße ein. Auf dieser Veranstaltung wird u.a. ein Überblick zu den Unterrichtsinhalten, Methoden, Leistungsbewertungen sowie zu der Kooperation mit den Ausbildungsunternehmen gegeben. BBA-Lehrkräfte und aktuelle Auszubildende erzählen aus dem Schulalltag und beantworten gern alle Fragen.

Senden Sie der BBA bei Interesse eine E-Mail an: aniko.pommer(at)bba-campus.de, um sich kostenfrei anzumelden. Gern steht auch die Schulleitung oder die Geschäftsführung für ein persönliches Beratungsgespräch zur Verfügung.

Kontakt:

Silke Hillenbrand
Berufsschulleitung
Telefon: 030 23 08 55-27
E-Mail: silke.hillenbrand(at)bba-campus.de

Aniko Pommer
Assistenz der Berufsschule
Telefon: 030 23 08 55-23
E-Mail: aniko.pommer(at)bba-campus.de

Weitere Informationen unter http://bba-campus.de.