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Mehr Studenten brauchen mehr Wohnraum: Was ist dran am Hype?

 

Berlin, 06.03.2013

Expertenforum diskutiert Chancen und Risiken eines Nischenprodukts

 

Zum Wintersemester 2012/2013 waren an deutschen Hochschulen über 2,5 Mio. Studenten immatrikuliert. Das entspricht gegenüber dem Vorjahres Vergleich einem Zuwachs von rund 5%. Die stetig steigende Zahl der Studierenden und die damit einhergehende wachsende Nachfrage nach adäquatem Wohnraum wecken bei Immobilieninvestoren und Projektentwicklern inzwischen gleichermaßen Begehrlichkeiten. Längst haben sich Studentenappartements als eigene Anlageklasse etabliert. Auch Wohnungsgesellschaften entdecken Studenten als interessante Kundengruppe und richten sich mit entsprechenden Angeboten darauf ein. Doch die Attraktivität des Nischenprodukts hat auch seine Tücken. „Studentisches Wohnen 2013“ lautet deshalb die Überschrift der BBA-Fachtagung, die am 19. März in Berlin stattfindet, auf der Experten die Herausforderungen bei der Planung und späteren Bewirtschaftung von Studentenwohnanlagen diskutieren.

„An den Top 7 Standorten in Deutschland lassen sich für eine Studentenwohnung Kaltmieten zwischen 14,- € und 16,- € pro Quadratmeter erzielen. Wenn die Wohnungen möbliert sind, können es auch schon mal mehr sein“, weiß Christian Rathei, geschäftsführender Gesellschafter der Proimmobilia GmbH, Göttingen. Das Unternehmen zeichnet deutschlandweit inzwischen für die Bewirtschaftung von mehr als 7.000 Studentenwohnungen verantwortlich. Dass angesichts der erzielbaren Mietpreise bei Eigentümern leerstehender Bürogebäude Überlegungen laut werden, die vakanten Flächen für studentisches Wohnen zu nutzen, scheint wenig überraschend. Doch Rathei warnt: „Das Raumlayout von älteren Büroimmobilien ist in aller Regel nicht mehr zeitgemäß, so dass eine Vollentkernung in diesen Fällen unausweichlich ist.“ Und das treibe die Kosten in die Höhe. „Für Investoren, die solche Objekte zu mehr als 500,- bis 600,- € je Quadratmeter einkaufen, wird die Luft schnell dünn.“

Zwischen 21 und 25 m2 sollte ein Studentenappartement heutzutage groß sein. Nicht selten zählen in einer Studentenwohnanlage auch eine Sauna sowie ein Fitnessraum zu den Ausstattungsbesonderheiten, die von der anspruchsvollen Mieterklientel gewünscht werden. Gleichwohl ist der Markt für dieses Produkt begrenzt. Doch nur etwa 10 bis 15% der Studenten sind in der Lage, sich diesen Luxus auch tatsächlich leisten zu können. „Selbst in einer Studentenstadt wie Göttingen sollte das Angebot rund 1.000 Wohnungen dieser Art nicht überschreiten“, so Rathei. Doch die Gefahr bei einem Hype bestehe darin, dass irgendwann zu viel von etwas angeboten werde. Aus diesem Grund solle man bei der Planung immer auch die Zweitverwertung im Blick haben, lautet die Empfehlung des Marktkenners.

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BBA wächst: Mehr Mitglieder, mehr Veranstaltungen, mehr Teilnehmer

 

Akademie der Immobilienwirtschaft weitet 2013 Bildungsangebote weiter aus

 

Berlin, 29.01.2013

„2012 war für uns ein anspruchsvolles und gleichzeitig sehr gutes Jahr. Wir haben sowohl mit unseren Tagungs- als auch mit unseren Seminar- und Lehrgangsangeboten für die Immobilienwirtschaft bei den Teilnehmerzahlen im Schnitt einen Zuwachs von jeweils mehr als 11% erzielen können“, resümiert Dr. Hans-Michael Brey, Geschäftsführender Vorstand der BBA - Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. (BBA) den Geschäftsverlauf 2012. Auch bei den Mitgliederzahlen konnte die BBA deutlich zulegen. So haben mehr als 33 Unternehmen aus der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft 2012 ihren Beitritt erklärt. Damit zählen inzwischen knapp 300 Mitglieder zu den Unterstützern der Akademie.

Bei der Entwicklung der Mitgliederzahlen zeichnet sich inzwischen ab, dass die BBA bundesweit immer stärker als Aus- und Weiterbildungsschmiede für die Branche wahrgenommen wird. Deutlich wird das an den Beitritten von Unternehmen aus Essen, Eschborn, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover oder Wolfsburg. „Dass wir als Immobilienakademie mit Sitz in Berlin überregional immer mehr an Bedeutung gewinnen, liegt zum einen an dem Studienangebot der BBA, welches ein Bachelor- und Masterstudiengang beinhaltet“, erläutert BBA-Vorstand Dr. Brey. „Zum anderen tragen strategischen Kooperationen - wie zum Beispiel mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen - Geislingen HfWU, der AWI in Stuttgart und der Südwestdeutschen Fachakademie in Wiesbaden - dazu bei, unsere überregionale Präsenz zu stärken.“ Hinzu komme der Standortvorteil Berlin. Dadurch eröffne sich ein direkter Draht zum politischen Geschehen, wodurch die Teilnehmer der Branchenkonferenzen immobilienwirtschaftlich relevante Informationen häufig aus erster Quelle bekämen und mit Entscheidungsträgern in unmittelbaren Dialog treten könnten. So äußerte sich beispielsweise der Parlamentarische Staatsekretär des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Jan Mücke, im Oktober bei der Branchenkonferenz 2012 nicht nur zum aktuellen Sachstand der zukünftigen EnEV-Regelungen. Vielmehr nutzten die Teilnehmer auch die Gelegenheit, nochmal in aller Deutlichkeit auf die wirtschaftliche Situation der Wohnungswirtschaft aufmerksam zu machen.

Flagschiffe mit hoher Beteiligung

Zu den rund 340 Veranstaltungen, die die BBA im vergangenen Jahr für die Immobilienwirtschaft angeboten hat, kamen knapp 4.200 Teilnehmer. Mit mehr als 2.800 Gästen entfiel das Gros der Gäste auf den Tagungsbereich. Dabei stießen unter anderem die Themen „Betriebskosten“, „Messdienstleistungen“ und „Energieeffizienz“ auf großes Interesse. Während im Schnitt eine BBA-Fachtagung von 46 Teilnehmern besucht wird, kommen bei besonders brisanten Themen auch schon mal deutlich über 90 Teilnehmer zusammen.

Auch das noch relativ junge Geschäftsfeld der „In-House-Schulungen“ hat sich 2012 im Qualifizierungsportfolio der BBA erfolgreich etablieren können. „Immer mehr Unternehmen nutzen die Möglichkeit, mehreren Mitarbeitern im laufenden Geschäftsbetrieb eine Schulung gleichzeitig zugänglich zu machen, weil es Kosten spart und der Lerneffekt durch den Praxisbezug deutlich gesteigert werden kann“, sagt Dr. Hans-Micheal Brey.

Für 2013 ist eine Ausweitung der berufsbegleitenden Qualifizierungsprogramme geplant. Einen Schwerpunkt bilden Formate, die sich gezielt an Nachwuchs-Führungskräfte in der Wohnungswirtschaft richten. „Der Branche steht ein Generationswechsel bevor auf den man gut vorbereitet sein sollte, wenn man den Wettbewerb um die guten Köpfe nicht verlieren will“, so der BBA-Vorstand.

Akademie der Immobilienwirtschaft erhält DIN-Zertifizierung

 

BBA erfüllt hohen internationalen Qualitätsstandard

 

Berlin, 16.01.2013

Im Frühjahr 2011 fiel bei der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. (BBA), Berlin, der Startschuss für die Umsetzung des neuen Managementsystems zur Qualitätssicherung der Lerndienstleistungen. Im Fokus des Zertifizierungsprozesses standen die zielgerichtete Optimierung interner Betriebsabläufe, zur genaueren Ermittlung des Lernbedarfs, der Festlegung der Lernziele sowie der Überwachung des Lerntransfers, um das Lehrangebot noch stärker an den Bedürfnissen der Teilnehmer ausrichten zu können. Nach eingehender Prüfung der Produkte und internen Betriebsabläufe durch die „Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen“ (DQS) wurde der BBA nunmehr das Zertifikat für die Gewährleistung internationaler Standards im Bereich der Aus- und Weiterbildung überreicht. Die Immobilienakademie ist damit einer der wenigen Bildungseinrichtungen, die diesen hohen Zertifizierungsstandard erfüllen

Die DIN ISO 29990 ist ein vorrangig für die Weiterbildung und betriebliche Ausbildung entwickeltes System zur Qualitätssicherung. Als erstes seiner Art gewährleistet es einen international gültigen Standard über die branchenübliche Standardnorm ISO 9001 hinaus. Mit der neuen Norm soll eine gesteigerte Transparenz auf dem Markt der Aus- und Weiterbildung geschaffen werden und den Interessenten so eine bessere Vergleichbarkeit der Anbieter von Lerndienstleistungen ermöglichen.

Für die BBA steht das Kundeninteresse bei Aus- und Weiterbildungsfragen an erster Stelle. Der erfolgreich abgeschlossene Zertifizierungsprozess hat dazu beigetragen, dass wir unsere Lernangebote jetzt noch stärker ausdifferenzieren und insgesamt auf ein neues Qualitätsniveau heben können“, erläutert der Geschäftsführende Vorstand Dr. Hans-Michael Brey die Motivation für den Zertifizierungsprozess. Durch den Erhalt der ISO 29990 verpflichtet sich die BBA zu einer jährlichen Prüfung ihres Qualitätsstandards durch externe Prüfer und der innerbetrieblichen Nutzung eines Qualitätsmanagementsystems. Ziel dieser Maßnahmen ist es, langfristig einen hohen Qualitätsstandard des Aus- und Weiterbildungsangebotes sowie der Studiengänge zu gewährleisten..

BBA und Haufe-Lexware beschließen Kooperation

 

Akademie der Immobilienwirtschaft sichert sich Zugriff auf Online-Datenbank

Berlin, 10.12.2012

Ende November haben die Haufe-Lexware GmbH und Co. KG und die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. (BBA), Berlin, ihre Kooperation besiegelt. Im Rahmen der vereinbarten Zusammenarbeit stellt das Softwareunternehmen den Dozenten der BBA für die private Berufsschule und die Veranstaltung von Lehrgängen kostenlos die Datenbank- und Informationssoftware „Haufe Verwaltungspraxis Professional“ und „Haufe WohnungsWirtschafts Office Professional“ zur Verfügung. Neben einer hohen Bandbreite an Kommentar- und Fachliteratur verfügen die beiden Softwareprodukte zusätzlich über umfangreiche Datenbanken an Urteilen der aktuellen Rechtsprechung sowie Vordrucken, Formularen und Musterverträgen aus den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen der Immobilienwirtschaft.

„Es freut uns sehr, dass wir Haufe-Lexware als Kooperationspartner gewinnen konnten, denn die Teilnehmer unserer Bildungsangebote können durch den schnellen Zugriff auf aktuelle und branchenrelevante Informationen auch für ihre tägliche Praxis einen Nutzwert generieren“, so Dr. Hans-Michael Brey, Geschäftsführender Vorstand der BBA.

BBA-Lehrgang: Erste Objekt- und Property-Manager zertifiziert

 

Immobilienakademie eröffnet Teilnehmern neue Berufsperspektiven

Berlin, 29.11.2012

Im Rahmen des Personalausgleichsverfahrens zwischen der Bodenverwertungs- und verwaltungs GmbH (BVVG) und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) haben die ersten neun Teilnehmer den Lehrgang „Zertifizierter Objekt-/Property-Manager/-in (BBA)“ bei der BBA ­ Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin, erfolgreich abgeschlossen. Mit der Teilnahme an der Qualifizierungsmaßnahme wird den Mitarbeitern der BVVG, im Rahmen der Abwicklung ihrer Dienststelle, eine Übernahme durch BImA und somit eine sichere berufliche Zukunft ermöglicht.

Der Ausbildungsplan des Lehrgangs wurde in Zusammenarbeit zwischen den beiden Bundesbehörden und der Akademie der Immobilienwirtschaft entwickelt. Das erklärte Ziel war, ein Ausbildungskonzept zu entwickeln, das den hohen Anforderungen an das Berufsbild im vollen Umfang Rechnung trägt. Der neu entwickelte Lehrgang „Zertifizierte Objekt-/Property-Manager/-in (BBA)“ umfasst zehn Module. Ein Dozententeam von 13 Experten vermittelte den Teilnehmern ein umfangreiches Wissen über immobilienwirtschaftliche Vertragsgestaltung, Übernahme und Steuerung von Liegenschaften, Bestandsverwaltung im Immobilienmanagement sowie Portfoliooptimierung und Qualitätssicherung, Ressourcensteuerung und –planung. Zudem standen die operative Umsetzung eines strategischen Baumanagements, Finanzierung und Controlling, das Immobilienmarketing und Portfoliosteuerung, das Projektmanagement sowie Kommunikation und Konflikttraining auf dem Lehrplan.

Am 16. November 2012 fand die offizielle Zeugnisübergabe statt, an der auch Dr. Detlev Hammann und Hans-Joachim Bange, Geschäftsführer der BVVG, Dr. Hans-Michael Brey, Geschäftsführender Vorstand der BBA sowie Peter Stolp-Göttges, Abteilungsleiter Organisation der BImA teilnahmen, um den Absolventen des 1. Lehrgangs persönlich zu gratulieren.

Akademie der Immobilienwirtschaft baut Kooperation mit Verbänden aus

 

Berlin, 08.10.2012

Der Verband der Sächsischen Wohnungsgenossenschaften (VSWG) hat beschlossen, seine Kooperation mit der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin, fortzusetzen. Beide Vertragspartner haben sich aktuell darauf verständigt, ihre bereits seit 2007 bestehende Zusammenarbeit zu intensivieren. Über 60 wohnungswirtschaftliche Fachveranstaltungen wurden in den letzten Jahren gemeinsam durchgeführt, zudem startete im Frühjahr dieses Jahres erstmals der Lehrgang zum Bilanzbuchhalter in Dresden. Geplant ist, derartige Qualifizierungsangebote gemeinsam weiter auszubauen.

Die BBA hat deutschlandweit mit wohnungswirtschaftlichen Verbänden mehrere Kooperationsvereinbarungen unterschiedlicher Ausprägung geschlossen. „Dadurch befinden wir uns in einem engen Dialog mit den Wohnungsunternehmen bzw. -genossenschaften und können die Bildungsformate der BBA frühzeitig und genau auf die Bedürfnisse der Branche zuschneiden“, so Dr. Hans-Michael Brey, geschäftsführender Vorstand der BBA. Auch maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen seien zunehmend von den Unternehmen gefragt.

BBA geht neue Wege im Schulsport

 

Seit einem Jahr gehört der Gang ins Boxstudio für die BBA-Berufsschulklassen des zweiten Ausbildungsjahres fest zum Stundenplan. Nun wurde über eine Fortsetzung der Kooperation zwischen BBA und GEWOBAG entschieden.

 

Berlin, 27.09.2012

Aufgeweckt und fit – so sehen die jungen Frauen und Männer aus, die sich von Wohnungsunternehmen an der Berufsschule der BBA - Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin - zu Immobilienkaufleuten ausbilden lassen. Im Sportunterricht lernen die Schüler nun, wie sie es in einem langen Berufsleben auch bleiben können. Als Ort dafür wird seit einem Jahr der Schöneberger Boxsportverein „Isigym“ genutzt. Dieser wurde auf Anregung einer Elterninitiative im Sommer 2005 von der GEWOBAG – einem der größten städtischen Wohnungsunternehmen Berlins - ins Leben gerufen und ist mittlerweile fester Bestandteil des erfolgreichen Quartiersmanagements. Wer jedoch glaubt, dass es sich bei der Zusammenarbeit in erster Linie um Boxtraining handelt der irrt, denn geboxt haben die Schüler der BBA hier noch nicht. Vielmehr geht es darum fit zu bleiben. Dazu lernen die künftigen Immobilienkaufleute im Sportunterricht gesunde Ernährung, den Nutzen verschiedener Trainingsmethoden und neue Sportarten kennen. Neben den neuen Erfahrungen sind es aber auch Ausdauer, Ehrgeiz und Durchsetzungsvermögen die den Schülern hier vermittelt werden - Eigenschaften also die ihnen auch im Berufsleben weiterhelfen. Auf Grund der durchweg positiven Rückmeldung durch Berufsschüler und Lehrer haben die BBA und die GEWOBAG im August beschlossen, die Kooperation im Schuljahr 2012/2013 fortzusetzen und sogar weiter zu intensivieren. In Zukunft wird sich die BBA bei der Anschaffung von neuen Sportgeräten beteilig

Wasser - eine wachsende Herausforderung für die Immobilienwirtschaft

 

Am 26. September dreht sich bei der BBA alles um das Thema Wasser

 

Berlin, 18.09.2012

Nur noch wenige Plätze gibt es bei der BBA-Tagung „Wassertechnische Herausforderungen in der Immobilienwirtschaft“. Die Veranstaltung thematisiert die Legionellenüberprüfung der Trinkwasserverordnung, steigenden Grundwasserstände sowie den Umgang mit erhöhten Wasser- und Kanalgebühren. Die Ein-Tages-Veranstaltung findet in Berlin-Charlottenburg statt.

Auf der Homepage des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittel heißt es: „Trinkwasser ist das in Deutschland am strengsten kontrollierte Lebensmittel und kann daher unbedenklich getrunken werden.“ Seit dem 1. November bringt dieser Anspruch zusätzliche Pflichten für Wohnungsunternehmen mit sich. Denn seit Einführung der Trinkwasserverordnung 2011 sind sie zu einer regelmäßigen Prüfung ihrer Netze und Aufbereitungsanlagen auf Legionellenbefall verpflichtet. Doch bei den Wohnungsunternehmen herrscht noch Unklarheit darüber, was die neue Verordnung für sie bedeutet, zumal eine Novelle ins Haus steht. In welchen Abständen ist zu prüfen? Was folgt aus den Ergebnissen? Um hier Klarheit zu schaffen, erläutert BBU- und GdW-Experte Siegfried Rehberg technische Details, berichtet von ersten Erfahrungen in der Umsetzung und wagt einen Ausblick auf die Novelle. Als weiteres Highlight erwartet die Teilnehmer ein Vortrag von Prof. Dr. Jürgen Keßler über die kartellrechtlichen Einwirkungsmöglichkeiten auf die Ver- und Entsorger. Hierbei geht es um den Beschluss des Bundeskartellamtes zu Wasserpreisen sowie die Auswirkungen einer möglichen Rekommunalisierung der Wasserbetriebe. Weitere Themen sind die Prüfungspflicht für Abwasserleitungen, Sanierungsmanagement und Rechtsfragen rund ums nasse Eleme

BBA verzeichnet Mitgliederzuwachs

 

Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin setzt positiven Wachstumstrend fort

 

Berlin, 12.09.2012

Seit Anfang September 2012 zählt die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin, insgesamt 289 Mitglieder. Auf seiner Sitzung am 06.09.2012 bestätigte der Vorstand der BBA den Mitgliedsantrag folgender Unternehmen: Wohnungsgenossenschaft „Einheit“ e.G. Bernau, DOGEWO Dortmunder Gesellschaft für Wohnen mbH, Wohnungsbaugenossenschaft „Amtsfeld“ e.G., Predac Immobilien Verwaltungsgesellschaft mbH, KMGroup Immobilien, S&P Beteiligungs- und Management GmbH und Limberger Immobilien GmbH. „Wir freuen uns, die neuen Mitglieder im Kreis der BBA begrüßen zu dürfen. Besonders erfreulich ist das wachsende Interesse von Unternehmen außerhalb Berlin und Brandenburgs an einer Mitgliedschaft. Es bestätigt uns in unserer Arbeit, dem Bestreben uns ständig zu verbessern und dabei der Zeit immer einen Tick voraus zu sein, um unser Bildungsangebot möglichst genau an die aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse der Wohnungswirtschaft anzupassen.“, so Dr. Hans-Michael Brey, Geschäftsführender Vorstand der BBA.

Die Akademie der Immobilienwirtschaft wurde 1993 vom LFW Berlin/Brandenburg e.V. und dem Verband Berlin Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) gegründet. Sie bietet ein umfassendes Angebot an Aus- und Weiterbildungen für die Immobilienbranche. Das Bildungsangebot reicht dabei von der privaten Berufsschule für Immobilienkaufleute über Lehrgänge, Fortbildungsveranstaltungen, Seminare und Fachtagungen bis hin zum Bachelor- und Masterstudiengang. Den Mitgliedern der BBA werden für diese Bildungsangebote Sonderkonditionen eingeräumt.

Energieeffizientes Wohnen: „Wir müssen mehr über Ziele sprechen“

 

Sanierungsquote greift zu kurz / Branchenkonferenz zeigt neue Lösungswege auf

 

Berlin, 06.09.2012

Nach aktuellen Plänen der Bundesregierung soll der Energiebedarf in Gebäuden bis 2020 um 20% gesenkt werden, spätestens 2050 soll der gesamte Gebäudebestand in Deutschland klimaneutral sein. Doch wie lassen sich die ehrgeizigen energie- und klimapolitischen Ziele für die Wohnungswirtschaft  wirtschaftlich darstellen? Was ist technologisch machbar und auch noch sozial verträglich? Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Verbänden wollen im Rahmen der „Branchenkonferenz 2012 – Energieeffizienz in der Wohnungswirtschaft“, Potentiale neuer Lösungsansätze aufzeigen und erörtern, welche Maßnahmen zur Intensivierung der Sanierungsaktivitäten realistisch und effizient zugleich sind. Eine Fokussierung auf die  Sanierungsquote greife jedenfalls zu kurz, so die einhellige Auffassung.

„Wir müssen mehr über die Ziele sprechen, die wir erreichen wollen“, sagt Ingeborg Esser. Und dafür müsse man den gesamten „Baukasten“ im Blick haben, so die Hauptgeschäftsführerin, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V., Berlin, weiter. Um Energie einzusparen und den CO2-Austoß zu reduzieren sei ein ganzes Bündel von Maßnahmen erforderlich. „Es geht nicht nur um die Gebäudehülle, sondern auch um die Optimierung bzw. Modernisierung der Anlagentechnik, Möglichkeiten zur Umstellung der Energieträger, den Einsatz erneuerbarer Energien bis hin zur Bilanzierung von Abriss und Neubau“, erläutert Esser. Zudem müsse man auch das Nutzerverhalten in die Gesamtbetrachtung einbeziehen. „Eine Steigerung der reinen Sanierungsquote – sei es als Anzahl der modernisierten Gebäude, sei es als Anteil der modernisierten Gebäudefläche – auf 2% p.a. aus verschiedenen Gründen derzeit nicht realistisch“, so die Hauptgeschäftsführerin des Branchenverbands GdW. Auch Jürgen Pöschk steht der Fokussierung auf die Sanierungsquote skeptisch gegenüber: „Wie soll eine Quote von 2% reichen, wenn der Energiebedarf in Gebäuden bis 2020 um 20% gesenkt werden soll? Da wirken Ziele und Maßnahmen etwas inkonsistent und undurchdacht“, so die Kritik des Inhabers der Energie-, Umwelt- und Managementberatung, Berlin. „Erst wenn der energetische Zustand von Wohnungen wirklich ein Vermietungskriterium wird, wird die Sanierungsrate jenseits von Mitnahmeeffekten steigern.“ In Zeiten extrem niedriger Marktzinsen und bei einem Ordnungsrecht weitgehend ohne Vollzug könne von den aktuellen politischen Maßnahmen jedenfalls keine durchgreifende Wirkung erwartet werden, sagt Pöschk. Gleichwohl räumt Esser ein: „Anreize und Hilfestellungen sind notwendig, wenn mehr energetische Modernisierungen sozialverträglich erfolgen sollen. Eine Förderung bringt über die erfolgten Investitionen mehr Geld in die öffentlichen Haushalte zurück, als sie kostet.“ Und Werner Genter, Direktor der KfW und Leiter des Geschäftsbereichs KfW  Privatkundenbank sowie Direktor der KfW in Berlin, ergänzt: „Die von der Bundesregierung angestrebte Verdoppelung der energetischen Sanierungsquote ist nur durch Fortführung und weiteren Ausbau der durch den Bund gewährten finanziellen Anreize für energieeffiziente Investitionen erreichbar. Mit den aus Bundesmitteln ermöglichten Förderprogrammen der KfW wird neben einer Breitenförderung auch Nachfrage für innovative Lösungen im Gebäudebereich besonders stark gefördert.“ Innovationen seien für die Zielerreichung allerdings unverzichtbar, so Genter weiter. „Ordnungsrechtliche Vorhaben alleine sind nicht ausreichend, um zusätzliche Investitionen für die notwendige Modernisierung des Gebäudebestandes zu mobilisieren. Ein langfristige und nachhaltige Verfügbarkeit von Bundesmitteln ist gleichzeitig erforderlich, um dieses anspruchsvolle Ziel zu erreichen.“

Prof. Dr. Michael Voigtländer, Leiter des Kompetenzfeldes Immobilienökonomik am Institut der deutschen Wirtschaft, Köln, thematisiert auch das Kosten-Nutzen-Dilemma, in dem sich die Wohnungswirtschaft befindet: „Für Wohnungsunternehmen ist bei der energetischen Sanierung die fehlende Überwälzbarkeit der Investitionskosten auf die Mieter ein großes Problem. Viele Haushalte sind an der Grenze der Belastbarkeit und können Mietpreisanstiege – auch wenn sie langfristig durch Energieeinsparungen kompensiert werden – nicht tragen.“ Nach seiner Einschätzung liege darin auch ein wesentliches Hemmnis für die energetische Sanierung.

Branche arbeitet an neuen Strategien

„Die Wohnungswirtschaft setzt sich intensiv mit der Energiewende auseinander und entwickelt inzwischen selbst neue Strategien über die Gebäudesanierung hinaus und in die Energieversorgung hinein“, so GdW-Präsident Axel Gedaschko.  „Warum sollen Wohnungsunternehmen nicht auch die Stromerzeugung für ihre Mieter anbieten, vor allem wenn das Gebäude ohnehin Energie erzeugt? Den Zielen der Energiewende dient das allemal“, fügt Ingeborg Esser hinzu. Die dezentrale Stromerzeugung durch Wohnungsunternehmen unterliege allerdings noch zahlreichen unverständlichen Hemmnissen. Von der „Branchenkonferenz 2012 – Energieeffizienz in der Wohnungswirtschaft“, die am 23. und 24. Oktober in Berlin stattfindet, erwarten sich die Experten daher einen konstruktiven Beitrag, bei den aufgezeigten Themen messbare Fortschritte zu erzielen.

BBA-Berufsschule: Mehr Schüler, mehr Klassen für Immobilienkaufleute

 

Berlin, 30.08.2012

Die Berufsschule der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin, verzeichnet für den aktuellen Ausbildungsjahrgang zum Immobilienkaufmann/-frau über 70 Neuanmeldungen. Die Bildungseinrichtung geht damit seit ihrer Gründung 2010 erstmals mit drei Berufsschulklassen an den Start. „Wir haben unsere Anmeldungen innerhalb von zwei Jahren um 40% steigern können. Damit werden inzwischen über 172 Auszubildende aus Berlin und Brandenburg in drei Jahrgängen an unserer Berufsschule unterrichtet“, so der geschäftsführende Vorstand der BBA, Dr. Hans-Micheal Brey.

BBA-Lehrgang „Immobilienmakler/in“ startet im Oktober

 

Zertifizierung seit diesem Jahr auch in Berlin möglich

 

Berlin, 06.08.2012

Am 22. Oktober beginnt in Berlin der Lehrgang „Qualifizierte/r Immobilienmakler/in“. Das Bildungsangebot wird an diesem Standort erstmals von der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. in Kooperation mit der Südwestdeutschen Fachakademie der Immobilienwirtschaft e.V. (SFA) durchgeführt. Die Qualifizierung ist in zwei unterschiedliche Module gegliedert. Modul 1 vermittelt in 50 Unterrichtseinheiten das erforderliche Grundlagenwissen. Im Rahmen von Modul 2 erlangen die Teilnehmer in 100 Unterrichtsstunden Detailwissen u.a. aus den Bereichen Öffentliches Baurecht, Grundstücksrecht sowie Miet- und Wohnungseigentumsrecht. Zudem sind die Themenfelder Investitionsrechnung, Immobilienfinanzierung und –bewertung Bestandteil des Lehrplans.

Die Qualifizierungsmaßnahme richtet sich durch ihren modularen Aufbau sowohl an Berufseinsteiger als auch an Professionals. Nach bestandener Abschlussprüfung sind die Teilnehmer zum führen der Titel „Geprüfte/r Immobilienmakler/in (SFA)“ bzw. „Qualifizierte/r Immobilienmakler/in (IHK)“ berechtigt.

Ausführliche Informationen zum Lehrgang unter: http://www.bba-campus.de

BBA vergrößert Mitgliederkreis

 

Bildungsschmiede der Immobilienwirtschaft auf Wachstumskurs

 

Berlin, 01.08.2012

Mit Wirkung zum 21.06.2012 zählt die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin, nunmehr über 280 Mitglieder. Neu hinzugekommen sind insgesamt vier Unternehmen, darunter Gegenbauer Facility Management, Dr. Klein & Co., B & O Gebäudetechnik und die Baugenossenschaft RIED. Darüber hinaus entschied die Alba Consulting GmbH, ihre Mitgliedschaft auf die gesamte Unternehmensgruppe auszuweiten. „Wir sind in den vergangenen zweieinhalb Jahren kontinuierlich gewachsen. Erfreulich ist, dass sich der Kreis der Mitglieder zunehmend aus bundesweit tätigen Unternehmen der Immobilienwirtschaft rekrutiert“, so Dr. Hans-Michael Brey, geschäftsführender Vorstand der BBA. So legte die Anzahl der Mitglieder seit Januar 2010 um rund 13% zu. „Die positive Entwicklung ist für uns auch ein Indiz dafür, dass Unternehmen der Immobilienwirtschaft die systematische Weiterbildung von Mitarbeitern als strategische Maßnahme einsetzen, um kluge und motivierte Köpfe im Unternehmen zu halten. Der drohende Fachkräftemangel macht schließlich auch vor der Immobilienbranche nicht Halt“, sagt BBA-Vorstand Dr. Brey.

Die Akademie der Immobilienwirtschaft wurde 1993 vom LFW Berlin/Brandenburg e.V. und dem Verband Berlin Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) gegründet. Den Mitgliedern der BBA werden für die Bildungsangebote Sonderkonditionen eingeräumt.

Weitere Informationen zur BBA-Mitgliedschaft bei Antje Gries, Telefon: 030/23 08 55-12, E-Mail: antje.gries@bba-campus.de oder hier.

Neu: BBA-Lehrgang „Projektmanagement“ startet auch in Frankfurt am Main

 

Kooperation mit Südwestdeutsche Fachakademie / Angebot auch als Inhouse-Schulung

 

Berlin, 30.07.2012

Die Südwestdeutsche Fachakademie der Immobilienwirtschaft e.V. (SfA) hat mit der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin, eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Das Ziel der Zusammenarbeit ist die Bildungsangebote an den beiden Standorten der Akademien entsprechend zu komplettieren. Damit kann in diesem Jahr der BBA-Lehrgang „Zertifizierte/-r Projektmanager/-in“ erstmals in Frankfurt am Main angeboten werden. Das Bildungsangebot, das speziell auf die Anforderungen von Projektverantwortlichen, Entscheidungsträgern und Führungskräften der Immobilienwirtschaft zugeschnitten ist, erfreut sich einer großen Nachfrage. Starttermin für die mehrtägige Qualifizierungsmaßnahme am Standort Frankfurt ist der 19. November 2012. Die Anmeldefrist hat aktuell begonnen, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

DDie Zertifizierung zum Projektmanager/-in wird von der BBA auch im Rahmen einer Inhouse-Schulung angeboten. Unternehmen haben damit die Möglichkeit, die Qualifizierung mehreren Mitarbeitern gleichzeitig zugänglich zu machen. „Die Effektivität des Lernprozesses wird dadurch nochmal gesteigert, da die Kollegen in einem interdisziplinär besetzten Team unter realen Bedingungen an einem konkreten Projekt zusammenarbeiten“, so Christine Wieland, Leiterin des BBA-Teams „Karriereentwicklung & -beratung“.

Nähere Informationen zu den Lehrinhalten unter folgendem Link:

Weiterführende Informationen zum Lehrgang "Zertifizierte/-r Projektmanager/-in" (BBA)

Zielgruppen-Analyse: „Wer würde heute noch eine Videothek aufmachen?“

Wohnungsbestand auf Kundenwünsche der Zukunft ausrichten

 

Berlin, 23.07.2012

„Wer seinen Wohnungsbestand strategisch entwickeln will, muss wissen, wer künftig wie zu welchem Preis wohnen will“, das sagt Bettina Harms, geschäftsführende Gesellschafterin der Hamburger Beratungsgesellschaft ANALYSE & KONZEPTE. Und die Empfehlung gelte keineswegs nur für Wohnungsunternehmen, die sich in Mietermärkten behaupten müssen, so Harms. Die Devise „Wer sein Unternehmen fit für die Zukunft machen will, muss sich über seine Kunden Gedanken machen“, gelte vielmehr für die gesamte Wohnungswirtschaft. Denn gesichert ist: Auch die Gruppe der Erstmieter verkleinert sich stetig. Wie sich zukünftig interessante Kundengruppen identifizieren lassen und welche Konsequenzen sich aus der Marktanalyse für die Bestandsentwicklung ergeben, ist deshalb Gegenstand der BBA-Fachtagung „Zielgruppenspezifische Bestandsentwicklung: Irrwege und Perspektiven für die Wohnungswirtschaft“, die am 10. September in Berlin stattfindet.

Die Zielgruppenanalyse ist nicht neu. Seit langem gehört sie zum Standardrepertoire eines zukunftsorientierten Wohnungsunternehmens: Um im Spannungsfeld demografischer Wandel, Leerstand und Vermietungsmanagement erfolgreich am Markt bestehen zu können, ist es von Nöten, die Kundengruppen mit ihren Wohnwünschen und -bedürfnissen genau zu kennen. „Für die systemische Bestandsentwicklung ist es wichtig, zu wissen, was tatsächlich nachgefragt wird“, sagt Bettina Harms. Denn wer am Markt vorbei investiere, riskiere Leerstand. „Wer würde heute noch eine Videothek aufmachen?“, so die provokante Frage der Marktforscherin.

Während lange Zeit nur wenige Standardfragen umfassender Fragebogen zum Einsatz kam, bedient man sich heute eines breit sortierten Instrumentenkastens. Die bekannten und häufig genannten Schlagworte in diesem Zusammenhang lauten WohnMatrix, Wohnstiltypen und Sinus-Milieus. Doch „Best Ager“ ist nicht gleich „Best Ager“. Und weil sich eben nicht alle Senioren, junge Familien mit Kindern und Starter-Haushalte über einen Kamm scheren lassen, bedarf es differenzierter Analyse-Methoden, bei denen es sich u.a. auch um die jeweilige Einkommenssituation, Lebensanschauung und den Bildungshintergrund dreht.

Im Rahmen der BBA-Fachtagung „Zielgruppenspezifische Bestandsentwicklung: Irrwege und Perspektiven für die Wohnungswirtschaft“ stehen die verschiedenen Analysemethoden und ihre konkrete Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis im Mittelpunkt der Diskussionen. „Ziel ist, nachvollziehbar aufzuzeigen, wie zukünftig wohnungswirtschaftlich relevante Zielgruppen identifiziert werden können und welche Auswirkungen sich daraus auf die Weiterentwicklung des Wohnungsbestands ableiten lassen“, so BBA-Bildungsreferentin Ulrike Künert.

Nähere Informationen zum Tagungsprogramm unter: www.bba-campus.de

Zuwachs bei der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft, Berlin

 

 

Berlin, 11.05.2012

Die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft, Berlin e.V. verzeichnet neue Mitglieder. Am 07. Mai 2012 genehmigte der Vorstand der BBA die Mitgliedsanträge der Cenda Invest AG, der Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH, der Wohnungsgenossenschaft Finsterwalde eG, der IRM Management Network GmbH, der ESTAMA Real Estate Management GmbH, der Treuinvest Immobilien Management GmbH, der Dessauer Wohnungsbaugesellschaft mbH, der NEK ENERGY GmbH sowie der Neuland Wohnungsgesellschaft mbH. Ferner wurden vier persönliche Mitgliedschaften bestätigt. Damit wird die BBA von 278 Unternehmen und Unternehmerpersönlichkeiten „getragen“. Die Mitglieder der BBA bestimmen mit über die Ausrichtung und die Weiterentwicklung der Akademie und erhalten Rabatt auf die Bildungsangebote der BBA.

Weitere Informationen zur BBA-Mitgliedschaft bei Antje Gries, Telefon: 030/23 08 55-12, E-Mail: antje.gries@bba-campus.de oder hier.

BBA unterstützt Initiative der Wohnungswirtschaft

 

Nachhaltiger Wohnungsbau: Verein NaWoh zertifiziert vorbildliche Neubauprojekte mit neuem Qualitätssiegel – BBA unterstützt Initiative der Wohnungswirtschaft

 

Berlin, 07.05.2012

Nachhaltiger Wohnungsbau im modernen Sinne bringt ökologische, ökonomische, soziale und kulturelle Aspekte in Einklang. Das Qualitätssiegel "Nachhaltiger Wohnungsbau" des neu gegründeten Vereins NaWoh bietet Bauherren die Möglichkeit, in ihrem Wohnungsneubau gelebte Nachhaltigkeit zu dokumentieren und sichtbar zu machen. Sechs Bauherren haben das Siegel als Auszeichnung für ihre vorbildlichen Bauprojekte bisher erhalten.

Das Bewertungssystem, das dem Qualitätssiegel zugrundeliegt, wurde in der Arbeitsgruppe Nachhaltiger Wohnungsbau des Runden Tisches "Nachhaltiges Bauen" entwickelt. In dieser vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung unterstützten Arbeitsgruppe kooperieren Verbände der Immobilien- und Wohnungswirtschaft, Unternehmen der Wohnungswirtschaft, Vertreter relevanter Akteursgruppen sowie Forschungseinrichtungen. Das System zur Beschreibung und Bewertung der Nachhaltigkeit kann aber auch unabhängig vom Qualitätssiegel als Leitfaden, Planungshilfe und zur Unterstützung der Qualitätssicherung eingesetzt werden.

Bisher konnten sechs Zertifikate an Bauherren vergeben werden. Auf der internationalen Baufachmesse bautec in Berlin nahmen Vertreter der ausgezeichneten Neubauprojekte am 23. Februar 2012 die ersten Qualitätssiegel entgegen. Mit großem Engagement, sowohl der Bauherren als auch der Nachhaltigkeitskoordinatoren und unter wissenschaftlicher Begleitung durch Prof. Thomas Lützkendorf vom Lehrstuhl Ökonomie und Ökologie des Wohnungsbaus am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), hatten sie das Bewertungssystem Ende 2011 innerhalb der Pilotphase erstmalig angewendet.

Der Verein NaWoh

Der eigens hierfür gegründete Verein zur Förderung der Nachhaltigkeit im Wohnungsbau (kurz: NaWoh) stellt sowohl den Zertifizierungsprozess als auch die Weiterentwicklung des Systems sicher. Er wurde von Akteuren der Wohnungswirtschaft ins Leben gerufen. Die Gründungsmitglieder sind die immobilienwirtschaftlichen Verbände BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V., GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Haus & Grund Deutschland und der Verband Privater Bauherren e.V., der Deutsche Mieterbund, sowie die immobilienwirtschaftlichen Weiterbildungsakademien AWI – Akademie der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft GmbH, BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., EBZ – Europäisches Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft und Südwestdeutsche Fachakademie der Immobilienwirtschaft e.V.. Der Verein ist offen für die Zusammenarbeit mit allen interessierten Kreisen. Zur Weiterentwicklung des Systems verankert der Verein einen wissenschaftlichen Beirat, dem im Bereich der Nachhaltigkeit maßgebliche Wissenschaftler und weitere fachkompetente Personen angehören.

Das Ziel des Vereins ist es, den Gedanken der Nachhaltigkeit weiter voranzubringen. Das Zertifikat ist dabei eher Mittel zum Zweck. Es ist kein Green-Label, sondern steht für ein ausgewogenes Verhältnis der Säulen der Nachhaltigkeit. Wichtige Eckpfeiler sind dabei ressourcenschonender und energieeffizienter Neubau, aktive Einbeziehung zukünftiger Bewohner sowie eine hohe Bau- und Wohnqualität im Rahmen wirtschaftlicher Rentabilität.

Die Steckbriefe, die interessierte Bauherren bei ihrer Bewerbung um die Zertifizierung ausfüllen, dienen unter anderem dazu, die Transparenz bei der Entscheidungsfindung sowie deren Ergebnisse zu verbessern – und letztlich die Qualitätssicherung zu unterstützen. Innerhalb der verschiedenen auf dem Markt befindlichen Nachhaltigkeitsbewertungssysteme für Wohngebäude spezialisiert sich dieses System insbesondere auf die Handlungsmöglichkeiten von Wohnungsunternehmen als Bestandshalter.

Der Zertifizierungsprozess

Das Zertifikat erhalten Wohngebäude, die die beschreibenden und bewertenden Kriterien des Vereins NaWoh erfüllen und dies auf freiwilliger Basis innerhalb des Zertifizierungsprozesses entsprechend dokumentieren. Der Prozess kann wie folgt umrissen werden:

Ausgangspunkt der Zertifizierung ist der interessierte Bauherr, der einen schriftlichen Antrag zur Zertifizierung an den Verein NaWoh stellt. Hierbei kann der Bauherr den Zertifizierungsprozess zu Beginn der Planungen oder erst später anstoßen – wichtig ist nur, dass die NaWoh-Kriteriensteckbriefe in die Planung mit einbezogen werden. Idealerweise erfolgt die Erstellung der Unterlagen aber parallel zur Planung, denn die Pilotprojekte haben gezeigt, dass im Nachgang Manches nur mit großem Aufwand nachweisbar war.

Nach Antragstellung und positiver Bestätigung vom Verein werden dem Bauherrn Vorschläge für den Konformitätsprüfer unterbreitet. Konformitätsprüfer werden durch den Zertifizierungsausschuss ernannt und kennen sich in der NaWoh-Systematik aus. Sie prüfen innerhalb des Prozesses die Unterlagen und stellen somit die Qualität des Zertifikats sicher. Von den vorgeschlagenen Konformitätsprüfern wählt der Bauherr einen aus und teilt seine Wahl dem Verein NaWoh mit. Anschließend hat der Bauherr die geforderten Unterlagen anhand der Kriteriensteckbriefe zusammenzustellen. Hier kann er sich durch Nachhaltigkeitskoordinatoren aus dem eigenen Hause oder Externe – oder auch durch seinen Architekten – unterstützen lassen. Die Nachhaltigkeitskoordinatoren sollten ihrerseits über Vorkenntnisse des Systems verfügen und z.B. durch die wohnungswirtschaftlichen Akademien in dieser Thematik geschult worden sein.

Parallel oder im Anschluss prüft der Konformitätsprüfer die Unterlagen auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Seine Ergebnisse übergibt er der wissenschaftlichen Aufsicht zur Prüfung und dem Verein zur Kenntnis. Die wissenschaftliche Aufsicht wurde als externe Instanz mit der Überprüfung der Konformitätsprüfung durch den NaWoh beauftragt, um die Qualität der Prüfung sicherzustellen. Ergeben sich hier keine Beanstandungen geht der Prozess zurück zum Zertifizierungsausschuss, der daraufhin die Konformität feststellt und das Zertifikat ausstellt. Im Konfliktfall oder bei Beanstandungen der Konformitätsprüfung stellen Eskalationspfade sicher, dass im Regelfall das angestrebte Zertifikat dennoch erreicht wird. Anschließend werden die Zertifikatsträger und ihre Projekte auf der Homepage des Vereins www.nawoh.de vorgestellt. Nach Erhalt des Siegels kann außerdem ein Schild geordert werden, das das Zertifikat z.B. für die Bewohner des Wohnungsneubaus auch nach außen sichtbar macht.

Weitere Informationen bei Christine Wieland, Telefon: 030/23 08 55-17, E-Mail: christine.wieland@bba-campus.de und unter www.bba-campus.de

Informationen zum Zertifizierungsprozess

RWE und BBA geben Startschuss für 9. Jg. MBA Real Estate Management

 

 

 

Berlin, 01.05.2012

Am 19. April fiel der offizielle Startschuss für die neue Staffel des Masterstudiengangs MBA Real Estate Management. 17 Teilnehmer haben sich für den 9. Jahrgang des berufsbegleitenden Aufbaustudiengangs angemeldet, der sich über vier Semester erstreckt. Im Rahmen der Eröffnungsfeier, die in der RWE Repräsentanz in Berlin stattfand, wurden vor etwa 60 geladenen Gästen auch zugleich die 18 Absolventen des 7. Jahrgangs gebührend verabschiedet. Für den Studiengang, den die BBA zusammen mit der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft anbietet, wurde in diesem Frühjahr vom Dachverband der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen e.V. erstmals ein Teilstipendium verliehen.

Die Anmeldefrist für den 10. Jahrgang, der im April 2013 beginnt, hat bereits begonnen. Nähere Auskünfte erteilt Tina Haake unter der Telefonnummer 030/23 08 55-18.

Neue BBA-Lehrgänge: Effizienzhausplaner und Gebäudeenergieberater

 

 

 

Kooperation mit Öko-Zentrum NRW vereinbart / Qualifizierung auch in Berlin möglich

Berlin, 13.04.2012

Die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin, hat aktuell eine Kooperationsvereinbarung mit dem Öko-Zentrum NRW, Hamm, getroffen. Damit werden die Fernlehrgänge zum „Effizienzhausplaner“ und zum „Gebäudeenergieberater“ erstmals auch in Berlin angeboten. Startschuss für die erste Staffel in der Bundeshauptstadt ist der 15. Mai bzw. 22. Juni 2012. Beide Qualifizierungsmaßnahmen sind u.a. auf die Zielgruppen Architekten, Ingenieure im Bauwesen und Handwerksmeister sowie Techniker zugeschnitten und können über einen Zeitraum von fünf Monaten berufsbegleitend absolviert werden. Interessenten haben die Möglichkeit, sich am 25. April 2012 bei der BBA in der Lützowstraße 106 in Berlin über die Einzelheiten der Ausbildungsinhalte zu informieren. Der Beginn der Informationsveranstaltung, die zusammen mit dem Öko-Zentrum NRW durchgeführt wird, ist für 17:30 Uhr angesetzt.

Weitere Informationen bei Christine Wieland, Telefon: 030/23 08 55-17, E-Mail: christine.wieland@bba-campus.de und unter www.bba-campus.de

Berufsschule der BBA wächst und hat noch Plätze frei!

 

 

 

Berlin, 25.01.20112

Zum Schuljahr 2012/2013 wird die Berufsschule der BBA für Auszubildende zum/zur Immobilienkaufmann/-frau voraussichtlich dreizügig starten. Die geplanten zwei Klassen waren so schnell ausgebucht, dass nun weitere Anmeldungen für eine dritte Klasse entgegengenommen werden. Dies ist nicht zuletzt dem demografischen Wandel geschuldet. Immer mehr Wohnungsunternehmen stellen fest, dass der Kampf um die Köpfe begonnen hat und werben mit einer zukunftsorientierten und fundierten Ausbildung um talentierte Nachwuchskräfte. Besonders kluge Köpfe können bei der BBA bereits während ihrer Ausbildung den Bachelorstudiengang Immobilienmanagement in Kooperation mit der bbw-Hochschule absolvieren und erhalten damit auch den Abschluss zum Immobilien-Ökonom (GdW). Mit dem integrierten Bildungskonzept der BBA ist es allerdings genau so gut möglich, weitere Karriereschritte nach der Ausbildung anzuschließen.

Den Unterricht bei der privaten Berufsschule der BBA zeichnet aus, dass neben fachlichen Qualifikationen Sozial- und Methodenkompetenz gleichermaßen vermittelt werden, um die Schüler für ein lebenslanges Lernen zu qualifizieren und zu motivieren. Methodische Vielfalt in der Unterrichtsgestaltung, eine eigene Lernplattform, Blockunterricht und die Arbeit mit Fallstudien und Aufgaben aus der beruflichen Praxis sorgen für eine enge Verzahnung mit der Ausbildung im Betrieb. Dabei nutzt die Berufsschule der BBA auch unkonventionelle Möglichkeiten, um die jungen Leute für die Immobilienwirtschaft zu begeistern. So nahmen die Berufsschüler im September letzten Jahres bei der ImmoCom teil und diskutierten dort mit den Führungskräften der Branche die Zukunftsfragen der Immobilienwirtschaft. Im Sommer 2011 fand ein viel beachteter Fotowettbewerb statt, bei dem die Auszubildenden die Bestände ihrer Unternehmen in den Blick nahmen und aus kreativen Perspektiven ablichteten. Ab Februar 2012 heißt es: Immobilienprofis boxen sich durch! Dann werden die Berufsschüler/innen der BBA die Sporthalle der GEWOBAG für Boxunterricht nutzen und dabei Fairness, Disziplin und Selbstbewusstsein hinzu gewinnen.

Anmeldungen und weitere Informationen bei Christine Reinhold, Telefon: 030/23 08 55-33, E-Mail: christine.reinhold@bba-campus.de und unter www.bba-campus.de

BBA-Tagung „Wohnungswirtschaft TECHNIK aktuell“ informiert über Trends, Fakten und Praxisbeispiele der energetischen Sanierung

 

 

 

Berlin, 20.01.2012

In letzter Zeit melden sich Stimmen zu Wort, welche die weit verbreitete Fassadendämmung mit Polystyrol-Platten kritisch sehen. Wärmeverbundsysteme verursachten Feuchtschäden, brächten nicht die versprochene Energieeinsparung, sorgten für schadensanfällige Fassaden und beschleunigten sogar Brände, lauten die Vorwürfe. Was ist davon zu halten?

Die BBA-Tagung „Wohnungswirtschaft TECHNIK aktuell“ am 8. Februar 2012 bringt Experten zusammen, welche erprobte Dämmverfahren vorstellen, kritisch hinterfragen und einen Blick in die Zukunft der Dämmstoffe werfen. Aus aktuellem Anlass wird das Brandverhalten von Wärmeverbundsystemen besonders beleuchtet. Im Juni 2011 brannten nach einer Zündelei von Jugendlichen fünf Mehrfamilienhäuser in Delmenhorst nieder, wobei die Polystyrol gedämmte Fassade Feuer fing und das Feuer auf den Dachstuhl mehrerer Gebäude übergriff. Der Norddeutsche Rundfunk nahm den Fall zum Anlass und testete für einen am 4. Dezember 2011 ausgestrahlten Beitrag EPS-Wärmedämmplatten auf Brennbarkeit. Bereits nach acht Minuten brannte der Versuchsaufbau lichterloh und musste gelöscht werden. Vertreter von Verbänden der Dämmindustrie kritisierten, dass vorgeschriebene Brandschutzmaßnahmen beim Experiment des NDR nicht zum Einsatz kamen. Brandriegel werden allerdings auch in der Praxis nicht immer eingebaut. Kai Uwe Bartos von der Baurevision der GAGFAH M Immobilien-Management GmbH wird die Ursachen des Großbrandes in Delmenhorst erläutern und technische Maßnahmen für die Zukunft vorschlagen.

Reinhard Gerhardt, Inhaber des Ingenieurbüros für Brandschutz und Arbeitssicherheit, der bei der BBA-Tagung über das Brandverhalten von Baustoffen referieren wird, verrät vorab: „Polystyrol in der Wärmedämmung ist nicht unbedenklich, aber es ist auch nicht brandgefährlich, so wie es von einigen Medienberichten dargestellt wird. Nach Informationen des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie werden in Deutschland jährlich 40 Millionen Quadratmeter Fassadenfläche mit Wärmedämmverbundsystemen verkleidet. Dabei betragen die Anteile von Polystyrol-Partikelschaum etwa 88 Prozent. Wenn es wirklich so gefährlich wäre, müsste es viel häufiger zu schlimmen Brandschäden kommen“, ist Gerhardt überzeugt. In seiner aktiven Zeit bei der Feuerwehr hat er selbst einige Brände mit Styropor gedämmten Häusern erlebt, die, so Gerhard, „völlig unproblematisch verliefen“.

Allerdings ist nach Meinung des Experten beim Einbau von Wärmeverbundsystemen einiges zu beachten: „Bei Gebäuden über sieben Metern sind nicht brennbare Riegel anzubringen, die eine Ausweitung der Flammen auf die Fassade verhindern. Das wird aus Kostengründen oder Unwissenheit häufig vernachlässigt. Generell rate ich dazu, die Dämmung von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen, der die entsprechenden Schulungsnachweise und Referenzprojekte vorlegen kann. Geiz ist eben nicht geil, wenn es um Sicherheit geht“, erklärt Gerhardt.

Wie ein Vertreter der Berliner Feuerwehr, der Geschäftsführer des Fachverbands Wärmedämm-Verbundsysteme, eine Rechtsexpertin und ein Experte aus einem Wohnungsunternehmen die Brennbarkeit von Wärmedämmung einschätzen, erfahren die Teilnehmer bei der Podiumsdiskussion der BBA-Tagung „Wohnungswirtschaft TECHNIK aktuell“. Dabei geht es auch um rechtliche Konsequenzen für Wohnungsunternehmen. Weitere Themen der Tagung sind die Analyse und Bewertung von Schimmelpilzen in Innenräumen, Schallschutz im Wohnungsneubau und Bestand sowie die Sanierung und Modernisierung des Heizungs- und Warmwassersystems.

Informationen zum Tagungsprogramm

Smart Metering soll Mieter beim Energiesparen auf die Sprünge helfen

 

 

 

Berlin, 18.01.2012

Wohnungswirtschaft im Investor-Nutzer-Dilemma / Experten diskutieren Lösungen

Bis 2020 sollen in Europa 80% aller Haushalte mit intelligenten Stromzählern, so genannte Smart Meter, ausgestattet sein. Das sieht eine Regelung des Europäischen Parlaments vor. Parallel dazu hat der deutsche Gesetzgeber bereits für eine Liberalisierung des Messwesens gesorgt. Doch damit nicht genug. Geplant ist zudem, dass Wohnungsvermieter Betriebskosten künftig monatlich abrechnen müssen. Die Zielsetzung: Ein verbesserter Informationsfluss zum individuellen Energieverbrauch soll die Transparenz erhöhen, wodurch man sich nicht zuletzt auch positive Effekte auf das Verbrauchsverhalten erhofft. Die Neuregelungen werfen viele Fragen auf. Dabei geht es um Abrechnungsmodalitäten, aber auch um Datenhoheit und Datenschutz.

Die Marktteilnehmer sind sich einig: Das Thema Smart Metering bringt viel Bewegung in den Markt. Offen ist allerdings, wohin die Reise geht. Doch worum geht es eigentlich genau? „Das, was vor ein paar Jahren noch undenkbar war, ist heute selbstverständlich: Jedes Auto zeigt dem Fahrer an, wie effizient seine Fahrweise ist. Denn nur wer weiß, was er verbraucht, kann sein Verbrauchsverhalten ändern“, sagt Thomas Lerner, Geschäftsführer der ImmoGo. Deswegen will der Gesetzgeber Wohnungseigentümer dazu zu verpflichten, Betriebskosten künftig in deutlich kürzeren Intervallen abzurechnen. „Die Wohnungswirtschaft wird sich also darauf einstellen müssen, monatlich abzurechnen und ihre Prozesse neu justieren müssen“, erläutert Lerner. Eine der zentralen Fragen, die sich in diesem Zusammenhang insbesondere für Eigentümer großer Wohnungsbestände stellt, lautet deshalb: Wie wird sich die Abrechnung von Betriebskosten verändern?

Hohe Investitionskosten

Sicher ist, dass mit der Installation von Smart-Metering-Systemen und die Einbindung dieser Zähler in ein intelligentes Netz auch hohe Kosten verbunden sind. Hinzu kommt der Umstand, dass es bislang noch keine einheitlichen Standards für die Erfassung der verschiedenen Datenströme bei den einzelnen Energieverbräuchen gibt.

Nicht wenige Marktteilnehmer sprechen deshalb inzwischen davon, dass sich die Wohnungswirtschaft in einem klassischen Investor-Nutzer-Dilemma befindet: Die Vermieter tragen die Kosten und die Mieter haben den Nutzen. „Wir gehen fest davon aus, dass eines Tages sogar die tägliche Verbrauchserfassung Pflicht sein wird und Mieter das auch nachfragen werden. Dafür wollen wir gerüstet sein“, sagt Gernot Jakobi. Der Vorstand der Wohnbau Bergstraße eG blickt positiv in die Zukunft. Die Maßnahme verstehe man primär als eine Investition, um sich positiv vom Wettbewerb abzuheben. Doch nicht alle Wohnungsunternehmen wollen diesen Weg alleine gehen.

Markt im Umbruch

Durch die Liberalisierung des Messwesens befindet sich der Markt inzwischen komplett im Umbruch. „Wir investieren hohe Summen in Technik und IT, um Messdienstleistung kostengünstig und mit hoher Qualität zu erbringen. Außerdem können wir durch technische Vernetzung wichtige Mehrwerte wie optimierte Prozesse und Energiemanagement anbieten. Das spart zusätzlich zur Abrechnungsdienstleistung Energie für die Bewohner und Zeit in der Verwaltung“, so Hans-Lothar Schäfer, CEO Techem GmbH. Nebst Messdienstleistern versuchen sich allerdings inzwischen auch Energieversorger und der Telekommunikationssektor als Full-Service-Dienstleister für die Wohnungswirtschaft zu positionieren. Orientierung tut daher Not. „Quo Vadis Messdienste“ heißt es deshalb am 22. Februar 2012 in Berlin. Auf der Fachtagung der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft dreht sich alles um „Technologien und Dienstleistungsmodelle für die Wohnungswirtschaft“.

Informationen zum Tagungsprogramm

BBA-Tagung „Herausforderung Immobilienwirtschaft“ vermittelt das nötige Know-how für die Arbeit mit und in der Immobilienbranche

 

 

 

Berlin, 16.01.20112

Als viertgrößte Branche in der deutschen Wirtschaft ist die Immobilienwirtschaft ein interessantes Geschäftsfeld für Partner aus anderen Wirtschaftsbereichen. Sie bietet vielfältige Aufgaben und stabile Geschäftsbedingungen: Gewohnt wird immer, es wird auch immer gebaut und die energetische und altersgerechte Sanierung ihrer Bestände stellt Wohnungsunternehmen auch in Zukunft vor große Herausforderungen, die sie nur mit Hilfe von Partnern aus anderen Branchen bewältigen werden. 

Die BBA-Tagung „Herausforderung Immobilienwirtschaft“ am 24. Februar 2012 in Berlin vermittelt Selbständigen und Angestellten das nötige Wissen über die Immobilienwirtschaft. Sie wurde auf Nachfrage speziell für Quer- und Neueinsteiger, Key-Account-Manager, Vertriebsleiter, Regionalleiter, Architekten und andere Berufe konzipiert, die die Immobilienbranche als Geschäftsfeld für sich entdeckt haben.

Folgende Themenschwerpunkte sind geplant:

  • 360° Immobilienwirtschaft
    •  Märkte und Marktsegmente
    •  Struktur der Wohnungsbestände
  • Der immobilienwirtschaftliche Kunde
    •  Geschäftsprozesse in Immobilienunternehmen
  • Aktuelle soziale und ökonomische Trends in ihren Auswirkungen auf die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft
    •  Demografische Entwicklung
    •  Umsetzung der EnEV und energetische Sanierung
  • Praxisbeispiel: Kommunikation – wer mit wem und welche Strategie führt zum Erfolg?

Die BBA-Tagung „Herausforderung Immobilienwirtschaft“ findet am 24. Februar 2012 im NH Hotel Friedrichstraße in 10117 Berlin statt. Kooperationspartner sind unter anderem die GVV Gesellschaft für Versicherungsvermittlung und Vermögensbildung mbh und der Bundesverband für Wohnungslüftung e.V. Weitere Informationen zur Tagung bei Anja Richter, BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft, Telefon 030 230 855 15, E-Mail: anja.richter@bba-campus.de sowie hier.

 

BBA-Baurechtstagung informiert über aktuelle Rechtsprechung und Mediation im Baubereich

 

 

 

Berlin, 11.01.2012

Mitte Dezember 2011 verabschiedete der Bundestag ein neues Mediationsgesetz. Es soll dazu beitragen, dass Streitende sich nach Möglichkeit mit Unterstützung eines Mediators einigen, anstatt vor Gericht zu ziehen, was Zeit, Geld und Nerven kosten kann. Nach dem Gesetz, das voraussichtlich im Frühling 2012 in Kraft tritt, müssen Parteien, die einen Gerichtsprozess anstreben, zukünftig bereits in der Klageschrift angeben, ob zuvor der Versuch einer außergerichtlichen Konfliktbeilegung unternommen wurde. 

In der Immobilienbranche erweist sich Mediation häufig als kostengünstiger und im Ergebnis zufriedenstellender als ein Gerichtsprozess. Der Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Dr. Martin Jung wird die Vorteile des Verfahrens bei der Baurechtstagung der BBA am 25. Januar 2012 in Berlin erläutern. Er ist Vorstand im Verband der Baumediatoren und Dozent im BBA-Lehrgang zum Wirtschaftsmediator/in mit Schwerpunkt Immobilienwirtschaft. Als Anwalt und Mediator hat er häufig mit Fällen zu tun, bei denen über ‚das magische Dreieck‘ Qualität, Kosten, Zeit gestritten wird. Mit der Fertigstellung eines Baus ergeben sich neue Konflikte, zum Beispiel bei der energetischen Sanierung: „Wohnungsunternehmen fühlen sich oft als Prellbock zwischen Bauunternehmen und Mietern. Hier kann Mediation dabei unterstützen, Eigeninitiative zu entfalten, Abläufe zu optimieren und kooperative Lösungen zu finden“, erklärt Jung. Den Vorteil der Mediation gegenüber Gerichtsverfahren sieht der Anwalt nicht nur darin begründet, dass die Konfliktparteien in der Regel zu zügigeren Ergebnissen kommen. Außerdem gelingt es Mediation nach seiner Erfahrung, Faktoren miteinzubeziehen, die vor Gericht nicht verhandelt werden, aber zur Lösung beitragen können. 

Weitere Themen der BBA-Baurechtstagung am 25. Januar 2012 in Berlin sind typische Fallen und Stolpersteine in VOB und HOAI, wichtige Entscheidungen im Baurecht, öffentlich-rechtliche Verträge, Wirkung von Pauschalpreisabreden und Contracting. 

Die Baurechtstagung der BBA Akademie der Immobilienwirtschaft findet am 25. Januar 2012 im Best Western Premier Hotel Moa Berlin in der Stephanstraße 41 statt. Informationen bei Ulrike Künert, Telefon: 030-230855-22, E-Mail: ulrike.kuenert@bba-campus.de sowie hier.

BBA-Dozenten beraten Mitarbeiter von Staat und Wohnungswirtschaft in der Mongolei

 

 

 

Berlin, 21.12.2011

Eine spannende Reise in die mongolische Kälte unternahmen Anfang Dezember zwei Dozenten der BBA Akademie der Immobilienwirtschaft. Volker Esche und André Gellert hatten bereits Mitte 2011 eine mongolische Delegation in den Räumen der BBA in Berlin über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland, WEG-Recht und energetische Sanierung in Deutschland informiert. Auf Wunsch der Teilnehmer und im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ reisten die beiden Experten nun in die mongolische Hauptstadt Ulaanbaatar, um Mitarbeiter von staatlichen Verwaltungen, Wohnungsverwalter und Netzbetreiber zu beraten. 

Die Mongolei steht vor großen Herausforderungen. In dem Land, das fünfmal so groß wie Deutschland ist, leben 2,6 Millionen Einwohner, knapp die Hälfte davon in Ulaanbaatar. Die Hauptstadt wächst rasant durch den Zuzug aus den ländlichen Regionen. Schon jetzt herrscht Mangel an Wohnraum. „Von den 300.000 Wohnungen in der Hauptstadt sind nur 120.000 voll erschlossen, die anderen 180.000 Wohnungen sind Jurten oder Behelfsbauten, die maximal an das Elektronetz angeschlossen sind. Wasser können die Bewohner dieser Behelfssiedlungen an Kiosken in Kanistern kaufen“, berichtet Volker Esche aus Ulaanbaatar, wo ihm nach einem vergleichsweise mildem deutschen Herbst sibirische Kälte entgegen schlug. In der klimatisch extremen Mongolei sind an die Wärmeversorgung angeschlossene Wohnungen von existenzieller Bedeutung. Die Temperaturunterschiede reichen von -50° Celsius im Winter bis auf +40° Celsius in den Sommermonaten. Ab Mitte Oktober bis Ende April herrscht Dauerfrost. Um größeren Teilen der Bevölkerung Zugang zu Wohnraum zu verschaffen, ist ein großes Neubauprogramm initiiert worden. „Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen 100.000 Wohnungen in Hochhäusern in Ulaanbaatar errichtet werden, davon sind derzeit 22.600 im Bau. „Den Bewohnern von Jurten und Behelfsbauten in der Hauptstadt bietet man jetzt an, im Austausch für ihre Nutzungsrechte an Grundstücken eine Eigentumswohnung zu erhalten bzw. bei größeren Wohnungen Zuzahlungen dafür zu leisten. Ein erstes Umsiedlungsprojekt für 2.800 Familien hat jetzt begonnen und wird sehr behutsam umgesetzt“, berichtet Esche.

In einem fünftägigen Workshop mit rund 60 Teilnehmern stellten die BBA-Dozenten Esche und Gellert die wohnungswirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland vor und begleiteten eine rege Diskussion in vier Arbeitsgruppen. Das Ergebnis fasst Esche so zusammen: „Trotz der unterschiedlichen Interessenlagen der jeweiligen Teilnehmer wurde von allen gleichermaßen gefordert: Deutsches WEG-Recht einzuführen und klare Regelungen hinsichtlich Sondereigentum sowie der Miteigentumsanteile zu schaffen, beim Bau von Wohnungen Witterungsverhältnisse stärker zu berücksichtigen (Fenster, Dämmung), bei der Versorgung von Wasser und Energie auch dezentrale Netzstrukturen aufzubauen, eine Schuldenregelung für alte Plattenbauten zu schaffen sowie zukünftige Instandsetzungen durch Rückstellungsbildung zu ermöglichen“.

Um den Gesprächen Taten folgen zu lassen, wurden zwischen der GIZ und ALACGAC (Administration for Land Affairs, Construction, Geodesy and Cartography, Governmental Implementing Agency) weitere Schritte vereinbart. Die Aufgaben der ALACGAC sind vergleichbar mit einer Senatsverwaltung für Stadtentwicklung; die Behörde untersteht in der Mongolei allerdings direkt dem Ministerpräsidenten. Mit Hilfe von deutschen Musterverträgen, die ins Mongolische übersetzt werden, sollen erste Strukturen nach deutschem Vorbild geschaffen werden. Grundstücks-, Miet- und Bewertungsrecht könnten Themen weitere zukünftige Workshops der BBA in der Mongolei sein, die für 2012 vorgesehen sind. 

Ruth Erlbeck, GIZ Programmleiterin in Ulaanbaatar, betonte die Relevanz der Beratung der beiden BBA-Experten Esche und Gellert, da sie authentisch die Probleme, aber auch die rechtlichen Grundlagen und Funktionsweisen von WEG in Deutschland vermittelten und damit den mongolischen Partnern wertvolle Anregungen zur Lösung ihrer WEG Probleme geben konnten. 

TS. Gankhu (ganz rechts), Director Land Administration, Construction, Geodesy and Cartography in Ulaanbaatar mit Ruth Erlbeck, Programmleiterin GIZ Mongolia und den BBA-Dozenten André Gellert (ganz links) und Volker Esche. (Bild: GIZ)

TS. Gankhu (ganz rechts), Director Land Administration, Construction, Geodesy and Cartography in Ulaanbaatar mit Ruth Erlbeck, Programmleiterin GIZ Mongolia und den BBA-Dozenten André Gellert (ganz links) und Volker Esche. (Bild: GIZ)

Blick auf Ulaanbaatar (Bild: Volker Esche)

 

Blick auf Ulaanbaatar (Bild: Volker Esche)

 

Geprüft und zertifiziert

 

 

 

Berlin, 19.12.2011 

Die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) hat der BBA Akademie der Immobilienwirtschaft im Dezember 2011 erneut ein Qualitätsmanagement gemäß ISO Norm 9001:2008 bescheinigt. Die Norm stellt international gültige Forderungen an Managementsysteme bezüglich der Qualität ihrer Dienstleistung. Ein Qualitätsmanagementsystem hilft, die Kundenzufriedenheit zu steigern, effiziente und effektive Unternehmensprozesse zu etablieren, allgemeine Geschäftsrisiken zu minimieren und kontinuierliche Verbesserungen auf den Weg zu bringen.

Ebenfalls im Dezember 2011 wurde die BBA als Träger für die Förderung der beruflichen Weiterbildung nach dem Recht der Arbeitsförderung bestätigt. Dies bedeutet, dass die BBA berechtigt ist, für die meisten ihrer Lehrgänge „Bildungsprämien“ und „Bildungsgutscheine“ anzunehmen.

Die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin, bietet umfassende Aus- und Weiterbildung für die Immobilienbranche. Das Bildungsangebot reicht von der privaten Berufsschule für Immobilienkaufleute über Lehrgänge, Fortbildungsveranstaltungen, Seminare und Fachtagungen bis hin zum Bachelor- und Masterstudiengang. Die Bildungsgänge der BBA sind berufsbegleitend, miteinander verzahnt und auf Wunsch auch als Inhouse-Schulung buchbar. Ihre Dozenten sind ausgewiesene Experten aus der immobilienwirtschaftlichen Praxis und Akademiker mit einer umfangreichen Lehrerfahrung. Um die Zukunftsfähigkeit der Branche zu sichern, unterstützt die BBA Wohnungsunternehmen bei der Personalentwicklung und bei der Förderung ihrer Auszubildenden. Weitere Informationen unter www.bba-campus.de

Master mit Praxisbezug

 

 

 

Interessenten können sich jetzt für den MBA Real Estate Management bewerben

Berlin, 16.12.2011 

Praxiserfahrung des Bewerbers und Praxisbezug des Studiums sind die entscheidenden Kriterien, auf die Arbeitgeber bei der Einstellung von Master-Absolventen Wert legen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der VDI nachrichten und dem ZEW (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung) unter Personalentscheidern. 

Für die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) und die BBA Akademie der Immobilienwirtschaft stand der Praxisbezug schon bei der Konzeption des Masterstudiengang Business Administration in Real Estate Management (MBA) an erster Stelle. Dieser MBA ist zugeschnitten auf das Wissen und die Fähigkeiten, die Führungskräfte in der Immobilienwirtschaft heute benötigen. Dafür bürgen Dozenten, die erfahrene Experten der Branche sind. Ein weiterer Vorteil: Die Studierenden verlieren auch während ihrer akademischen Weiterbildung nicht den Bezug zum Berufsalltag, da sie ihren Master in nur vier Semestern berufsbegleitend absolvieren. Bewusst ist der MBA Real Estate Management fachübergreifend ausgerichtet und bringt Fach- und Führungskräfte aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. Seine Teilnehmer sind bei Banken, Immobilienunternehmen oder Wirtschaftsprüfungsunternehmen angestellt und auch selbstständig tätig. Je nach Berufserfahrung gehen die Studierenden aus unterschiedlichen Perspektiven an die Projektarbeit heran und lernen, im Team mit anderen starken Persönlichkeiten zusammenzuarbeiten. Mit seiner team- und praxisorientierten Ausrichtung qualifiziert der MBA Real Estate Management für die komplexen Immobilienmärkte von heute und die Managementpositionen in Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Am 19. April 2012 startet der neunte Jahrgang in Berlin. Interessenten können sich bis zum 15. Januar 2012 online bewerben. Weitere Informationen zum Verfahren und den Zulassungsvoraussetzungen bei Tina Haake, Telefon 030/23 08 55-18, E-Mail: tina.haake@bba-campus.de 

Die BBA wächst mit neuen Mitgliedern

 

 

 

Berlin, 02.12.2011 

Die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin verzeichnet neue Mitglieder. Am 15. November 2011 genehmigte der Vorstand der BBA die Mitgliedsanträge folgender Unternehmen: Gubener Wohnungsgesellschaft mbH, M. Mende Grundbesitzverwaltung GmbH, Wohnungsgesellschaft Oder-Welse GmbH, Gemeindliche Wohnungsgesellschaft Kleinmachnow m.b.H, Wohnungsgenossenschaft UNION Rostock eG. Mitglieder der BBA bestimmen über die Ausrichtung und Weiterentwicklung der Akademie mit und erhalten Rabatt auf die Bildungsangebote. Zurzeit hat die BBA 271 Mitglieder. 

Die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin bietet umfassende Aus- und Weiterbildung für die Immobilienbranche. Das Bildungsangebot reicht von der privaten Berufsschule für Immobilienkaufleute über Lehrgänge, Fortbildungsveranstaltungen, Seminare und Fachtagungen bis hin zum Bachelor- und Masterstudiengang. Die Bildungsgänge der BBA sind berufsbegleitend, miteinander verzahnt und auf Wunsch auch als Inhouse-Schulung buchbar. Ihre Dozenten sind ausgewiesene Experten aus der immobilienwirtschaftlichen Praxis und Akademiker mit einer umfangreichen Lehrerfahrung. Um die Zukunftsfähigkeit der Branche zu sichern, unterstützt die BBA Wohnungsunternehmen bei der Personalentwicklung und bei der Förderung ihrer Auszubildenden.

Voneinander lernen

 

 

 

 

Berlin, 20.10.2011 

Japanische Delegation informierte sich bei der BBA über das deutsche WEG-Recht

Im Oktober besuchten Führungskräfte aus der japanischen Wohnungswirtschaft die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., um sich über branchenrelevante Weiterbildung und das WEG-Recht in Deutschland zu informieren. „In Japan haben wir das Problem, dass es immer schwieriger wird, einen Konsens in WEG-Gemeinschaften zu finden. Es ist sehr interessant für uns, welche Lösungen Sie in Deutschland gefunden haben“, erklärte der Chef der Delegation, Hiromi Yamane, Vorstand von Diwa Service Co, den Anlass seines Besuches. Michael Deeg, Teamleiter Unternehmensführung, Management & Strategie der BBA, stellte den Immobilienmarkt in Deutschland und Qualifikationsangebote für WEG-Verwalter vor. BBA-Fachdozent André Gellert gab den 31 Besuchern einen Überblick über das deutsche Wohneigentumsrecht. Besonders interessierten sich die Teilnehmer für die Begründung von Wohneigentum (Teilungserklärung), den Wirtschaftsplan und die Jahresabrechnung im Wohnungseigentum. „Das haben wir in Japan so nicht. Wir haben viele Anregungen bekommen“, resümierte Hiromi Yamane und fügte lachend hinzu: „Die Mittagspause war kurz, weil es so interessant war“. Ein weiterer Anlass des Besuches war die Frage, wie WEG-Verwaltungen ihre Mitarbeiter weiterbilden können, um die die Qualität ihrer Dienstleistungen zu verbessern. Deshalb informierte Christine Wieland, Teamleiterin Karriereentwicklung & -beratung der BBA, über das integrierte Bildungskonzept ihrer Akademie. Es entwickelt die Mitarbeiter in der Immobilienwirtschaft vom Immobilienkaufmann bis zum Master Business Administration in Real Estate Management (MBA) weiter.

Die japanische Delegation reiste im Auftrag der Condominium Management Companies Association aus Tokio – ein Zusammenschluss der leitenden WEG-Verwaltungsunternehmen in Japan. Einmal jährlich sendet die Association Studiengruppen in die USA oder Europa um sich Anregungen für die Verbesserung ihrer Arbeit zu holen. Zurzeit ist die Novellierung des WEG-Rechts durch die japanische Regierung zentrales Thema. „Wir werden zusammen mit den japanischen Behörden einige Besprechungen zur Novellierung des WEG-Gesetzes haben, deshalb habe ich persönlich großes Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit mit der BBA“, erklärte Herr Yamane zum Abschluss seines Besuches. Auch die BBA möchte die internationale Zusammenarbeit fortsetzen. Ende Juni 2011 hatte die BBA eine mongolische Delegation auf Initiative der degewo zu Gast. Im November werden Fachdozenten der BBA die Hauptstadt Ulaanbaatar besuchen, um die Wohnungswirtschaft in der Mongolei mit Know-How zu unterstützen, vorrangig zur energetischen Sanierung von Wohnungsbeständen. 

 

Michael Deeg, Teamleiter bei der BBA, zeigt den japanischen Besuchern auf der Dachterrasse der Akademie die einst geteilte Stadt Berlin.

Über sich selbst lachen lernen

 

 

Auf ungewöhnliche Weise bildet die Wohnungsgenossenschaft „Glückauf“ Süd Dresden e. G. ihre Führungskräfte weiter

 

Berlin, 12.10.2011 

Die Klausurtagung der Wohnungsgenossenschaft „Glückauf“ Süd Dresden e. G. am 23. und 24. September 2011 stand im Zeichen der Kommunikation. Deshalb suchte die Personalverantwortliche Kerstin Radtke nach einer charismatischen Persönlichkeit, die die Führungskräfte ihrer Genossenschaft in Gesprächskompetenz schult. Die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin, vermittelte den Schauspieler und Personalentwickler Urban Luig als Referenten. Er trainierte auf spielerische Weise die Fähigkeiten der Führungskräfte, sich auf Gespräche einzulassen und ihrem Gegenüber positiv zu begegnen. Mit Spaß und Engagement übten 16 Teilnehmer/-innen verbale und nonverbale Kommunikation. „Für alle war der Workshop sehr kurzweilig. Die Mehrheit wünscht sich mehr Zeit für Schulungen in dieser spielerischen Art und Weise“, resümiert Kerstin Radtke. Auch Urban Luig hat die Tagung positiv in Erinnerung: „Die Führungskräfte der Wohnungsgenossenschaft kamen gut gelaunt in Friedebach an. Der Stuhlkreis im Seminarraum war wohl für einige etwas irritierend. Aber alle haben sich sofort auf ungewöhnliche Übungen eingelassen, um ihre Selbstwahrnehmung zu verbessern. Es herrschte schnell eine aufgeschlossene und fröhliche Stimmung. Man konnte herzlich über sich selber lachen.“ Luig hofft, dass die Teilnehmer die eine oder andere neue Idee mit in ihren Büroalltag nehmen können, um mit den eigenen Unzulänglichkeiten lockerer umzugehen und Mitarbeitern offen und positiv zu begegnen. 

Mit ihrer unkonventionellen Klausurtagung liegt die „Glückauf“ im Trend. Zunehmend erhält die BBA Anfragen nach Inhouse-Schulungen zur Verbesserung von kommunikativen und sozialen Kompetenzen und schneidet diese Angebote passgenau auf die Bedürfnisse von Wohnungsunternehmen und Genossenschaften zu. Weitere Informationen bei Anja Richter, BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin, Telefon: 030/230855-15, E-Mail: anja.richter(at)bba-campus(dot)de.

 

Dezentral und vernetzt - Die Energietagung der BBA informiert über neue Trends bei der Energieversorgung und -einsparung

 

Berlin, 22.09.2011

Dezentralisierung ist das Thema der diesjährigen Energietagung der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft, die am 24. und 25.10.2011 in Berlin stattfindet. Sie greift einen Trend auf, der sich in ganz Deutschland beobachten lässt: Immer mehr Wohnungsunternehmen setzen auf Selbstversorgung. Welche Geschäftsmodelle dahinter stehen und wie sie sich realisieren lassen, zeigen gelungene Beispiele aus der wohnungswirtschaftlichen Praxis. So berichtet Karl Meyer, Prokurist und Bereichsleiter Projektentwicklung der BTB Blockheizkraftwerks- Träger- und Betreibergesellschaft mbH aus Berlin vom Modell „Genossenschaftsstrom“, das neue Wege in der Energieversorgung beschreitet.

Ein weiteres Praxisbeispiel stellt Gernot Jakobi, Vorstandsvorsitzender der WOHNBAU BERGSTRASSE EG, aus Bensheim vor. Das kommunale Wohnungsunternehmen setzt auf den Dreiklang von BHKW, Biomethan und Nahwärmenetz als zukünftige Erfolgsgaranten für Wohnungsunternehmen und Mieter.

Und auch die großen Energieunternehmen haben erkannt: „Small is beautiful“ und unterstützen dezentrale Projekte für die Wohnungswirtschaft. Dr.-Ing. Markus Mönig, Geschäftsführer der RWE Energiedienstleistungen GmbH aus Dortmund, wird darüber berichten.

Traditionell beginnt die Energietagung mit einer Podiumsdiskussion am Vorabend. In diesem Jahr findet sie an einem besonderen Ort statt. In der Alten Schmiede am Berlin Gasometer, wo sonst Günter Jauch talkt, wird am 24.10.2011 über die Auswirkungen der Energiewende auf die Wohnungswirtschaft diskutiert. Auf dem Podium sind vertreten:

  • Maren Kern, Vorstandsmitglied im Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU), Berlin
  • Peter Götz, MdB, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Beauftragter für Bau- und Stadtentwicklung der Arbeitsgruppe Verkehr, Bau und Stadtentwicklung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Berlin
  • Dr. Felix Matthes, Forschungs-Koordinator Energie- und Klimapolitik, Öko-Institut e.V., Berlin
  • Lukas Siebenkotten, Direktor, Deutscher Mieterbund e.V., Berlin
  • Jürgen Pöschk, Geschäftsführer, Energie- und Umwelt-Managementberatung Pöschk, Berlin (Moderation)

 

Die Energietagung der BBA findet am 25. Oktober 2011 von 9.15 Uhr bis 16.30 Uhr im Ameron Hotel Abion Spreebogen Berlin statt. Die Vorabendveranstaltung mit anschließendem Get-Together und Buffet ist am 24. Oktober 2011 von 18.30 Uhr bis 22.00 Uhr in der Alten Schmiede am Berlin Gasometer. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier! Fragen zum Programm beantwortet Sandra Niedergesäß unter der Telefonnummer 030/23 08 55-14, E-Mail: sandra.niedergesaess@bba-campus.de

Neue Mitglieder im Verwaltungsrat der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin

 

Berlin, 22.09.2011

Am 1.9.2011 tagten der Vorstand, der Verwaltungsrat und die Mitgliederversammlung der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin. Die zu wählenden Vorstandsmitglieder der BBA wurden vom Verwaltungsrat in ihrem Amt erneut bestätigt: Wolfram Gay, Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG, Jörg Schwagenscheidt FRICS, GSW Immobilien AG Berlin sowie Dr. Axel Viehweger, Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e.V. (VSWG).

Weitere Mitglieder des Vorstands sind Maren Kern, Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) Berlin, als Vorsitzende des Vorstands. Den stellvertretenden Vorsitz des Vorstands der BBA hat Hiltrud Sprungala, BFW Landesverband Berlin/Brandenburg e.V. inne. Der Geschäftsführende Vorstand ist Dr. Hans-Michael Brey, BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin.

In den Verwaltungsrat der BBA wurden durch die Mitgliederversammlung wiedergewählt als Vorsitzender Rudolf Kujath, SOPHIA Berlin GmbH, und als Mitglieder Frank-Michael Demuth, R & W Immobilienanlagen GmbH, Uwe Engelmann, Forster Wohnungsbaugesellschaft mbH, Axel Fietzek, LebensRäume Hoyerswerda eG, Wolfgang Lössl, Baugenossenschaft Reinickes Hof eG, Boris P. Töppe, Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH.

Neu gewählt wurden in den Verwaltungsrat durch die Mitgliederversammlung: Anett Burtchen von eG Wohnen 1902 Cottbus, Thomas Doll von der TREUCON Immobilienfonds Verwaltung GmbH Berlin und Bert Nicke von der PRO POTSDAM GMBH.

Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) entsandte drei Mitglieder in den Verwaltungsrat der BBA: Jörg Busse, HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH, Hartmut Schenk, Wohnungsgenossenschaft "Einheit" Hennigsdorf eG und Gerhard Zapff, Wohnungsbaugenossenschaft Brandenburg/Havel e.G.

Der BFW Landesverband Berlin/Brandenburg entsandte Nicole Wilke, allod Immobilien- und Vermögensverwaltungsges. mbH & Co. KG, als stellvertretende Vorsitzende in den Verwaltungsrat der BBA.

ImmoCom 2011 eröffnete Strategien und Zukunftsperspektiven für die Wohnungswirtschaft

 

Berlin, 16.09.2011

„Wir werden Themen der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft diskutieren, die für die Unternehmen wie für die Gesellschaft gleichermaßen von hoher Relevanz sind“, versprach Dr. Hans-Michael Brey gleich zu Beginn den Teilnehmer/innen aus dem gesamten Bundesgebiet, die zur ImmoCom ins Humboldt Carré am Gendarmenmarkt nach Berlin gekommen waren. Der geschäftsführende Vorstand der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft, die den Kongress veranstaltete, nannte die zentralen Herausforderungen, vor denen Wohnungsunternehmen jetzt und in Zukunft stehen: Unternehmen werden sich mit neuen Investitionen in die Technik, in die Prozessabläufe und in das Personal auseinandersetzen müssen, so Brey. Gleichzeitig gelte es angesichts der demografischen Entwicklung Mieter zu binden und intelligente Personalentwicklungskonzepte umzusetzen. Als weitere Herausforderung nannte er die Legitimierung der Unternehmenstätigkeit. Dabei könne mit Kennzahlen und der Vergleichbarkeit nachhaltigen Handelns Transparenz in eine immer wieder emotional geführte Diskussion gebracht werden.

Am Nachmittag des 8. Septembers 2011 wurden diese Themen anhand von Expertenvorträgen und gelungenen Beispielen aus der wohnungswirtschaftlichen Praxis in drei parallel laufenden Panels vertieft. Doch zuvor machten sich aufgeschlossene Teilnehmer beim Speed-Dating miteinander bekannt. Im 60-Sekunden-Gespräch lernten sie unkompliziert Experten aus Wohnungswirtschaft, Politik und Wissenschaft kennen und erweiterten ihr berufliches Kontaktnetzwerk. Gefragte Gesprächspartner waren auch die 54 Auszubildenden der privaten Berufsschule der BBA, die in diesem Jahr zum ersten Mal bei der ImmoCom vertreten waren. Der junge Blick auf die Wohnungswirtschaft war nicht nur beim Trendthema Social Media von allgemeinem Interesse, sondern auch beim Themenkomplex Immobilienmanagement, wo es darum ging, wie sich Serviceabläufe verbessern, Transparenz und Produktivität erhöhen lassen.

Insgesamt konnte die ImmoCom 2011 erfolgreich an der 2010 vorgenommenen Neuausrichtung anschließen und verzeichnete mit 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet eine noch stärkere Resonanz als im vergangenen Jahr.

Weitere Infos sowie Berichte über die ImmoCom unter www.immocom-berlin.de

BBA-Tagung bündelt Aktuelles und Wissenswertes zu Revision und Compliance

 

Berlin, 14.09.2011

Erstmals veranstaltet die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin am 20. und 21. Oktober in Sommerfeld bei Berlin eine Zielgruppentagung für die Fach- und Führungskräfte aus der immobilien- und wohnungswirtschaftlichen Revision. Medienwirksame Fälle und Verdachtsmomente zu Unregelmäßigkeiten oder Vorteilsnahmen haben die Arbeit der internen Revision verstärkt in den Fokus der verschiedenen Interessengruppen (Stakeholder) gerückt. Die Diskussion um die Implementierung eines Compliance-Management-Systems hat dies in der jüngsten Vergangenheit zusätzlich befördert. Vor diesem Hintergrund bündelt die BBA Aktuelles und Wissenswertes zur immobilienwirtschaftlichen Innenrevision in einer Tagung.

Experten aus Wissenschaft, Wirtschaftsprüfung und immobilienwirtschaftlicher Praxis konnten für die Erläuterung von Normen gewonnen werden. So beschreibt die zertifizierte Prüferin Claudia Stange-Gathmann – Prokuristin bei Ebner Stolz Mönning Bachem Wirtschaftsprüfer Steuerberater Rechtsanwälte – die Standards der Internen Revision und zeigt Wege auf, wie auch kleinere Unternehmen sie erfüllen können.

Der Identifizierung von immobilienwirtschaftlichen Risiken kommt große Bedeutung zu. Prof. Dr. Carsten Lausberg vom Campus of Real Estate der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen wird die Risiko-Inhalte in der wohnungswirtschaftlichen Praxis erläutern und einige Best-Practice-Beispiele aus dem Risikomanagement vorstellen. Er leitet den Arbeitskreis „Immobilien-Risikomanagement“ der gif e.V. (Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung).

Wer prüft die Prüfer? Eine, der die Innensicht von Wohnungsunternehmen ebenso vertraut ist wie die Außensicht von Prüfern, ist Heike Vander, Certified Internal Auditor (CIA) bei PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus Essen. Sie wird das Qualitätsmanagement in der Internen Revision erläutern und praktische Hinweise für sogenannte Quality Assessments geben.

Ein aktuelles Urteil, das die Branche bewegt, darf auch bei den Themen der Zielgruppentagung „Leiter Revision“ nicht fehlen. Nach einer Grundsatzentscheidung des BGH im Fall der BSR wurde der Leiter Compliance für eine Unterlassung haftbar gemacht. Dr. Joachim Erbe von Erbe Rechtsanwälte Potsdam wird anhand des Falls erläutern, in welchen Fällen Compliance-Beauftragte mithaftbar gemacht werden können und welche präventiven Maßnahmen Verantwortlichen zur Verfügung stehen.

 

Am zweiten Tag steht im Fokus, wie sich ein effizientes Compliance Management System im Unternehmen eingliedert. Der renommierte Wirtschaftsjurist Prof. Dr. Dirk-Michael Barton – Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsrecht und Wirtschaftsstrafrecht an der Universität Paderborn – erläutert, warum gesetzestreues Verhalten sich im Wesentlichen nicht von selbst vollzieht und Compliance nicht ausschließlich etwas für Großkonzerne ist. Das Beispiel der SAGA Siedlungs-Aktiengesellschaft aus Hamburg komplettiert die Ausführungen mit praktischen Erfahrungen aus den ersten zwei Jahren.

Die Zielgruppentagung „Leiter Revision“ findet am 20. und 21. Oktober 2011 in Brandenburg statt. Weitere Informationen bei Michael Deeg, BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin, Telefon: 030-230855-16 und E-Mail: michael.deeg@bba-campus.de

Gute Aussichten für den Bachelor

 

Wohnungsunternehmen setzen auf akademische Ausbildung ihrer künftigen Führungskräfte

Berlin, 13.09.2011

Mit 17 Teilnehmer/innen startete Anfang September der zweite Jahrgang im Studiengang Immobilienmanagement der bbw Hochschule und der BBA –Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. Studieninhalte sind die Grundlagen der Immobilienökonomie, der Prozess des Immobilienmanagements, das Management von Wohnungsunternehmen, Unternehmensimmobilien (Corporate Real Estate Management), Immobilien der öffentlichen Hand (Public Real Estate Management) sowie industrielle Aspekte der Immobilienökonomie. Das Studienkonzept wurde mit dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) sowie dem BFW Landesverband Berlin/Brandenburg e. V. abgestimmt und von der FIBAA akkreditiert. Damit entspricht es nicht nur den wissenschaftlichen Qualitätsstandards sondern auch den Anforderungen der Berufspraxis. Diese wurden in den letzten Jahren anspruchsvoller und komplexer. Kein Wunder, dass immer mehr Wohnungsunternehmen ihre hoffnungsvollen Nachwuchskräfte akademisch weiterbilden. Glaubt man Branchenexperten, werden die Führungspositionen in Wohnungsunternehmen zunehmend mit Personal besetzt, das über einen akademischen Abschluss verfügt. Dabei haben nicht nur Master-Absolventen, sondern bereits Bachelors exzellente Aussichten, wie eine aktuelle Studie des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft zeigt. 85 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass Bachelor-Absolventen grundsätzlich alle Karrierepositionen offen stehen. Selbst für das Einstiegsgehalt spielt die Art des Abschlusses bei vielen Unternehmen keine entscheidende Rolle.

 

Über die BBA

Die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin, bietet umfassende Aus- und Weiterbildung für die Immobilienbranche. Das Bildungsangebot reicht von der privaten Berufsschule für Immobilienkaufleute über Lehrgänge, Fortbildungsveranstaltungen, Seminare und Fachtagungen bis hin zum Bachelor- und Masterstudiengang. Die Bildungsgänge der BBA sind berufsbegleitend, miteinander verzahnt und auf Wunsch auch als Inhouse-Schulung buchbar. Ihre Dozenten sind ausgewiesene Experten aus der immobilienwirtschaftlichen Praxis und Akademiker mit einer umfangreichen Lehrerfahrung. Um die Zukunftsfähigkeit der Branche zu sichern, unterstützt die BBA Wohnungsunternehmen bei der Personalentwicklung und bei der Förderung ihrer Auszubildenden. Weitere Informationen unter www.bba-campus.de

 

Beim Sommerfest der BBA zeigte sich die Immobilienwirtschaft von ihrer kreativen Seite

 

Berlin, 12.09.2011

 

Auch in diesem Jahr fand das Sommerfest der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. bei angenehmen Temperaturen über den Dächern Berlins statt. BBA-Vorsitzende Maren Kern begrüßte rund 350 Gäste und erinnerte daran, wie vor einem Jahr die private Berufsschule aus der Taufe gehoben wurde. Nach dem erfolgreichen Auftakt startete in diesem Jahr bereits der zweite Jahrgang mit zwei weiteren Klassen. Die Berufsschülerinnen und -schüler der ersten Stunde präsentierten anlässlich des Sommerfestes beeindruckende Ergebnisse eines Fotowettbewerbs. Unterstützt vom Architekturfotografen und Künstler Maximilian Meisse hatten sich die Auszubildenden auf Fotosafari durch die Bestände ihrer Wohnungsunternehmen gemacht. Die Bilder dokumentieren die Vielfalt des Wohnens in Berlin und Brandenburg aus einem künstlerischen Blickwinkel. Eine Jury aus Ausbildungsleitern und Vorständen der Wohnungsunternehmen sowie BBU-Vorstandmitglied Maren Kern wählten aus 107 eingereichten Fotos die drei besten aus. Der erste und zweite Preis ging an sieben Auszubildende der PRO POTSDAM GmbH: Jenny Zander, Nadja Klinnert, Michaela Gruel, Annika Eichmann, Judith Schwerdtner, Anna-Maria Ulbrich und Lisa Wnuck von Lipinski freuten sich über die Anerkennung ihrer Gemeinschaftsarbeit. Den dritten Preis erhielt das Bild von Anne Frank von der Hennigsdorfer Baugenossenschaft e.G.

Doch es gab noch mehr zu sehen. Der „Vollblutmaler“ Sebastian Heiner zeigte eine Auswahl seiner farbenfrohen, mit ganzem Körpereinsatz gemalten Bilder in den Schulungsräumen der BBA. Heinrich Liman, Geschäftsführer des museum FLUXUS+ in Potsdam, würdigte den Künstler und führte durch die Ausstellung mit dem poetischen Titel: „Der Hase auf dem Sprung“. Sie setzt die im letzten Jahr begonnene Ausstellungsreihe in Kooperation mit dem museum FLUXUS+ fort. Limann berichtete von Heiners „China-Abenteuer“, das ihn zu einigen Bildern inspirierte, in denen sich die chinesische Seele und Mythologie wiederspiegele. Andere Bilder entstanden an vier Samstagabenden vor Publikum, zusammen mit zwei Musikern aus dem Babelsberger Filmorchester. „Die Ergebnisse zeigen, welche Ausdruckskraft und Phantasie in Sebastian Heiner steckt“, erklärte Limann.

„Es war großartig, mit Ihnen zusammenzuarbeiten“, bedankte sich Dr. Hans-Michael Brey, Geschäftsführender Vorstand der BBA, bei den Gästen des Sommerfestes für das vergangene Jahr. Die feierten bis spät in die Nacht mit Kunst, Cocktails und Gesprächen.

Weitere Impressionen vom Sommerfest finden Sie hier!

ImmoCom: Ein Speed-Dating für die Wohnungswirtschaft

 

Flinke Vorstellungsrunde für netzwerkorientierte Kongressteilnehmer

Berlin, 07.09.2011

„60 Sekunden mit ...“ heißt es am 8. und 9. September in den Pausen der ImmoCom 2011 in Berlin. Die Idee dahinter: Den rund 200 Teilnehmern beim bundesweiten Fachkongress für die Wohnungswirtschaft die Möglichkeit geben, auf schnelle und unkomplizierte Weise ihr berufliches Kontaktnetzwerk zu erweitern. Die Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze für diese Runden ist allerdings stark limitiert.

„Mit der Idee des Speed-Datings wollen wir dem Potential, das die ImmoCom den Teilnehmern für die persönliche Netzwerkbildung bietet, ein eigenes Format geben“, erläutert Sandra Niedergesäß die Motivation für das ungewöhnliche Konzept. Schließlich kämen in den zwei Tagen aus Deutschland rund 200 Teilnehmer aus unterschiedlichen Bereichen der Wohnungswirtschaft zusammen. Und durch die Vielzahl an Vorträgen in den Fachforen, sei die Zeit für das Kontaktknüpfen begrenzt. „Mit dem Speed-Dating, das während den Kongresspausen stattfindet, können die Besucher in einem sehr kurzen Zeitfenster, auf kurzweilige Art viele unterschiedliche Experten aus der Wohnungswirtschaft, Politik und Wissenschaft kennenlernen. Das Angebot richte sich vor allem an diejenigen, die an der Abendveranstaltung in der HOHMANN GOLF SPORT Lounge nicht teilnehmen können“, ergänzt die Verantwortliche für die Projektsteuerung. Die zur Verfügung stehende Zeit und das Platzangebot für die Dating-Runden wurden jedoch bewusst sehr knapp gehalten. „Insgesamt sind nur zwei Runden mit je 16 Teilnehmern vorgesehen. Zudem hat jeder Speed-Dater nur maximal 60 Sekunden Zeit, sich mit dem, was er beruflich macht und dem Unternehmen, für das er tätig ist, vorzustellen“, sagt Niedergesäß. Dabei sei die Visitenkarte das wichtigste Utensil, das man unbedingt in ausreichender Menge dabei haben sollte.

Ausführliche Informationen zum Kongress-Programm sowie Interviews mit ausgewählten Referenten erhalten Sie hier.

Videobotschaften aus der Immobilienwirtschaft

 

Im Vorfeld der ImmoCom äußern sich kluge Köpfe zu den wichtigsten Fragen der Branche

Berlin, 15.08.2011

Die ImmoCom – der bundesweite Immobilienkongress zu Strategien und Zukunftsperspektiven der Immobilienwirtschaft – geht im Vorfeld der Veranstaltung am 8. und 9. September 2011 erstmals mit mehreren Videos an die Öffentlichkeit. Führende Akteure der Wohnungswirtschaft nehmen vor laufender Kamera zu den größten Herausforderungen der Branche Stellung. Den Anfang macht Jörg Franzen, Vorstand der GESOBAU AG in Berlin. Er greift die energetische Sanierung als Zukunftsthema der Branche auf. Am 17.8.2011 wird ein weiteres Video veröffentlicht. Darin rückt Markus Terboven, Vorstand der GEWOBAG Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin, das Thema Kundenorientierung in den Fokus. Terboven ist davon überzeugt, dass Wohnungsunternehmen ihre Kunden vor allem über Dienstleistungsqualität erreichen. Am 19.8.2011 wird das Interview mit Manfred Sydow online gestellt. Der Vorstand der GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen in Bremen sieht im kleiner werdenden Pool von Talenten eine große Herausforderung für die Zukunft von Wohnungsunternehmen.

Die ImmoCom 2011 am 8. und 9. September in Berlin wird die genannten Herausforderungen aufgreifen, Lösungsansätze vorstellen und zukünftige Entwicklungen diskutierten. Ihre Teilnehmer sind Fach- und Führungskräfte aus der deutschen Immobilienwirtschaft. Veranstaltet wird die ImmoCom von der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft. Sie rief den Kongress vor 14 Jahren ins Leben und entwickelte das Konzept seitdem kontinuierlich weiter. Die Filme entstanden in Zusammenarbeit mit immobilien-video-portal und sind auf der Website www.immocom-berlin.de zu sehen.

Marketingtagung der BBA – Moderne und ganzheitliche Ansätze für die Immobilienwirtschaft

 

Berlin, 10.08.2011

Wohnbedürfnisse haben sich nicht nur in den letzten Jahrzehnten verändert. Sie ändern sich bei den meisten Menschen auch im Laufe ihres Lebens. Wie können sich Wohnungsunternehmen darauf einstellen? Die Marketingtagung der BBA stellt innovative Ansätze vor, mit denen sich auch in Zukunft Kunden gewinnen und binden lassen.

Einen Überblick über das Produkt „Wohnen“ verschafft Matthias Klupp, Gesellschafter von ANALYSE & KONZEPTE in Hamburg. Er stellt die Trends von heute und morgen vor und gibt Tipps, wie sich Wohnen zielgruppengerecht gestalten lässt.

Warum Immobilienunternehmen von Beziehungsmanagement profitieren können und welche innovativen Formen der Beziehungspflege es gibt, darüber wird Dr. Sven Köhler, Inhaber von metrixx – Institut für Marketing und Innovation aus Zürich, berichten.

Mieterfeste sind die Klassiker unter den Events von Wohnungsunternehmen. Dabei gibt es außergewöhnlichere Möglichkeiten, Identifikation zu schaffen. Der Altonaer Bauverein berichtet über sein Geschichtsprojekt mit Genossenschaftsmitgliedern und Akteuren im Stadtteil. In München hat die GEWOFAG Holding GmbH kreative Wege gefunden, ihre Mieter miteinzubeziehen, zum Beispiel indem sie Kinder zu einer Baustellenführung einlädt.

Über rechtliche Aspekte des Marketings im Internet informiert die Rechtsanwältin Sarah Schlösser auch im Hinblick auf Twitter, Facebook und Co. Dabei wird auch das Presserecht im Fokus stehen. Ein weiterer Vortrag informiert darüber, was professionelle Pressearbeit ausmacht.

Welche Möglichkeiten „Social Gaming“ und „Mobile Marketing“ bieten, zeigt die Marketingtagung der BBA auf. Gustav Salffner vom marketingsnetzwerk Berlin gibt Tipps, wie Wohnungsunternehmen den Spieltrieb des Menschen nutzen können. Außerdem berichtet er über Apps und QR-Code und deren Einsatzmöglichkeiten für unterwegs. Wie ein QR-Code in der wohnungswirtschaftlichen Praxis funktioniert und in die Vermarktung integriert wurde, wird zum Abschluss der Tagung erklärt.

Die Marketingtagung der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft findet am 27.September 2011 in Berlin Mitte statt. Weitere Informationen bei Ulrike Künert, Telefon: 030-230855-22, E-Mail: ulrike.kuenert@bba-campus.dex

Berufsbegleitend den Bachelor erwerben!

 

Berlin, 01.08.2011

„Der Bachelor ist am Arbeitsmarkt angekommen“. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Studie des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, die zusammen mit dem HIS-Institut für Hochschulforschung und dem Institut der Deutschen Wirtschaft Köln durchgeführt wurde. Dabei stellte sich auch heraus, dass in 85 Prozent der befragten Unternehmen Bachelor-Absolventen grundsätzlich alle Karrierepositionen offen stehen. Selbst beim Einstiegsgehalt spielt die Art des Abschlusses für viele Unternehmen keine entscheidende Rolle.

Wer bereits im Berufsleben steht, für den bietet sich ein berufsbegleitendes Bachelorstudium an. Das Studium „Immobilienmanagement“ im Studiengang Wirtschaftswissenschaften der bbw Hochschule gemeinsam mit der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft führt berufsbegleitend – sogar ohne Abitur – in nur acht Semestern zum Bachelor of Arts. Studieninhalte sind die Grundlagen der Immobilienökonomie, der Prozess des Immobilienmanagements, das Management von Wohnungsunternehmen, Unternehmensimmobilien (Corporal Real Estate Management) und Immobilien der öffentlichen Hand (Public Real Estate Management) sowie industrielle Aspekte der Immobilienökonomie. Das Studienkonzept ist mit dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) abgestimmt und von der FIBAA akkreditiert.

Nach nur fünf Semestern haben Studierende die Möglichkeit, den Immobilienökonom (GdW) bei der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e. V. Berlin zu erwerben. Nach weiteren drei Semestern können sie den international anerkannten Hochschulabschluss Bachelor of Arts erreichen. Wer ins Top-Management will, setzt noch den von der FIBAA und der RICS akkreditierten Masterstudiengang Real Estate Management(MBA) von HTW und BBA auf.

Die Studiengebühren sind bei Vorliegen der Voraussetzungen steuerlich absetzbar. Unternehmen können ganz oder teilweise die Studiengebühren übernehmen. Des Weiteren besteht die Fördermöglichkeit über den Julius Brecht Fonds oder über ein GdW Stipendium (drei jahrgangsbeste Immobilienkaufmänner/-frauen werden deutschlandweit ausgelost). Über weitere Finanzierungsmöglichkeiten informiert Sie gerne die bbw Hochschule.

Das Studium startet im September 2011. Weitere Informationen bei der bbw-Hochschule und auf der BBA-Homepage.

Die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin, bietet umfassende Aus- und Weiterbildung für die Immobilienbranche. Das Bildungsangebot reicht von der privaten Berufsschule für Immobilienkaufleute über Lehrgänge, Fortbildungsveranstaltungen, Seminare und Fachtagungen bis hin zum Bachelor- und Masterstudiengang. Die Bildungsgänge der BBA sind berufsbegleitend, miteinander verzahnt und auf Wunsch auch als Inhouse-Schulung buchbar. Ihre Dozenten sind ausgewiesene Experten aus der immobilienwirtschaftlichen Praxis und Akademiker mit einer umfangreichen Lehrerfahrung. Um die Zukunftsfähigkeit der Branche zu sichern, unterstützt die BBA Wohnungsunternehmen bei der Personalentwicklung und bei der Förderung ihrer Auszubildenden. Weitere Informationen unter www.bba-campus.de

 

Ein besonderes Projekt für Auszubildende
Lerninsel Mitte startet im Oktober 2011 in Weimar

 

Am Freitag letzter Woche schlossen Auszubildende aus Berliner, Brandenburger und sächsischen Wohnungsunternehmen erfolgreich die Lerninsel ab. Sie ist ein Projekt der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. mit der Aareon Deutschland GmbH, das motivierten und leistungsstarken Auszubildenden vor eine besondere Herausforderung stellt. In nur sechs Tagen entwickelten die angehenden Immobilienkaufleute anspruchsvolle Bauprojektvorhaben, die sie am Ende der Woche Vorständen, Geschäftsführern und Personalleitern ihrer Immobilienunternehmen präsentieren. In diesem Jahr konnte BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern erstmals die Lerninsel besuchen und zeigte sich beeindruckt von den Leistungen des Immobiliennachwuchses. Der BBU und der VSWG unterstützen die Lerninsel seit Jahren, um jungen, motivierten Auszubildenden die Zusammenarbeit mit Experten zu ermöglichen und sie in Projektentwicklung, Projektmanagement, Teamarbeit und Präsentationstechniken zu schulen. In diesem Jahr standen die Auszubildenden vor der Aufgabe, ein Projekt für die Bebauung des Platzes an der Kreuzung Clayallee/Argentinische Allee zu entwickeln. Die drei Konzepte, die am Ende vorgelegt wurden, griffen die wesentlichen Aspekte auf, die auch die Projektentwickler der Stofanel Investment AG in ihrer zweieinhalbjährigen Planung erarbeitet hatten.

Vom 16.-21. Oktober 2011 startet eine weitere Lerninsel für Auszubildende in Sachsen-Anhalt und Thüringen erstmals in Weimar. Sie wird getragen von folgenden Verbänden: Verband der Wohnungswirtschaft Sachsen-Anhalt, Verband der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt, Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft und dem Prüfungsverband Thüringer Wohnungsunternehmen. Die Lerninsel Mitte basiert auf dem bewährten Konzept von BBA und Aareon. Nur in einem Punkt unterscheidet sie sich. Steht für die Berliner, Brandenburger und Sachsen ein Kurs in Segeln auf dem Programm, spielen Auszubildende in Weimar Improvisationstheater. Die morgendlichen Workshops geleitet von erfahrenen Pädagoginnen des Theaters Kaltstart aus Halle sollen Selbstbewusstsein, Spontaneität und sicheres Auftreten vor Publikum vermitteln. „Wir glauben, dass Improvisationstheater wertvolle Fähigkeiten schult. Die Auszubildenden lernen dabei, mit unvorhergesehen Situationen umzugehen und Vertrauen in ihr Potenzial zu entwickeln“, erklärt Dr. Hans-Michael Brey, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft und verrät: „Nicht zuletzt darf die Lerninsel auch Spaß machen“. Sie ist eben nicht nur eine besondere Herausforderung, sondern auch eine Anerkennung für motivierte junge Mitarbeiter/innen.

Für die Lerninsel Mitte werden bis zum 5. September 2011 Bewerbungen entgegen genommen. Teilnehmen können Auszubildende zur Immobilienkauffrau und zum Immobilienkaufmann aus Thüringen und Sachsen-Anhalt. Weitere Informationen bei Thomas Jäkel, Telefon: 030-230855-29, E-Mail: thomas.jaekel@bba-campus.de sowie unter www.bba-campus.de

 

Social Media erreicht die Immobilienwirtschaft

 

„Treffen wir uns bei Facebook?“ Diese Frage würden noch nicht viele, aber immer mehr Wohnungsunternehmen bejahen. Es hat sich herumgesprochen, dass Unternehmen, die eine junge Zielgruppe ansprechen wollen, ums Internet nicht herumkommen – und das wird immer interaktiver. Deshalb veranstaltet die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft am 17. August 2011 eine Tagung zu Strategien und Einsatzpotentialen von Social Media für die Immobilienwirtschaft.

Was das viel beschworene Web 2.0 überhaupt ist und kann, wird Prof. Dr. Jörg Erpenbach von der BiTS Business and Information Technology School gGmbH aus Iserlohn erläutern. Best Pratice Beispiele steuern Referentinnen und Referenten aus Wohnungsunternehmen bei. Die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG ist seit Mai 2011 bei Facebook und Twitter online. "Wir wollen das genossenschaftliche Wohnen jungen Menschen näher bringen ", erklärt Dirk Lönnecker, Vorstand der 1892. Deshalb holt die Genossenschaft die neuen potenziellen Mitglieder dort ab, wo sie aktiv sind: Im Internet und in den sozialen Netzwerken. "Es ist auch manchmal eine Gratwanderung" räumt Lönnecker ein, "Wir wollen modern sein, aber auch unsere Identität bewahren. Zum Beispiel duzen wir unsere Kontakte auf Facebook nicht, obwohl das in diesem Medium üblich ist." Sich treu bleiben und trotzdem neue Wege beschreiten – das ist die Herausforderung vor der jedes Unternehmen steht, das sich auf Social Media einlässt. Bei der Diskussionsrunde der Tagung wird sich Lönnecker gemeinsam mit anderen Referenten der Tagung der Frage stellen, wie sich Social Media ins Unternehmen integrieren lässt und ob sich Unternehmen ändern müssen, wenn sie in sozialen Plattformen kommunizieren.

Am Nachmittag können die Teilnehmer aus drei parallel laufenden Workshops nach ihrem Interesse wählen.

Warum Facebook einerseits wie eine Gartenparty funktioniert und andererseits eine strategische Herausforderung ist, wird André Richter, Geschäftsführer der Mindbox GmbH aus Dresden erläutern. Er gibt den Teilnehmern praktische Tipps an die Hand, wie sie ihr Unternehmen erfolgreich auf Facebook platzieren können.

Wer seine Internetseite so optimieren möchte, das sie bei Google und anderen Suchmaschinen möglichst hoch im Ranking steht, besucht den Workshop von Prof. Roland Schröder von der BiTS Business and Information Technology School gGmbH aus Iserlohn.

Der dritte Workshop von Martin Bruß, Geschäftsführer-Kreation der SMACK Communications GmbH aus Berlin, zeigt, welche Möglichkeiten Youtube und andere Videoportale für das Marketing von Wohnungsunternehmen bieten.

Mit dem Thema Rechtssicherheit im Netz, das in der Diskussion um Social Media häufig zu kurz kommt, beschäftigt sich abschließend der Vortrag von Marcus Hotze, Rechtsanwalt bei der HEUSSEN Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in Berlin. Er gibt Tipps, wie sich mit Unternehmenskritik Dritter umgehen lässt und beantwortet die Frage nach der Haftung für Rechtsverletzungen in sozialen Netzwerken. Nicht zuletzt wird es auch um Soical Media Guidelines gehen, die Orientierung bieten, wenn aus Mitarbeitern Unternehmenssprecher werden.

Die BBA-Tagung „Social Media: Strategien und Einsatzpotentiale in der Immobilienwirtschaft“ findet am 17. August 2011 von 09:30-17:15 in Berlin Mitte statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 504 Euro bzw. 420 Euro für BBA-Mitglieder. Weitere Informationen bei Sandra Niedergesäß, Telefon: 230855-14.

degewo und BBA unterstützen die Wohnungswirtschaft der Mongolei mit Know How

 Berlin, 01.07.2011

 

Vom 27. Juli – 1. Juli 2011 bildeten sich leitende Verwaltungsbeamte, Chef-Ingenieure und Geschäftsführer von Wohnungsunternehmen aus der Mongolei bei der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft in Berlin weiter. Die Schulung fand auf Initiative der degewo AG statt und wurde von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ unterstützt. Besonders interessierte sich die zehnköpfige Delegation für die rechtlichen Rahmenbedingungen der deutschen Wohnungswirtschaft, neue Technologien zur energetischen Sanierung sowie die Bewirtschaftung von Mietwohnungen. „Wir haben ähnliche Plattenbauten wie in der ehemaligen DDR, aber aufgrund der klimatischen Bedingungen ist unser Energiebedarf dreimal so hoch“, erklärte Ulugchuu Tsedendamba, Abteilungsleiter im Bauministerium der Mongolei. Ein weiteres Problem ist mangelnder Wohnraum in Ulaanbaatar, der Hauptstadt der Mongolei. Da sich die Mittelschicht und die ärmere Bevölkerung die Mieten von privaten Investoren nicht leisten können, will die Regierung Wohnraum schaffen und ist sehr daran interessiert, wie kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen in Deutschland ihre Aufgaben wahrnehmen. Am zweiten Tag des Besuches stand eine Exkursion zu den Wohnungsbeständen der GeWoSüd, GESOBAU und der degewo auf dem Programm, um gelungene Beispiele zu besichtigen. „Wir können aus Deutschland sehr viel mitnehmen“, erklärte Herr Tsedendamba. Möglichst bald möchte er die deutschen Experten, die er bei der Schulung der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft kennen gelernt hat, in sein Land einladen, um sich vor Ort über Probleme und Lösungsmöglichkeiten auszutauschen.

 

Vor Ort in London

 

MBA Studierende informieren sich über den Immobilienmarkt in Großbritannien

Die Tage vom 12.-17. Juni 2011 werden die Teilnehmer des MBA Real Estate Management von HTW und BBA in London verbringen. Der Masterstudiengang „Real Estate Management“ bildet zwar primär für die deutsche Immobilienwirtschaft aus, legt jedoch gleichzeitig viel Wert darauf, den Studierenden einen Überblick über den internationalen Markt zu verschaffen. Dazu gehört der Studienaufenthalt in London, wo sich die Teilnehmer unter anderem bei Jones Lang LaSalle über Kennzahlen und Unterschiede in der Projektentwicklung in Großbritannien und Deutschland informieren. Wie große Bauprojekte in London gestemmt werden, erleben die Studierenden anschließend vor Ort beim Besuch des „King‘s Cross Projects“. Dort entstehen auf 743,200 Quadratmetern Bürogebäude, Wohnhäuser, Gewerbe und eine Universität. Am letzten Tag der Studienreise steht eine Vorlesung über International Management and Ethics im renommierten Londoner King’s College auf dem Programm. Bekannte Dichter, Staatsmänner und Nobelpreisträger haben hier studiert. Anschließend werden die künftigen Führungskräfte der Immobilienwirtschaft im RICS Headquarters at Parliament Square mit einem Mitglied der Royal Institution of Chartred Surveyors den Stellenwert von Ethik für britische Immobilienunternehmen diskutieren. Als besonderes Highlight lernen die Studierenden die Mitglieder des „German Real Estate“ Stammtisches in London kennen.

 

Der Masterstudienganz Real Estate Management der Hochschule für Wirtschaft und Technik Berlin (HTW) und der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft Nachwuchsführungskräfte vermittelt das nötige Fachwissen sowie die entscheidenden „soft skills“ für Führungsaufgaben in der Immobilienwirtschaft. Er ist von der FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) und von der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) akkreditiert und wird berufsbegleitend in vier Semestern absolviert.

Weitere Infos hier und bei Kathleen Reiß: kathleen.reiss@bba-campus.de, Telefon: 030-230855-24.

Innovative Produkte für die Wohnungswirtschaft

 Berlin, 29.06.2011

 

Die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft verschafft den Überblick

An neuen Bauprodukten mangelt es nicht. Ob Wärme- oder Schalldämmung, Heizung oder Belüftung – in allen Bereichen wird der Stand der Technik kontinuierlich verbessert, kommen neuere, bessere und effizientere Produkte auf den Markt.

Doch nicht alle Produkte sind auch für die Wohnungswirtschaft geeignet. Die BBA Tagung „Innovative Technologien und Bauprodukte für die Wohnungswirtschaft“ im Mai 2011 stellte komprimiert Anlagen, Materialien und Verfahren vor, die unter ökonomischen wie ökologischen Gesichtspunkten überzeugen. Das traf den Bedarf der mit rund 60 Teilnehmern gut besuchten Veranstaltung. Dirk Stiebeler, Projektleiter Technik und Innovationen bei der degewo, schrieb im Nachgang der Tagung an die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft: „Ich fand die Konzeption sehr positiv, da sie das wichtigste und innovativste der Bau 2011 auf die Wohnungswirtschaft zugeschnitten und sehr informativ zusammengefasst hat.“ Referenten aus verschiedenen Unternehmen zeigten, wie Innendämmung mit Mineralwolle und Schalldämmung mit geringer Aufbauhöhe gelingt, wie sich die Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Wärmepumpensysteme betrachten lässt und welche Möglichkeiten fensterintegrierte Lüftungssysteme bieten. Erstmals in der Öffentlichkeit präsentierte Dr. Andreas Weier, Leiter Forschung und Entwicklung bei der Sto AG, ein neues Innendämmsystem, das auf einem Aerogel-basierten Hochleistungsdämmstoff beruht, der eine Wärmeleitfähigkeit von 0,016 W/(m•K) erreicht. Da bereits extrem dünne Dämmplatten (je nach Wandbildner 15-40 mm) verwendet werden, wird die nutzbare Raumfläche dabei nur minimal verkleinert.

Insgesamt kam die von Ingrid Vogler (Referentin für Energietechnik und Normung beim GdW und BBU) kompetent und stringent moderierte Veranstaltung sehr gut an. Das Interesse an innovativen Technologien und Bauprodukten für die Wohnungswirtschaft ist ungebrochen groß. Besonders wurden Produkte zur energetischen Sanierung, Belüftung und Dämmung nachgefragt. Wärmepumpen, Wärmezähler, Maßnahmen gegen die Schimmelproblematik sowie die Sanierung von Altbau, Plattenbau und Neubau stießen ebenfalls auf Interesse. Die Tagung sollte jährlich fortgeführt werden“, erklärte ein Teilnehmer, ein weiterer schlug sogar einen halbjährlichen Rhythmus vor.

Die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft wird auch in Zukunft innovative Produkte und gelungene Praxisbeispiele vorstellen. In nächster Zukunft folgen Tagungen zu den Schwerpunkten: Wärme im September 2011, Sanieren im Oktober 2011, Energie im November 2011 und Neubau im Dezember 2011. Weitere Informationen bei Sandra Niedergesäß, Telefon: 030-230855-14.

 

HOWOGE vergibt Schulungsauftrag an die BBA

 

Die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft hat nach einer Ausschreibung der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH den Zuschlag für eine Inhouse-Schulung erhalten. Ziel der Maßnahme ist es, das immobilienwirtschaftliche und rechtliche Fachwissen von rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der HOWOGE und ihrer Tochtergesellschaften auszubauen. Darüber hinaus soll der praxisorientierte Kurs Handlungsempfehlungen für die tägliche Arbeit liefern. Der Intensivkurs zur Bestandsbewirtschaftung ist gezielt auf den Bedarf der HOWOGE zugeschnitten. Ein Eingangstest vier Wochen vor Schulungsbeginn wird den genauen Schulungsbedarf jedes Mitarbeiters ermitteln.

 

Mit klugem Personalmanagement die Zukunft von Wohnungsunternehmen sichern:

 

BBA-Tagung zu Personalentwicklung stellt innovative Instrumente und Praxisbeispiele vor

In den nächsten Jahren wird die Aus- und Weiterbildung zum zentralen Thema in der Immobilienwirtschaft. Davon ist Dr. Hans-Michael Brey, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V, Berlin, angesichts des demografischen Wandels überzeugt. Dabei geht es nicht nur um die Rekrutierung von talentierten Nachwuchskräften, sondern auch um die gezielte Weiterbildung von älteren Arbeitnehmer/innen. Um Wohnungsunternehmen dabei zu unterstützen, hat die BBA die PersonalKomm ins Leben gerufen. Sie findet am 30. August 2011 erstmalig statt und stellt bewährte und innovative Instrumente zur Personalentwicklung vor.

Kooperationspartner der Tagung ist der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU). In einem Grundsatzreferat wird BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern die Auswirkungen des demographischen Wandels und des technischen Fortschritts auf die Personalpolitik von Berliner und Brandenburger Wohnungsunternehmen erläutern.

Wie Arbeitgeber zur Marke werden, erklärt Wolf Reiner Kriegler, Geschäftsführer der Deutschen Employer Branding Akademie aus Berlin. Frank Bielka, Vorstand der degewo AG aus Berlin, dessen Unternehmen sich bereits als Marke etabliert hat, erklärt am Beispiel der degewo, warum die Marke in den Mittelpunkt der Unternehmensstrategie gehört und Employer Branding mit Corporate Branding untrennbar verbunden ist.

Was Facebook, Twitter und Co. beim Personalmarketing zu suchen haben, ist das Thema von Prof. Dr. Wolfgang Jäger von der Hochschule Rhein/Main aus Wiesbaden und Gesellschafter der DJM Consulting GmbH. Außerdem wird er zeigen, wie Soziale Software die Projektkoordination, das Wissensmanagement und die Innen- und Außenkommunikation von Unternehmen unterstützt.

Ein praktisches Beispiel für Wissensmanagement liefert Anna Boldt von der JOSEPH-STIFTUNG. Das kirchliche Wohnungsunternehmen aus Bamberg setzt webbasierte Wissenslandkarten zur Personalentwicklung und -rekrutierung ein. Damit werden Mitarbeiterkompetenzen erfasst und eine Transparenz über Wissensgebiete und Arbeitsfelder hergestellt.

Der Frage, wie sich Kompetenzen erwerben und optimieren lassen, widmet sich Michael Deeg, Teamleiter für Unternehmensführung, Management und Strategien bei der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft. Er wird das integrierte Bildungskonzept der BBA erläutern und Wege zur Verbesserung der Lernfähigkeit aufzeigen.

Aktuelle Ergebnisse der jährlich durchgeführten „Joboffensive“ der Immobilien Zeitung stellt Sonja Smalian vor, Redakteurin im Ressort Job & Karriere der Immobilien Zeitung aus Wiesbaden. Die „Joboffensive“ fragt Unternehmen und Studenten nach Arbeitsmarktlage, Gehaltsentwicklung, Ausbildungsstandards, Berufseinstiegschancen und vielem mehr.

Abschließend werden Entscheidungsträger der Branche darüber diskutieren, wie zukunftsweisendes Personalmanagement in der Immobilienwirtschaft gelingen kann. Die Tagung findet am 30. August 2011 im NH-Hotel in der Berliner Friedrichstraße statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 504 Euro bzw. 420 Euro für BBA-Mitglieder.

Weitere Informationen zur Tagung bei Anja Richter, BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft, Telefon 030 230855-15 sowie unter www.bba-campus.de

Zuwachs bei der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft

 

Die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft, Berlin e.V. verzeichnet neue Mitglieder. Am 11. Mai 2011 genehmigte der Vorstand der BBA die Mitgliedsanträge der IMMONEN Holdings Germany GmbH, der HEINEMANN GmbH, des Beamten-Wohnungs-Vereins zu Hildesheim e.G., der Wusterhausener Wohnungsbaugesellschaft mbH und der Hermann Brack & Co. AG. Die Mitglieder der BBA bestimmen über die Ausrichtung und Weiterentwicklung der Akademie mit und erhalten Rabatt auf die Bildungsangebote der BBA.

Die BBA - Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin, bietet umfassende Aus- und Weiterbildung für die Immobilienbranche. Das Bildungsangebot reicht von der privaten Berufsschule für Immobilienkaufleute über Lehrgänge, Fortbildungsveranstaltungen, Seminare und Fachtagungen bis hin zum Bachelor- und Masterstudiengang. Die Bildungsgänge der BBA sind berufsbegleitend, miteinander verzahnt und auf Wunsch auch als Inhouse-Schulung buchbar. Ihre Dozenten sind ausgewiesene Experten aus der immobilienwirtschaftlichen Praxis und Akademiker mit einer umfangreichen Lehrerfahrung. Um die Zukunftsfähigkeit der Branche zu sichern, unterstützt die BBA Wohnungsunternehmen bei der Personalentwicklung und bei der Förderung ihrer Auszubildenden.

Tagsüber Immobilienprofi, abends Leistungssportlerin

 

Wie junge Fußballerinnen Beruf und Leidenschaft unter einen Hut bringen

 

Eines wird die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft im Sommer 2011 zeigen: Frauenfußball wird mittlerweile auf hohem Niveau gespielt. Von den professionellen Bedingungen der Männer ist der Frauenfußball allerdings weit entfernt. Bundesliga-Spielerin Annika Eichmann bringt es auf den Punkt: „In Deutschland gibt es keine Profi-Fußballerinnen“. Deshalb war es für sie und ihre Teamkollegin Anna-Maria Ulbrich selbstverständlich, sich nach dem Abitur um eine gute Berufsausbildung zu kümmern. Allerdings sollte es eine sein, die sich mit einem Trainingspensum von bis zu 35 Stunden wöchentlich vereinbaren lässt. In der Wohnungswirtschaft, genau gesagt, bei der PRO POTSDAM GmbH wurden sie fündig.

Das kommunale Wohnungsunternehmen der Stadt Potsdam spricht gezielt Leistungssportlerinnen an und ermöglichen ihnen, Sport und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Darüber hinaus bietet die PRO POTSDAM GmbH eine besondere, auf die Anforderungen der Immobilienwirtschaft ausgerichtete Berufsschulausbildung bei der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft. Im Blockunterricht mit innovativen Lernmethoden und Dozenten aus der Praxis erwerben die angehenden Immobilienkauffrauen bei der BBA die nötigen fachlichen Kompetenzen. Da viel Wert auf Projekt- und Gruppenarbeit gelegt wird, entwickeln sie auch ihre sozialen und kommunikativen Fähigkeiten weiter. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung können Immobilienkaufleute zwischen einer Vielzahl von interessanten Tätigkeiten wählen. Wer noch weiter auf der Karriereleiter klettern will, dem ermöglicht das durchlässige, modulare Bildungskonzept der BBA, sich individuell und berufsbegleitend weiterzubilden – bis hin zum akademischen Abschluss. Sollten die beiden Fußballerinnen nach ihrer Ausbildung erst einmal den Schwerpunkt auf den Sport legen, stehen ihnen später noch alle Möglichkeiten offen.

Annika Eichmann und Anna-Maria Ulbrich gelingt es bislang gut, Sport und berufliche Ausbildung zu vereinbaren: „Wir haben Gleitzeiten, das heißt wir können uns den Tag selbst einteilen, wenn wir am Ende der Woche auf unsere Stunden kommen. Also früh beginnen mit der Arbeit, rechtzeitig den Arbeitstag beenden und dann pünktlich beim Training sein“, lautet die Devise von Anna-Maria Ulbrich. Ihre Kollegin Annika Eichmann erlebt die PRO POTSDAM ebenfalls als sehr entgegenkommend. Die Berufsschule der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft leistet ihren Beitrag, indem sie die Fußballspielerinnen für Wettkämpfe freistellt und ihnen, wenn es nötig sein sollte, die Möglichkeit einräumt, die Ausbildung auf vier Jahre zu strecken. Nicht zuletzt klappt der Spagat zwischen Sport und Beruf, weil der 1. FFC Turbine Potsdam die Trainingszeiten so legt, dass die hoffnungsvollen Nachwuchsspielerinnen ihrem Beruf nachgehen können.

In den nächsten Jahren möchten die beiden erst einmal erfolgreich ihre Ausbildung meistern. „Ob ich in zehn Jahren noch auf dem Fußballfeld stehe oder im Büro sitze…? Wir werden sehen, wie sich die Dinge entwickeln“, sagt Annika Eichmann über ihre Zukunft. Kathleen Reiß (34 Jahre), die während ihres Studiums ebenfalls in der Bundesliga bei Turbine Potsdam spielte, hat ihren Beruf in der Immobilienwirtschaft gefunden. Sie entwickelt den MBA Real Estate Management bei der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft weiter. Und abends kann man sie nach wie vor auf dem Fußballfeld antreffen…

 

Zum Immobilien-Verkaufsprofi mit der BBA

 

Die seriöse Vermarktung von Immobilien erfordert Fachwissen und Kommunikationskompetenz. Nur wer sich mit steuerlichen Rahmenbedingungen, Baurecht, Wohnungsverwaltung und Finanzierung auskennt, kann kompetent beraten und überzeugen. Deshalb bringt die BBA einen neuen modular aufgebauten Lehrgang zum/zur Fachmann/Fachfrau im Immobilienvertrieb auf den Markt. Er richtet sich an alle, die mit dem Verkauf und dem Vertrieb von Immobilien betraut sind – ob in der Funktion als Vertriebskoordinator oder Geschäftsführer, als Bauträger, Immobilienmakler, Außendienstmitarbeiter oder Mitarbeiter im Vertriebsmarketing. Besonders interessant ist der Lehrgang für Firmen, die eine Vertriebsabteilung aufbauen oder ihre Schnittstellen zum Vertrieb optimieren wollen. Durch die Einblicke in die angrenzenden Fachgebiete arbeiten die Teilnehmer nach dem Lehrgang optimal mit dem Vertriebsinnendienst und den anderen relevanten Abteilungen zusammen.

Modul 1 des Lehrgangs vermittelt das Grundwissen, das für die Veräußerung von Grundstücken, Miet- und Eigentumswohnungen nötig ist. Dazu gehören steuerliche Aspekte wie die Auswirkungen der Afa, Denkmalschutz und Baurecht, der rechtssichere Umgang mit Kaufverträgen und Exposés, Haftungsfragen und DIN 15733. Mit den Themen Einkaufskriterien, Grundlagen des Bauträgergeschäfts und Kreditvergabe bei Objekt- und Kundenfinanzierung werden die finanziellen Aspekte beleuchtet. Außerdem vermittelt der Lehrgang Grundlagen in der Projektentwicklung und Technik, der Vermietung und Hausverwaltung sowie der Immobilienbewertung. In Modul 2, das optional zu- oder einzeln gebucht werden kann, eignen sich die Teilnehmer die entscheidenden kommunikativen Techniken an, mit denen sich Gespräche erfolgreich und effizient führen lassen. Nicht zuletzt stehen Selbst- und Zeitmanagement sowie die Fähigkeit, sich selbst zu motivieren, auf dem Programm.

Modul 1 startet am 9. September 2011, Modul 2 beginnt am 21. November 2011. Der Unterricht findet einmal im Monat jeweils montags und dienstags von 9.00 bis 17.00 Uhr statt. Modul 1 umfasst sechs Tage, Modul 2 vier Tage. Weitere Informationen unter www.bba-campus.de sowie bei Christine Wieland, BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin, Telefon: 030-230855-17.

Querdenker für die Immobilienwirtschaft

 

Ende März 2011 wurde der achte Jahrgang des MBA Real Estate Management der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) zusammen mit der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. feierlich eröffnet. In den Räumen der PricewaterhouseCoopers AG am Potsdamer Platz in Berlin prognostizierte Dr. Hans-Michael Brey, Geschäftsführendes Vorstandmitglied der BBA, den Studierenden exzellente Karriereaussichten: „Der deutschen Wirtschaft geht der qualifizierte Nachwuchs verloren“. Dabei sei die Immobilienwirtschaft mit über 700.000 Unternehmen und fast vier Millionen Beschäftigten eine Branche, in der die zentralen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts kumulieren werden. „Wir benötigen nicht nur engagierte Führungskräfte sondern auch Persönlichkeiten, die zu Botschaftern der Branche werden“, erklärte Brey auch mit Blick auf die bisherigen Absolventen, von denen nicht wenige zur feierlichen Eröffnung gekommen waren.

Professor Dr. Klaus Semlinger, Vize-Präsident der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin, beglückwünschte die Studierenden zu ihrer Wahl: „Sie fangen in einem MBA-Studiengang an, der kein Feld-Wald-und-Wiesen-MBA ist, sondern einer mit Profilierung in Immobilienwirtschaft.“ Diese wird durch die Akkreditierung der FIBAA – Internationale Agentur zur Qualitätssicherung im Hochschulbereich und der RICS – The Royal Institution of Chartered Surveyors bestätigt. Der demografische Wandel, Wohnen im Alter, Ökologie und Energieeffizienz stellten vielfältige Anforderungen, sagte Semlinger. Es brauche Querdenker/innen, um diese Bereiche intelligent miteinander zu verknüpfen. Er verschwieg nicht, dass der berufsbegleitende Studiengang strapaziös werden könnte: „Sie kriegen nichts geschenkt, können aber vieles mitnehmen“. Beruhigen dürfte die Studienanfänger, dass ihre Vorgänger das Pensum mehrheitlich gut bewältigt haben. So verwies Semlinger auf die beachtliche Erfolgsquote des Studiengangs.

Anschließend skizzierten Dr. Michael A. Müller, Real Estate Partner der PricewaterhouseCoopers AG, und Dr. Christian Huschke, Real Estate Senior Manager der PricewaterhouseCoopers AG, aktuelle Entwicklungen der Immobilienmärkte in Deutschland und Europa. Im Rahmen der Studie Emerging Trends in Real Estate Europa wurden Teilnehmer aus der Immobilienwirtschaft nach ihren Markterwartungen befragt. Die Ergebnisse fassten die Autoren so zusammen: „2011 wird nicht das Jahr des Turnarounds“. Deutlich wurde auch, dass die Anforderungen für Akteure in der Immobilienwirtschaft steigen. Energieeffizienz, Lage, Regulierung, Finanzierung – das Anforderungsprofil an Fachkräfte der Brache werde immer anspruchsvoller. Nachhaltigkeit gewinne an Relevanz, die rein Immobilien bezogene Betrachtungsweise greife zu kurz.

Zum Abschluss lud Roland Krüger, Vorsitzender des Alumni-Vereins „Real Estate Masterclub“, die neuen Teilnehmer des Studiengangs ein, sich dem Netzwerk der immobilienwirtschaftlichen Profis anzuschließen.

Impressionen von der Veranstaltung

Die BBA bringt neuen Lehrgang Wirtschaftsmediation auf den Markt

 

Die Immobilienwirtschaft ist nicht nur einer der größten Wirtschaftszweige Deutschlands, in der Milliarden Euro bewegt und Bestände im Wert von Billionen Euro verwaltet werden. Sie ist auch eine Branche, in der viel gestritten wird. Wohnungseigentümer, Banker, Bewerter, Techniker, Versicherer, Bauunternehmer, Juristen und Mieter – jeder hat eine andere Sicht auf Wohnqualität, Leistungserfüllung, den Energieverbrauch oder den Immobilienwert. Nicht selten treffen sich die Parteien vor Gericht wieder. Statistisch gesehen kommt auf vier Millionen Euro Bauvolumen ein gerichtlicher Streitfall. Ist die Immobilie saniert oder fertig gestellt, eröffnen sich neue Konfliktfelder zwischen Mieter, Vermieter und Verwalter.

Da Gerichtsprozesse häufig kostenintensiv und langwierig sind, greifen immer mehr Parteien, mittlerweile sogar die öffentliche Hand, zum Mittel der Mediation. Denn Konflikte sind nicht nur ärgerlich – gut gemanagt bieten sie die Chance, zu einer Lösung zu kommen, die beiden Parteien einen Vorteil verspricht. Was Gerichtsprozesse nicht leisten können, dazu kann und will Mediation beitragen.

Um den wachsenden Bedarf nach kompetenten Konfliktmanagern zu begegnen, hat die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. auf Initiative der Dekra und des Verbandes der Baumediatoren e.V. einen neuen Lehrgang zum/zur Wirtschaftsmediator/in mit Schwerpunkt Immobilienwirtschaft konzipiert. Er wurde speziell für die Immobilienbranche entwickelt und wird von erfahrenen Experten aus der Branche geleitet. Die sechsmonatige Fortbildung vermittelt praxisnah das Handwerkszeug für Konflikte zwischen Bau- und Wohnungsunternehmen, Investoren und Projektentwicklern, Mietern und Vermietern und anderen möglichen Konfliktparteien.

Zielgruppe sind Führungskräfte aus der Wohnungswirtschaft, Architekten, Ingenieure, Immobilienverwalter, Sachverständige sowie Projektentwickler. Die Teilnehmer lernen das Verfahren der Mediation sicher anzuwenden. Dabei erweitern sie ihr Verhandlungsgeschick und gewinnen eine produktive Einstellung zu Konflikten. Für ihre tägliche Berufspraxis nehmen die Teilnehmer das Wissen mit, wie sie Verträge und Auftragsvergaben so gestalten, dass es nach Möglichkeit gar nicht zu Konflikten kommt. Praktisch geübt wird anhand von Fällen aus der Bau- und Immobilienbranche. Neben Kommunikationstechniken und den Methoden der Mediation werden auch baurechtliche Grundlagen vermittelt. Da die Dozenten sich auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten der Teilnehmer einstellen, ist die Zahl auf 16 Personen begrenzt.

Die Fortbildung zum/zur Wirtschaftsmediator/in mit Schwerpunkt Immobilienwirtschaft bei der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft in Kooperation mit der MAB Mediationsakademie Berlin startet am 28.04.2011 und endet am 15.10.2011. Anmeldungen werden noch entgegen genommen. Parallel dazu findet ein weiterer Kurs mit dem Schwerpunkt Immobilienwirtschaft beim dib Deutschen Institut für Betriebswirtschaft in Kooperation mit Mediation Fest statt. Weitere Informationen bei Christine Wieland, Telefon: 030-230855-17, E-Mail: christine.wieland@bba-campus.de sowie unter www.bba-campus.de

BBA-Jahrestagung zur Energieeffizienzsteigerung zeigte Potenziale für den Klimaschutz auf

 

Bei der Energietagung der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft im Dezember 2010 in Berlin wurden die enormen Leistungen von Wohnungsunternehmen für den Klimaschutz sichtbar. Gleichzeitig zeigte die Tagung auf, wo weitere Potenziale zur CO2-Reduktion liegen. So erläuterte Rudolf Orlob, Vorstand der Charlottenburger Baugenossenschaft eG Berlin, wie es seinem Unternehmen gelang, energetisch zu mo-dernisieren, ohne die Bruttowarmmiete erhöhen zu müssen. Die Genossenschaft rüstete in Berlin-Spandau und -Reinickendorf 350 Wohnungen mit einer modernen Gasbrennwertheizung, einem Block-Heizkraftwerk, einer Solaranlage und mit Wärmedämmung aus. In Reinickendorf wurden 565 Wohnungen wärmegedämmt und von Gasetagenheizungen auf eine zentrale Wärmeversorgung unter Einbindung einer Solaranlage umgestellt. Jährlich werden so CO2-Emissionen in Höhe von mehr als 2.000 Tonnen vermie-den. Ein Beispiel von vielen.

Um die Berliner Wohnungsunternehmen bei der Einsparung von Energie zu unterstützen, initiierte der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. die „Allianz für Anlagenenergieeffizienz“ (ALFA). Ihr Ziel ist es, durch die weitere energetische Optimierung von Gebäuden und Anlagen Betriebs-kosten zu dämpfen und Klimaschutzpotenziale zu erschließen. Am ALFA-Projekt beteiligen sich Woh-nungsunternehmen aus Berlin-Brandenburg sowie 35 Partner aus Industrie, Handwerk, Kammern, Verbän-den, Innungen und Ingenieurbüros. Erste Ergebnisse und Perspektiven der Allianz stellten Siegfried Reh-berg, Technischer Referent beim BBU und Referent für Energie, Technik und Normung beim GdW, zu-sammen mit Hans-Jürgen Thiel, Prokurist der Fortuna Wohnungsunternehmen auf der Energieeffizienz-Tagung der BBA vor.

Einen Überblick über die Konsequenzen des Energiekonzeptes der Bundesregierung für die Wohnungsun-ternehmen in Berlin und Brandenburg gab Ingrid Vogler vom GdW. Vertreter der GASAG, Vattenfall und der Lichtblick GmbH stellten aktuelle Angebote für eine dezentrale Wärmeerzeugung mit virtuellen Kraft-werken vor. Der Gubener Bürgermeister Klaus-Dieter Hübner beschrieb, wie laut dem neuen Energiekon-zept der Stadt das virtuelle Kraftwerk „Schwarmstrom“ die Wohnsiedlungen versorgen wird.

Einen Blick über den Tellerrand, ohne den Innovationen nicht möglich sind, wagte Monika Rösener von der LEG Wohnen NRW aus Düsseldorf. Sie beschrieb in ihrem Vortrag, wie Mieter nachhaltig informiert und so in Modernisierungsprojekte eingebunden werden können, dass die Maßnahmen auch für sie erfolgreich sind. Christian Sperber vom Verband der Messdienstunternehmen in Bonn gab einen Ausblick auf die Um-setzung der aktuellen Heizkostenverordnung am Beispiel der Aufrüstung zentraler Warmwasserbereitungs-anlagen mit Wärmemengenzählern. Der Rechtsanwalt Dr. Carsten Brückner, Vorstandsvorsitzender von Haus und Grund Berlin, rundete den Austausch der Erfahrungen mit der Erläuterung der aktuellen Rechts-sprechung zum Thema Verbesserung des Klimaschutzes in Mietwohnungen ab.

Wohnungswirtschaftliche Verbände Sachsen-Anhalts kooperieren mit BBA

 

 

Der Verband der Wohnungswirtschaft Sachsen-Anhalt e.V. und der Verband der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt e.V. haben mit der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin, eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Ab sofort können die Mitgliedsunternehmen der Verbände bestimmte Bildungsangebote der BBA zu vergünstigten Konditionen wahrnehmen. Dieses gilt für die Qualifizierung zum Immobilienkaufmann (IHK), zum Immobilienfachwirt (IHK), zum Immobilienökonom (GdW) sowie für die Spezialisierungskurse mit BBA-Abschluss Controlling, Bilanzbuchhalter und Projektmanager. Hinzu kommen die Studiengänge Bachelor of Arts – Immobilienmanagement und der Master of Business Administration in Real Estate Management.

Die Kooperationspartner sind sich darüber einig, dass angesichts des drohenden Fachkräftemangels Wohnungsunternehmen zunehmend vor der Herausforderung stehen, ihre Mitarbeiter weiter zu qualifizieren. Deshalb ist es wichtig, über die von den Verbänden durchgeführten Seminare und Informationsveranstaltungen hinaus weitergehende Qualifizierungsmöglichkeiten anzubieten.

Zeugnisübergabe beim BBU-Verbandstag

 

Die Führungskräfte der Wohnungswirtschaft vom Morgen zeigen Verantwortungsbewusstsein

 

Der 106. BBU-Verbandstag stand unter dem Motto „Markt – Macht – Verantwortung“. Es war das Thema, mit dem sich auch die meisten Masterarbeiten von MBA-Studierenden auseinandersetzten, die auf dem BBU-Verbandstag ihre Zeugnisse erhielten. „Sie stehen für die professionelle Exzellenz der Immobilienwirtschaft nicht nur in der Hauptstadtregion“, würdigte BBU-Vorstandmitglied Maren Kern die erfolgreichen Absolventen des Masterstudiengangs Real Estate Management der Hochschule für Wirtschaft und Technik (HTW) und der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft in Berlin. Sie verwies auf die große und wachsende Bedeutung von Bildung in der Immobilienbranche: „Fundierte Ausbildung von Fach- und Führungskräften wird in Zeiten des demografischen Wandels immer wichtiger. Wer im Kampf um die Köpfe nicht ganz vorn dabei ist, wird überholt.“

Dr. Hans-Michael Brey, Geschäftsführender Vorstand der BBA, verlas die Kernthesen der Masterarbeiten. Viele hatten das aktuelle Thema „Markt – Macht – Verantwortung“ aufgegriffen und kamen zu interessanten Ergebnissen. So zeigte Kirsten Gebauer von der PRO Potsdam, wie sich mit dem „Green Building Leverage Modell“ gezielt Nachhaltigkeitsstrategien umsetzen lassen. Gleich zwei Masterarbeiten stellten sich der aktuell umstrittenen Frage, unter welchen Umständen energetische Sanierung wirtschaftlich erfolgen kann. Was Energieeffizienz und Kundenbindung miteinander zu tun haben und wie sich beide gleichzeitig verbessern lassen, legte Holger Schaffranke von der Hennigsdorfer Wohnungsbaugesellschaft mbH dar. Volker Theobald von der Pro Potsdam GmbH setzte sich erfolgreich mit dem Grundsatzproblem der „Ethik im Spannungsfeld zwischen Gewinnmaximierung und gesellschaftlicher Verantwortung“ auseinander. Er wurde als bester Absolvent mit dem BBU Immobilienpreis 2010 ausgezeichnet. Sein Fazit (nach Peter Ulrich) lautet: „Es ist nicht alles unmoralisch, was wirtschaftlich vorteilhaft ist, aber auch nicht alles unökonomisch, was ethisch verantwortbar und sinnvoll ist.“ Den BBU Immobilienpreis 2010 für die beste Masterarbeit erhielt Martin Heide von der Rhenodomus GmbH. Sein Thema „Gated Communities“ machte Unterschiede im Verständnis der Bürgerrechte in den Deutschland und den USA deutlich.

Der berufsbegleitende Masterstudiengang Real Estate Management wird von der HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin, angeboten. Er ist von der FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) und von der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) akkreditiert. Am 1. April 2011 startet der achte Jahrgang. Interessierte haben die Möglichkeit, sich am 1. Dezember 2010 um 16.00 Uhr in der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft über das Studienprogramm zu informieren und an Probevorlesungen zu ausgewählten Studienmodulen teilzunehmen. Weitere Infos unter www.mba-real-estate.de und bei Kathleen Reiß, Telefon: 030 23 08 55-24.

 Weiter Fotos der Zeugnisübergabe finden Sie hier!

 

BBA und Deutscher Verband intensivieren Zusammenarbeit

 

Gesetzesvorhaben und Förderprogramme Europas beeinflussen entscheidend die Wohnungswirtschaft in Deutschland. Um diese frühzeitig und verlässlich zu informieren, werden der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. und die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. verstärkt kooperieren.

Christian Huttenloher, Generalsekretär des Deutschen Verbandes, erklärte hierzu: „In Brüssel und Berlin werden Entscheidungen getroffen, die sich mittel- und unmittelbar auf Strategien und Geschäftsmodelle auswirken und die von enormer volkswirtschaftlicher Bedeutung sind. Wir möchten die Entscheidungsträger der Wohnungswirtschaft frühzeitig über relevante Gesetzesvorhaben und Fördermöglichkeiten informieren. Dabei setzen wir auf die Zusammenarbeit mit der BBA, die zu den führenden Bildungsanbietern für die Immobilienwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland zählt“.

BBA und Deutscher Verband arbeiteten bereits im Rahmen der EU-Tagungen 2009 und 2010 erfolgreich zusammen und wollen dies nun intensivieren. So werden Referenten des Deutschen Verbandes zukünftig häufiger bei Tagungen der BBA vertreten sein. Erfreut äußerte sich Dr. Hans-Michael Brey, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der BBA, über die Kooperation: „Es passiert gar nicht selten, dass sich Führungskräfte von Wohnungsunternehmen über Gesetze auf europäischer Ebene ärgern, von denen sie erst Jahre später erfahren. Mit dem Deutschen Verband haben wir einen starken Partner an unser Seite, der die politischen Entwicklungen in Deutschland und Europa verfolgt und in ihren Auswirkungen auf die Wohnungswirtschaft kompetent vermitteln kann.“ Neben dem Deutschen Verband kooperiert die BBA mit regionalen und überregionalen Branchenverbänden.

BBA-Tagung zur Abfallentsorgung informiert über neue Strukturen, Preise und erfolgreiche Praxisbeispiele

 

Die angekündigte Neuordnung der Hausmüllentsorgung im Referentenentwurf des Kreislaufwirtschaftsgesetzes sorgt in vielen deutschen Städten und Gemeinden für Furore. „Müllkrieg“ titelten Zeitungen in Berlin. Stadträte sehen die Zukunft der kommunalen Abfallentsorgung in Gefahr. Das Bundeskartellamt warnt vor einem Müll-Monopol und höheren Ausgaben für die Bürger. Was ist dran an den Argumenten?

Die BBA-Tagung zur Abfallentsorgung am 14. Dezember 2010 informiert, welche Folgen die geplanten Gesetze für die Immobilienwirtschaft haben. Außerdem stellt sie zukunftsweisende Praxisbeispiele aus Wohnungsunternehmen vor, die mit intelligentem Abfallmanagement Kosten sparen.

Anhand praktischer Erfahrungen skizzieren Michael Abraham, Vorstand der Baugenossenschaft IDEAL Gemeinnütziges Wohnungsunternehmen eG aus Berlin, und Annette Lohsträter, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Zukunft eG aus Erfurt, die künftigen Trends: Abfallvermeidung, intelligentes Sortieren, Service rund um den Entsorgungstandplatz sowie einheitliche Erfassungssysteme werden die zukünftigen Herausforderungen sein.

Jean Doumet, Referent im Referat Recht der Abfallwirtschaft im Bundesumweltministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, bringt die Teilnehmer auf den aktuellen Stand der geplanten Gesetzesvorlage. Er wird die zentralen Eckpunkte des neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzes im Spannungsfeld zwischen Daseinsvorsorge und Wettbewerb erläutern.

Über künftige Entsorgungsstrukturen und die umstrittene Wertstofftonne aus Sicht des Landes Brandenburg spricht Wigbert Kreutzberg, Referatsleiter im Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.

Aus Berlin informiert Ute Schäfer, Leiterin des Kundenservice der Berliner Stadtreinigungsbetriebe Anstalt des öffentlichen Rechts (BSR), über die neue Tarifstruktur der Abfallentsorgung.

In der abschließenden Podiumsdiskussion diskutieren neben Frau Schäfer von der BSR der Geschäftsführer des privaten Entsorgers ALBA Consulting GmbH sowie der Geschäftsführer der Firma !nnotec abfall-management GmbH mit den Referenten aus Bund und Land Brandenburg über Preisentwicklungen, Wettbewerbsstrukturen, Gestaltungs- und Servicemöglichkeiten der Abfallentsorgung.

Die Tagung „Herausforderung Abfallentsorgung 2011 – Neue Strukturen, Preise, Praxisfragen für die Immobilienwirtschaft“ der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft findet am 14. Dezember 2010 von 9.00 Uhr bis 16.45 Uhr in Berlin statt. Weitere Informationen erhalten Sie hier!

BBA startet neuen Lehrgang „Immobilienbewertung“

 

Ob Immobilienbestände veräußert, gekauft oder saniert werden – Mitarbeiter von Wohnungsunternehmen stehen zunehmend vor der Aufgabe, diese Maßnahmen auch aus Bewertersicht einschätzen zu können. Kenntnisse über die steuerlichen, rechtlichen und technischen Aspekte der Bewertung tragen dazu bei, Einsparpotenziale zu identifizieren, Fehler zu vermeiden und die Effizienz zu erhöhen.

Der neue Intensivlehrgang „Immobilienbewertung“ der BBA –Akademie der Immobilienwirtschaft gibt Geschäftsführenden Vorständen, Fach- und Führungskräften, Asset- und Portfoliomanagern sowie Architekten die nötigen Werkzeuge an die Hand, um homogene Bestände zu bewerten und externe Gutachten zu verstehen. Kompakt in sechs Tagen lernen die Teilnehmer die gängigen Verfahren kennen und erweitern ihre Kenntnisse um die wesentlichen Grundlagen des Bauordnungsrechts und des Baugesetzbuches. Sie können einschätzen, wie Bauschäden und Instandhaltungsstau in die Bewertung eingehen. Zudem wird vermittelt, welche Rolle die Beleihungswertermittlung in der Finanzierung spielt und wie auf Nachhaltigkeit angelegte Gebäude den Wert erhalten und steigern.

Das Thema Nachhaltige Modernisierung steht auch im Zentrum der Bewertungskonferenz der BBA am 1. Dezember 2010. Prof. Dr. Manfred Kühnberger von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) skizziert neue Entwicklungen bei der Immobilienbewertung und zeigt, unter welchen Umständen nachhaltige Modernisierungsmaßnahmen zu einer Werterhöhung führen. Am Beispiel des Märkischen Viertels in Berlin schildert Dr. Wolfgang Wagner, Leiter Portfoliomanagement der GESOBAU, wie Modernisierung nachhaltig und zugleich wirtschaftlich gelingt. Hierbei geht er auch auf die Frage der Gewichtung der energetischen Sanierung in den verschiedenen Bewertungsverfahren ein. Weitere Themen der Bewertungskonferenz sind das DCF-Verfahren in ImmoWertV und IAS 40, die Bewertung aus der Sicht eines Abschlussprüfers sowie der richtige Umgang mit Werthebeln; insbesondere dann, wenn sich Unternehmen kurzfristig auf die Bewertung vorbereiten müssen.

Die Bewertungskonferenz findet am 1. Dezember 2010 von 9.00-17.15 Uhr in Berlin statt.

Der Lehrgang „Immobilienbewertung“ ist unterteilt in drei Blöcke à zwei Tage, jeweils montags und dienstags von 9.00 bis 17.00. Er startet am 6. Dezember 2010 und ist am 15. Februar 2011 abgeschlossen.

Teilnehmer von Konferenz und Lehrgang erhalten vergünstigte Konditionen.

Viele Wege führen zum Ziel – gebündelt werden sie zum Erfolg

BBA-Tagung stellt integriertes Marketing in der Wohnungswirtschaft vor

 

Erfolgreiches Marketing in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft setzt auf unterschiedliche Kommunikationskanäle. Wie sich ein integrierter Marketingansatz umsetzen lässt, zeigt die Tagung der BBA am 8. November 2010 in Berlin. Neben Marktanalysen und Praxisbeispielen legt die Marketingtagung den Schwerpunkt auf das Engagement im Internet. Social Media, Online-Kundenservice und Anforderungen an ein gelungenes Unternehmensportal lauten die wichtigsten Stichworte.

Renate Szameitat, Geschäftsführerin des GEWOS Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung aus Hamburg, umreißt mit „Trends des immobilienwirtschaftlichen Marketings – Bestandspotenziale aufdecken“ die Rahmenbedingungen eines erfolgreichen Agierens am Markt. Ebenfalls aus Hamburg präsentiert Nicolas Schroeder von der SAGA-GWG-Tochter ProQuartier gelungenes Stadtteilmarketing am Beispiel Mümmelmannsberg. Professor Jörg Erpenbach von der BiTS Business and Information Technolgy School gGmbH aus Iserlohn zeigt die besonderen Anforderungen an den integrierten Marketingansatz in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft auf. Das dazu passende Praxisbeispiel liefert Bernd Wortmeyer, Prokurist der DOGEWO 21 aus Dortmund.

Den Online-Schwerpunkt leitet Klaus Saloch, Mitglied der Geschäftsleitung bei Immonet, mit seinem Impulsvortrag „Wer lässt sich über welche Kanäle ansprechen?“ ein. Ulrich Sörgel aus Wolfsburg zeigt, welchen Weg Volkswagen Immobilien vom einfachen Internet-Auftritt zum Service-orientierten Unternehmensportal zurückgelegte. Dabei geht es auch darum, wie sich diese Entwicklung auf die internen Prozesse auswirkte. Ein gelungenes Unternehmensportal sollte die Möglichkeiten des Web 2.0 nutzen. Professor Erpenbach erklärt, wie sich Social Media optimal einsetzen lässt und auf welche technischen Finessen die Teilnehmer setzen sollten.

Auch bei Modernisierungen im Bestand kommt es immer mehr auf gelungene Online-Kommunikation an, aber nicht nur. Gustav Salffner, Lehrbeauftragter an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, geht auf die verschiedenen Möglichkeiten ein, Mieter im Sinne des integrierten Marketingansatzes einzubinden.

Weitere Informationen zu der Tagung erhalten Sie hier!

BBA-Tagung „Energieeffizienz von Wohngebäuden“

 

Das Energiekonzept der Bundesregierung, Kraft-Wärme-Kopplung, Anlageneffizienz, Kraftwerke und Warmwasserzähler stehen im Fokus der Energie-Tagung der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft am 6. und 7. Dezember 2010 in Berlin.

Die Rahmenbedingungen für die energetische Sanierung sind im Laufe der letzten Jahre zu einer ständigen politischen Baustelle geworden. Fördermittel, Energiesteuern und Mietrecht sind nur einige Stichpunkte. In weniger als zwei Jahren soll die Energieeinsparverordnung erneut novelliert werden. Ob mit der EnEV 2012 eine reine Umsetzung der EU-Richtlinie erfolgt oder ob die Standards für Neubauten und Modernisierung erneut angehoben werden, ist derzeit in der Prüfung. Das neue Energiekonzept der Bundesregierung bekennt sich jedenfalls klar zum Gebot der Wirtschaftlichkeit als Grundlage für die energetische Sanierung. Ingrid Vogler, Referentin für Energie, Technik und Normung beim GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. und in gleicher Funktion tätig für den Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU), wird die politische Rahmensetzung darstellen und erläutern, welche Strategien angesichts aktueller Gesetze und Fördermittel Erfolg versprechen.

Aus erster Hand werden intelligente Zukunftslösungen wie das Virtuelle Kraftwerk und das Zuhause-Kraftwerk vorgestellt. Sie bieten aus Sicht von Energieunternehmen die Möglichkeit einer Win-Win-Situation für Kunde und Erzeuger. Aus der Praxis berichtet Rudolf Orlob, Vorstand der Charlottenburger Baugenossenschaft eG, Berlin, wie warmmietenneutrale Modernisierung gelingt.

Warum Wohngebäude weniger verbrauchen als berechnet – das wird Siegfried Rehberg erklären. Er ist Technischer Referent beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. sowie Referent für Energie, Technik und Normung und beim GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Berlin. Rehberg stellt die Alfa Ergebnisse und Perspektiven der Allianz für Anlageneffizienz des BBU vor und beantwortet die Frage, wie sich der Verbrauch ohne Komfortverlust vermindern lässt. Warum es sich lohnt, bereits heute über Wärmezähler nachzudenken, obwohl sie erst morgen Pflicht werden, erläutert Dipl.-Ing. Christian Sperber, Hauptgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Heiz- und Wasserkostenverteilung e.V.

Bei der Vorabendveranstaltung am 6.12.2010 diskutieren namhafte Interessenvertreter der Wohnungswirtschaft mit Politikern über das Energiekonzept der Bundesregierung.

Die BBA-Tagung Energieeffizienz von Wohngebäuden findet am 6. und 7. Dezember 2010 in Berlin statt. Weitere Informationen bei Sandra Niedergesäß, Telefon: 030-230855-14 und hier.

Beim 10. Genossenschaftskongress der BBA stehen Wachstum und Solidarität im Fokus

 

Wenn Genossenschaften sich zu Wirtschaftsunternehmen entwickeln, droht die Gefahr, dass der Gemeinsinn und das Engagement der Mitglieder in den Hintergrund treten. Wie sich Genossenschaften professionalisieren und dabei engagiert bleiben, zeigt der 10. Genossenschaftskongress der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin. Denn der Ansatz der Genossenschaften, nachbarschaftliches Zusammenleben in den Mittelpunkt stellen, wird immer bedeutsamer.

Prof. Dr. Jürgen Keßler von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin – HTW beantwortet die Frage, mit welchen Anreizen sich mehr Menschen für ein Ehrenamt in ihrer Genossenschaft gewinnen lassen und was bei der Aufwandentschädigung sowie beim Haftungsrecht im Rahmen des Ehrenamtes zu beachten ist. Wie Mitglieder in Nachbarschaftsprojekte und sogar bei der Pflege und Verwaltung der Hausgemeinschaft erfolgreich eingebunden werden können, darüber berichtet Kornelia Müller, Vorstand der WohnSinn eG aus Darmstadt.

Zweiter großer Schwerpunkt des Kongresses sind Beteiligungen, Ausgründungen und Ausgliederungen von Genossenschaften. Nicht zuletzt wird es um die Frage gehen, wie sich Kompetenzkonflikte und Regelungsstreitigkeiten zwischen Vorstand, Aufsichtsrat und Generalversammlung schlichten lassen.

Der 10. Genossenschaftskongress der BBA findet am 25. November in Berlin statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 468 Euro bzw. 390 Euro für BBA-Mitglieder. Weitere Informationen bei Silke Hillenbrand, Telefon: 030-230855-27.

Die Jahrgangsbesten des MBA erhalten BBU-Immobilienpreis

 

Erstmals wurde der BBU-Immobilienpreis an die besten Absolventen des Masterstudiengangs „Real Estate Management“ der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft verliehen. Maren Kern, Vorstandmitglied des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU), die den Preis auf der EXPO REAL überreichte, erklärte: „Der Masterstudiengang Real Estate Management zeichnet sich durch hohen Praxisbezug aus, liefert wertvolle Erkenntnisse für unsere Wohnungsunternehmen und bringt bestens ausgebildete Absolventen hervor. Wir möchten mit diesem neu gestifteten Preis dazu beitragen, die Bedeutung von lebenslanger Ausbildung und Nachwuchsförderung auch in der Wohnungswirtschaft stärker ins Bewusstsein zu rücken“.

Als bester Absolvent des sechsten Jahrgangs nahm Volker Theobald, Leiter Recht bei der Pro Potsdam GmbH, den BBU-Immobilienpreis entgegen. Der ausgebildete Jurist hatte sich bereits während seines Erststudiums mit Rechtsphilosophie befasst und stellte Ethik ins Zentrum seiner Masterarbeit. Er macht deutlich, dass Moral und Wirtschaftlichkeit in der Immobilienbranche keine Gegensätze darstellen, sondern sich nachhaltig in eine Balance bringen lassen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht nötig sei jedoch ein neues Berechnungsmodell, das in der Lage ist, ökologisches, ökonomisches und soziales Engagement in Kennzahlen gefasst quantifizierbar zu machen. Nicht zuletzt braucht es Unternehmensmitarbeiter, die ein Grundverständnis von Ethik haben und in der Lage sind, ihr Handeln zu reflektieren, ist Theobald überzeugt. Er setzt sich dafür ein, Ethik bereits in der Ausbildung zum/-r Immobilienkaufmann/-kauffrau zu vermitteln. Für den Masterstudiengang entschied sich Theobald nach einem Gespräch mit seiner Geschäftsführung, die ihm die berufsbegleitende Weiterbildung im Rahmen ihres Personalentwicklungsprogramms empfohlen hatte.

Den BBU-Immobilienpreis für die beste Masterarbeit erhielt Martin Heide, Immobiliensachverständiger und Geschäftsführer der Rhenodomus Hausverwaltungs GmbH in Bonn. Er reiste für seine Masterarbeit sogar nach Oxford, weil es in Deutschland kaum Literatur zu seinem Thema „Gated Communities“ gab. Dem ausgebildeten Historiker, der in Johannesburg zur Schule ging, in Schottland studierte und an der Western Michigan University einen Lehrauftrag innehatte, waren eingezäunte und bewachte Wohngebiete bereits aus Südafrika, den USA und dem deutschen Mittelalter bekannt. Entsprechend verwundert war er, welche Aufregung sie als vorgebliche Neuerung in Deutschland auslösten. Seine Masterarbeit kommt zu dem Ergebnis, dass das Modell der amerikanischen Gated Communities auf Deutschland nicht übertragbar ist, weil es eine, wenn auch freiwillige, Beschneidung der Bürgerrechte beinhalten kann, die in Deutschland geltendem Recht widerspräche und auch von der Gesellschaft nicht akzeptiert wird.

Die Ergebnisse ausgewählter Masterarbeiten werden in loser Reihenfolge in den Publikationen des BBU veröffentlicht.

Der berufsbegleitende Masterstudiengang Real Estate Management wird von der HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin angeboten. Er ist von der FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) und von der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) akkreditiert. Am 1. April 2011 startet der achte Jahrgang. Interessierte haben die Möglichkeit, sich am 15. Oktober 2010 und am 1. Dezember 2010 jeweils um 16.00 Uhr in der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft über das Studienprogramm zu informieren. Weitere Infos unter www.mba-real-estate.de und bei Kathleen Reiß, Telefon: 030 23 08 55-24.

 

FACILITA und BBA starten Hausmeisterqualifizierungsoffensive

Neues Angebot für Wohnungsunternehmen

 

Er wird gern unterschätzt und ist doch von enormer Bedeutung – der Hausmeister! Im besten Fall trägt er erheblich zur Kundenzufriedenheit bei, ist Aushängeschild und wichtigster Mittelsmann in der Kommunikation zwischen Mietern und Wohnungsunternehmen.

Um ihr umfassendes Dienstleistungspaket für Hausmeisterleistungen zu komplettieren, hat sich die FACILITA GmbH für eine Qualifizierungsoffensive ihrer Hausmeister entschieden. Ziel ist es, einen schnelleren und individuelleren Service für Mieter anzubieten sowie Bestandsbetreuer bei ihren umfangreichen Verwaltungsaufgaben zu entlasten und damit zur Kostenersparnis von Wohnungsunternehmen beizutragen. Die Umsetzung des Lehrgangs sollte ein professioneller und im Markt anerkannter Bildungsanbieter übernehmen. Deshalb fiel die Wahl auf die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin. Die BBA konzipierte den Lehrgang in enger Abstimmung mit ihrem Auftraggeber.

Ende August 2010 begannen 17 Mitarbeiter/innen der FACILITA ihre Schulung zum/-r „Zertifizierten Hausmeister/-in“. Wie alle Lehr- und Studiengangsangebote der BBA ist die Schulung berufsbegleitend und findet nach der Arbeit statt. Die Lehrinhalte umfassen wohnungswirtschaftliches und immobilienrechtliches Know-how. Über einen Zeitraum von fünf Monaten wird das Kompetenzspektrum der teilnehmenden Hausmeister/-innen um Kenntnisse über die Rechte und Pflichten von Mieter und Vermieter, die Wohnungsabnahme, Kündigungsrecht, Betriebskosten sowie rechtssichere Zwangsöffnung ergänzt.

„Wir wollen unseren Service erweitern und unsere Kunden in der Wohnungswirtschaft entlasten.“ Das war der Hauptgrund für Andreas Seifert, Personalleiter bei der FACILITA Berlin GmbH, sich intensiv mit dem Thema Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter auseinander zu setzen. Die FACILITA, Tochter der GSW-Immobilien AG, bietet als Komplettanbieter Leistungen des infrastrukturellen und technischen Facility Managements für Wohnimmobilien an. Als derzeit einziger Anbieter dieser speziellen Serviceleistungen sichert sich die FACILITA damit einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Weitere Informationen über die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. und ihr Bildungsspektrum unter www.bba-campus.de

Strategien für die Wohnungswirtschaft

Die ImmoCom 2010 nahm sich die Zukunftsfragen der Branche vor

 

Auf der ImmoCom am 13. und 14. September 2010 in Berlin diskutierten die Führungskräfte der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, wie sie ihre Prozesse optimieren und ihr soziales und ökologisches Engagement wirksamer als bislang in der Öffentlichkeit platzieren können. Die 13. ImmoCom der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. fand im Estrel Convention Center Berlin statt und verzeichnete mit über 150 Teilnehmern wieder steigende Besucherzahlen.

Dr. Volker Riebel, Vorstandsvorsitzender der GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen aus Bremen, sprach über die entscheidenden Herausforderungen der Wohnungswirtschaft und nannte als eine zukünftige Aufgabe die Integration der sich immer weiter ausdifferenzierenden gesellschaftlichen Gruppen mit pluralistischen Lebensstilen: „Wenn früher fast ausschließlich die wohnungswirtschaftliche „Hardware“ – also Fragen des Neubaus und der Modernisierung von Gebäuden und Wohnungen – im Branchenfokus standen, wird zukünftig immer mehr die passende „Software“ als wichtiger Erfolgsfaktor hinzukommen müssen, das heißt soziales Management in allen Facetten und hierbei vor allem die aktive Steuerung von sozialen Netzwerken in den Quartieren“, so Riebel.

Wie es aussieht, wenn Wohnungsunternehmen soziale Verantwortung übernehmen, darüber berichtete im Anschluss auch Jörn-Michael Westphal, Geschäftsführer der Pro Potsdam GmbH. Als Beispiel einer gelungenen Zusammenarbeit von Wohnungsunternehmen, Stadt und Bürgern stellte er den Umbau des Wohngebietes Drewitz vor. Dabei wurden die Bewohner bereits in die Planung mit einbezogen und entwickelten gemeinsam mit der Pro Potsdam und anderen Partnern das Konzept der Gartenstadt Drewitz. BBU-Vorstandsmitglied und BBA-Vorsitzende Maren Kern würdigte die Leistung der Wohnungsunternehmen als hochkomplexen Prozess, welcher der Öffentlichkeit schwer zu vermitteln sei. Wohnungsunternehmen seien Stadt- und Quartiersentwickler, sie versorgten breite Schichten der Bevölkerung mit Wohnraum, hielten die Mieten sozial verträglich und seien Vorreiter im Klimaschutz. „Wir haben in Berlin bereits Milliarden in energetische Maßnahmen investiert, als das Thema noch nicht auf der politischen Agenda stand. Wir sind Motor für die Bauindustrie, an der zahlreiche Arbeitsplätze hängen“, so Kern. Die Politik sei sich nicht bewusst, was sie diesem wesentlichen Wirtschaftsfaktor zu verdanken habe. In diesem Zusammenhang kritisierte Kern die Halbierung der Städtebauförderung, die ein wesentliches Instrument der Stadtentwicklung sei, um das andere Länder Deutschland beneideten.

Minister Jörg Vogelsänger vom Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) bezeichnete die Halbierung der Städtebauförderung als dramatisch, und zwar nicht nur für die Städte, sondern auch für den ländlichen Raum, der im Flächenland Brandenburg nach Möglichkeit miteinbezogen wird. Er versprach mit seinem Ministerium, dafür zu sorgen, dass die Kommunen dennoch handlungsfähig bleiben.

Als eine Möglichkeit, das eigene Engagement in der Öffentlichkeit sichtbarer zu vertreten, stellte Prof. Dr. Joachim Schwalbach von der Humboldt Universität Berlin den Nachhaltigkeitsbericht vor. In anderen Branchen längst state of the art, gibt es in der Wohnungswirtschaft erst wenige Exemplare. Laut Schwalbach wird sich das bald ändern. Es werde zunehmend erwartet, dass Unternehmen umfassend über den gesellschaftlichen Nutzen ihrer Produkte informierten. Zudem steigere ökologisches und soziales Engagement den Unternehmenswert. Allerdings gab Schwalbach auch zu Bedenken, dass es nicht nur Aufgabe von Unternehmen sein kann, ihre Ziele zu definieren und zu einem lebenswerten Umfeld beizutragen. Politik müsse sich „massiv bewegen“. Städte und Kommunen sollten Ziele und Leitbilder in Bezug auf Ökologie und sozialen Frieden vorgeben, an denen sie sich messen ließen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion moderiert von Dr. Hans-Michael Brey, Geschäftsführender Vorstand der BBA, äußerte sich Jörg Dresdner, Vorstand der EVM Berlin eG, engagiert und enttäuscht. Wissenschaft fördere die Politik in ihrer Ignoranz, wenn sie nicht wahrnähme, was Genossenschaften und Wohnungsunternehmen längst leisteten. Er nannte als Beispiel die Schuldnerberatung, den Bau von Spielplätzen, die Förderung von Nachbarschaften und die Zusammenarbeit mit sozialen Diensten. Genossenschaften übernähmen immer mehr Aufgaben, die vom Staat nicht mehr erbracht werden: „Seit 15 Jahren zeigen wir in unserer Sozialbilanz, was wir an sozialen Leistungen erbringen. Unser Engagement für den Klimaschutz wird in unseren Geschäftsberichten permanent dargestellt. Wir sind mit unseren Sozialbilanzen viel weiter als viele Nachhaltigkeitsberichte“, so Dresdner.

Ein Teilnehmer aus Hannover brachte auf den Punkt, was viele dachten: „Kommunale Wohnungsunternehmen haben als Partner eine Verwaltung, die dort stehen geblieben ist wo wir mal waren“. Er forderte die Politik auf, zu begreifen, dass Wohnungsunternehmen Wirtschaftsbetriebe sind: „Was wir brauchen, ist ein starker Partner, der sich nicht duckmäuserisch zurückzieht, sondern eine Politik, die Effizienz als Chance begreift“. Frank Bielka, Vorstand der degewo AG Berlin, stellte klar: „Wir können im investiven Bereich nicht an die Stelle des Staates treten. Aber wenn etwas nicht teuer sein muss, sondern effizient sein soll, dann können wir etwas machen.“

Im parallel stattfindenden Fachforum ging es um verschiedene Möglichkeiten, den Kundenservice von Wohnungsunternehmen zu verbessern. Vorgestellt wurden IT unterstützte Lösungen, die Reaktionszeiten erhöhen, Kundenkommunikation verbessern und Mieterzufriedenheit messen. Weitere Informationen erhielten die Teilnehmer bei der begleitenden Ausstellung der ImmoCom, auf der Unternehmen vertreten waren, die ihre Produkte und Dienstleistungen konsequent auf den Kundennutzen ausrichten.

Am zweiten Tag der ImmoCom stand Prozessoptimierung im Fokus. Die Teilnehmer erfuhren, welche Arbeitserleichterung die automatische Verarbeitung von Eingangsrechnungen bringt, wie sich die Sicherung der Verkehrspflichten mit IT in den Griff bekommen lässt und mit welchen Instrumenten sich das Portfolio intelligent steuern lässt. Ein Thema, das in der Immobilienwirtschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist Compliance. Martin Thiermann, Partner von Deloitte & Touche GmbH aus Nürnberg, zeigte die Prozesse auf, in denen Compliance-Risiken auftreten können, angefangen bei der Vergabe von Bauleistungen über Provisionen beim Betriebskostenmanagement bis hin zu Datendiebstahl. Er riet, Compliance in bereits vorhandene Risiko-Management-Systeme zu integrieren und kein arbeitsaufwändiges Parallelsystem zu installieren.

Die Abendveranstaltung in der Golf Yard Lounge bot in diesem Jahr nicht nur zahlreiche Netzwerkmöglichkeiten, sondern auch sportliches Engagement. „Tolle Idee, bitte im nächsten Jahr wieder!“, schrieb eine Teilnehmerin auf das Auswertungsformular. Insgesamt bewerten die Teilnehmer, die ihre Feedbackbögen ausgefüllt hatten, die Immocom mit der Schulnote 1,9. Ausführlichere Statements sowie Links auf Presseberichte sind auf www.immocom-berlin.de publiziert. Fotos von der ImmoCom finden Sie hier!

Die nächste ImmoCom findet am 08. und 09. September 2011 in Berlin statt.

Neue BBA-Tagung zu Wärmetechnologie in der Wohnungswirtschaft

 

Moderne Warmwasser- und Heizungsanlagen verbessern die Energiebilanz der Bestände, reduzieren Betriebskosten und leisten einen wichtigen ökologischen Beitrag. Dabei stellen immer neue Einsparmöglichkeiten und innovative technische Entwicklungen die Praktiker in den Wohnungsunternehmen vor die Frage, was sich wirklich rentiert und als alltagstauglich erweist. Die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft hat deshalb eine neue Tagung „Wärmetechnologie in der Wohnungswirtschaft: Trends und Praxiserfahrungen“ konzipiert, die am 28. September 2010 in Berlin stattfinden wird. Sie gibt einen Überblick zu aktuellen Entwicklungen in der Wärmetechnik. Dabei stehen erneuerbare Energien und praktische Erfahrungen mit der Effizienzsteigerung konventioneller Technologien gleichermaßen im Fokus.

Gero Scheebaum, stellvertretender Abteilungsleiter Instandhaltung bei der DOGEWO Dortmunder Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH, erläutert am Beispiel eines Pellets-Heizwerks, wann sich der Einsatz regenerativer Energien lohnt.

Dr. Michael Schmitt vom Deutschen Energieberater Netzwerk (DEN) e.V. aus Frankfurt verschafft den Teilnehmern einen Überblick über aktuelle und künftige Fördermöglichkeiten nach den beschlossenen und absehbaren Änderungen auf Bundesebene und den geplanten Maßnahmen in Berlin und Brandenburg.

Dieter Uhlig, Lehrbeauftragter an der Beuth-Hochschule für Technik Berlin und Vorstand der ESIGO Eigenheimsiedlungsgenossenschaft e.G. aus Berlin, zeigt, wie sich bestehende Heizungs- und Warmwasseranlagen optimieren lassen. Dabei wird er sich auch der Frage stellen, wie sich Energieeinsparung mit Trinkwasserhygiene vereinbaren lässt.

Die BBA-Tagung „Wärmetechnologie in der Wohnungswirtschaft: Trends und Praxiserfahrungen“ findet am 28. September 2010 von 9.00-16.30 Uhr in Berlin statt. Sie kostet 468 Euro (390 Euro für BBA-Mitglieder). Weitere Informationen erhalten Sie bei Ulf Baier unter der Telefonnummer 030/23 08 55-22.

Der neue Studiengang von bbw und BBA

 

Arbeitsmarktexperten betonen es, Studien belegen es: Die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit ist ein Hochschulstudium. Dabei bietet die Immobilienbranche mit ihrem hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften besonders gute Karrierechancen.

Sprungbrett für eine Karriere in der sich enorm gewandelten Immobilienbranche ist der neu konzipierte achtsemestrige Studiengang Wirtschaftswissenschaften mit der Spezialisierung Immobilienmanagement von bbw Hochschule und BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin. Er startet am 15. September 2010 und führt berufsbegleitend – sogar ohne Abitur – zum Bachelor of Arts. Nach sechs Semestern haben die Studierenden die Möglichkeit, gleichzeitig den Abschluss des Immobilienökonoms (GdW) zu erwerben. Wer ins Top-Management will, setzt noch einen MBA Real Estate Management auf.

Der Bachelor of Arts mit Spezialisierung Immobilienmanagement basiert auf einer besonderen Kooperation zwischen der bbw Hochschule und der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin. Die bbw bürgt für die wissenschaftliche Qualität des Studiums. Die BBA bildet seit 1993 Mitarbeiter und Führungskräfte der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft aus und steht für einen aktuellen Bezug zur Berufspraxis. Ihre Dozenten sind erfolgreiche Führungskräfte mit Lehrerfahrung.

Einschreibungen sind noch möglich. Kurzfristige Studienberatung bei Christin Weiß, Telefon: 030-319 90 95 50.

Weitere Informationen unter www.bbw-hochschule.de

Die Zukunft liegt nicht länger nur im Bestand

 

Seit den neunziger Jahren geht die Bautätigkeit in Deutschland kontinuierlich zurück. Nicht umsonst hieß es lange: „Die Zukunft spielt im Bestand!“. Doch in letzter Zeit denken immer mehr Wohnungsunternehmen darüber nach, neben der Sanierung ihrer Bestände auch in den Neubau zu investieren. Unter welchen Bedingungen Neubau eine sinnvolle Option ist, zeigt die BBA-Tagung „Innovative Wege bei ausgereizten Sanierungspotenzialen“.

An guten Gründen für Neubau mangelt es nicht: Die nach Kriegsende bis in die 70er Jahre gebauten Bestände sind in die Jahre gekommen. Ihre technische Weiterentwicklung ist nur eingeschränkt möglich und sie entsprechen auch nicht mehr den Anforderungen einer veränderten und anspruchsvolleren Mieterschaft. Hinzu kommt die demografische Entwicklung, die verstärkt altersgerechte Wohnungen erfordert. Obwohl die Bevölkerung insgesamt zurückgeht, steigt die Nachfrage in einigen Ballungszentren und ihrer Umgebung an. Hier droht Wohnungsmangel, insbesondere für den wachsenden Teil der Bevölkerung, der mit wenig Geld auskommen muss. Aspekte, die zeigen, wie aktuell das Thema Neubau in der Wohnungswirtschaft ist.

Bernhard H. Heiming, geschäftsführender Gesellschafter der BB Hausbau GmbH Berlin wird erläutern, wie es ohne Fördermittel gelingt, sozial verträgliche Wohnungen zu bauen. Er hat vor allem die wachsende Zahl allein stehender Senioren im Blick, denen Altersarmut droht und die moderne, barrierefreie Wohnungen benötigen. Eine weitere Zielgruppe ist der steigende Anteil Alleinerziehender. Heiming will zeigen, wie sich mit günstigen Baustoffen, standardisierten Grundrissen und schlanken Bauteilen bezahlbarer Wohnraum innerhalb der Wohngeldgrenze bereitstellen lässt.

Ein gelungenes Neubauprojekt im Maßnahmen-Mix einer Genossenschaft wird David Wilde, ehrenamtlicher Vorstand der hwg eG vorstellen. Die Hattinger Wohnungsgenossenschaft verband den Neubau mit einem Mehrgenerationen-Wohnprojekt und setzte auf behutsame Nachverdichtung.

Auf welche Fördermittel Wohnungsunternehmen beim Neubau zurückgreifen können, erläutet Andreas Schmucker, Regionalleiter im Bereich Immobilienkunden bei der Berliner Volksbank. Im anschließenden Expertengespräch geht es um die Frage, wann sich Neubau lohnt, welche Rolle das Marktumfeld und die Zielgruppe spielt und was bei der Finanzierung zu beachten ist.

Weitere Vorträge behandeln bautechnische Entscheidungen unter dem Gesichtpunkt der Rentabilität sowie den Vorteil und die Grenzen von variablen Grundrissen.

Die Neubau-Tagung der BBA „Innovative Wege bei ausgereizten Sanierungspotenzialen“ findet am 7. September 2010 im NH Berlin in der Friedrichstraße 96, 10117 Berlin statt. Sie kostet 504 Euro (420 Euro für BBA-Mitglieder). Weitere Informationen erhalten Sie bei Ulf Baier unter der Telefonnummer 030/23 08 55-22.

Wohnungsunternehmen in der Quartiersentwicklung

 

Angesichts zunehmender Armut in deutschen Großstädten steht Quartiersentwicklung ganz oben auf der Agenda vieler Wohnungsunternehmen. Eine gelungene Quartiersentwicklung schafft ein stabiles Wohnumfeld, wertet die Bestände auf, vermag Mieter zu binden und neue zu gewinnen. Erfolgreich sind ganzheitliche Ansätze, welche eine bauliche Sanierung mit sozialen und wirtschaftsfördernden Maßnahmen verbinden. Die Tagung der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft, zeigt, worauf es dabei ankommt.

Cordula Frey berichtet, wie die ganzheitliche Quartiersentwicklung der Berliner Gropiussstadt gelang. Schwerpunkte ihres Vortrags sind die energetische Wohnraumsanierung und die Beteiligung der Mieter bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Wie sich Wohnen und Gewerbe im Quartier gemeinsam entwickeln lassen, beleuchtet der Vortrag von Annika Steiner, Consultant bei der BBT Treuhandstelle des Verbandes Berliner und Brandenburger Wohnungsunternehmen, gemeinsam mit Nils Blömke, Niederlassungsleiter der IPH Handelsimmobilien GmbH aus Hamburg.

Jörn-Michael Westphal vom Unternehmensverbund PRO POTSDAM wird zeigen, wie sich der von Plattenbauten geprägte Potsdamer Stadtteil Drewitz in eine Gartenstadt verwandelt. Mittels Szenariotechnik werden die Bewohner in die Entwicklung ihres Wohnumfeldes einbezogen. Mit der energetischen Sanierung der Gebäude und dem Angebot, Elektrofahrzeuge im Rahmen des Car-Sharing zu nutzen, trägt die PRO POTSDAM als Projektentwickler zu einer nachhaltigen Weiterentwicklung des Quartiers bei.

Die Tagung „Wohnungsunternehmen in der integrierten Quartiersentwicklung: Worauf kommt es an?“ findet am 22. September 2010 in Berlin statt. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ulf Baier unter der Telefonnummer 030 230855-22.

Mit Blick auf das Wesentliche – das Programm der ImmoCom 2010

 

„Gute Mischung und breite Palette.“

 

„Ein vollkommen neuer Ansatz!“

 

„Eine runde Sache.“

 

So lauten erste Reaktionen auf das Programm der ImmoCom, das jetzt auf www.immocom-berlin.de zum Download bereit steht. Führungskräfte aus Wohnungswirtschaft und Wissenschaft warfen vorab einen Blick auf Themen und Referenten. Ulf Lennermann, Prokurist und Leiter des Geschäftsbereichs 1 bei der GESOBAU AG, schrieb: „Nur schade, dass einige Foren parallel stattfinden Ich finde jedes für sich schon sehr interessant – da wird vielen die Entscheidung schwerfallen. Ad hoc finde ich alle Grundthemen der Wohnungswirtschaft wieder“.

Der Blick aufs Ganze mit Fokus auf die entscheidenden Stellschrauben – das ist das Konzept der ImmoCom 2010, die sich den drängenden Fragen der Wohnungswirtschaft stellt:

Welche neue Rolle kann die Wohnungswirtschaft angesichts reduzierter Fördermittel und dem Abbau staatlicher Leistungen einnehmen?

Wie lassen sich Geschäftsprozesse kundenorientiert gestalten?

Welcher Nutzen und Aufwand ist mit dem Erstellen von Nachhaltigkeitsberichten verbunden?

Welche Modelle zur intelligenten Steuerung von Geschäftsprozessen mit IT haben den Praxistest bestanden?

Wie lassen sich tragfähige Compliance-Systeme etablieren?

Was kommt auf Wohnungsunternehmen mit dem Zensus 2011 zu?

Bei der ImmoCom 2010 stellen Experten von Wohnungsunternehmen, Wissenschaft und Beratung ihre Strategien und Zukunftsperspektiven praxisnah vor.

Weitere Informationen zum Programm, Referenten und Ausstellern finden Sie auf www.immocom-berlin.de sowie bei Michael Deeg, Telefon: 030 230855-16.

BBA-Absolventin erhält GdW-Auszeichnung

 

Jährlich zeichnet der Julius-Brecht-Fonds „sehr gute“ Studienarbeiten in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft aus. Er wurde im Andenken an den ehemaligen Verbandsdirektor Dr. Julius Brecht gegründet, dem die Fortbildung von Nachwuchskräften ein besonderes Anliegen war. Auch in diesem Jahr ist wieder eine Absolventin der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft unter den Ausgezeichneten. Renate Berg war Teilnehmerin der Nachgraduierung zur Immobilien-Ökonomin (GdW) bei der BBA und wurde, neben drei weiteren Preisträgern, für ihre Studienarbeit prämiert.

Die Diplom-Ingenieurin der Architektur und Immobilienfachwirtin ist als Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der genowo eG Genossenschaft für Baugruppen und Wohnprojekte und sowohl in der Projektentwicklung und Baubetreuung als auch in der Bestandsbewirtschaftung tätig. Das Thema ihrer Studienarbeit war Risikomanagement in kleinen Wohnungsbaugenossenschaften. „Für meine Berufspraxis war die Weiterbildung bei der BBA von großem Nutzen – nicht nur aufgrund der Lehrinhalte, sondern auch, weil sie einen Rahmen für Diskussionen und Denkanstöße geschaffen hat.“

Als Preis winkt der erfolgreichen Immobilien-Ökonomin die kostenlose Teilnahme an der Julius-Brecht-Sommerakademie. Dort treffen Nachwuchsführungskräfte auf erfahrene Praktiker, Wissenschaftler und Meinungsführer aus der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft und können sich ein überregionales Netzwerk aufbauen.

Der nächste Lehrgang zum/-r „Immobilien-Ökonom/-in“ (GdW) der BBA startet Anfang Oktober 2010. Für geprüfte Immobilienfachwirte (IHK) bietet sich die kürzere Nachgraduierung an, die ebenfalls Anfang Oktober beginnt. Weitere Informationen erhalten Sie bei Christine Wieland, christine.wieland(at)bba-campus(dot)de, Telefon: 030 23 08 55 -17.

 

Die richtigen Mitarbeiter gewinnen und halten

BBA befähigt Personalverantwortliche von Wohnungsunternehmen Potenziale zu ermitteln

 

Um neue Mitarbeiter gezielt einzusetzen, greifen immer mehr Unternehmen auf Potenzialanalysen zurück. Das sind wissenschaftlich fundierte Verfahren, welche die Fähigkeiten eines Bewerbers, seine Lösungskompetenz, Intelligenz, Motivation und soziale Kompetenz ermitteln. Ebenso bewährt hat sich die Potenzialanalyse bei den eigenen Mitarbeitern, um sie entsprechend ihrer Möglichkeiten weiter zu entwickeln.

Weil diese Verfahren häufig kostenintensiv und nicht immer optimal auf Wohnungsunternehmen zugeschnitten sind, bietet die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. eine Inhouse-Schulung zur eigenen Durchführung von Potenzialanalysen an. Sie befähigt Personalverantwortliche im Unternehmen, Eignungsfeststellungsverfahren und Anforderungsniveaus für die relevanten Berufsgruppen zu erstellen. Anschließend lernen sie, Tests durchzuführen und Ergebnisse auszuwerten. Die Schulung dauert je nach Unternehmen drei bis vier Tage und ist wesentlich kostengünstiger als ein externer Berater. Zudem versetzt sie Wohnungsunternehmen in die Lage, unabhängige und auf ihre Bedarfe zugeschnittene Potenzialanalysen durchzuführen. Damit minimieren sie das Risiko für Fehleinstellungen und können ihre eigenen Mitarbeiter optimal einsetzen.

Für diese Inhouse-Schulung hat die BBA eine erfahrene  wirtschaftspsychologische Beraterin und Supervisorin gewonnen, die bereits für große Unternehmen erfolgreich tätig war.

Weitere Informationen bei Christine Wieland, Telefon: 030-23 08 55-17, E-Mail: christine.wieland(at)bba-campus(dot)de

Wettbewerbsvorteil Ausbildung

Berliner Senat genehmigt private Berufsschule für Immobilienkaufleute

Mit der Genehmigung durch die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung wird Ende August 2010 die Berufsschule der BBA für Auszubildende im dualen System zum/zur Immobilienkaufmann/-frau starten. „Wir wollen dazu beitragen, junge Menschen für die Immobilienbranche zu gewinnen, indem wir ihnen eine Ausbildung bieten, die sie nicht nur fachlich, sondern auch persönlich für anspruchsvolle Aufgaben qualifiziert und ihnen beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches Berufsleben bietet“, erklärt Dr. Hans-Michael Brey, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. Berlin.

Mit der privaten Berufsschule der BBA steht angehenden Immobilienkaufleuten in Berlin und Brandenburg nun erstmals eine Alternative zur staatlichen Berufsschule offen. Die Wohnungsunternehmen hoffen, dass sich damit die Qualität der beruflichen Bildung für Immobilienkaufleute insgesamt verbessert. „Wir versprechen uns vom Start der privaten Berufsschule einen intensiven, leistungsstarken und dennoch kooperativen Wettbewerb zwischen den Anbietern, der die bestmögliche Vorbereitung der Auszubildenden auf die steigenden Branchenanforderungen zum Ziel haben muss. Als Spezialanbieter im Bereich der immobilienwirtschaftlichen Fortbildung bietet die BBA hierfür sehr gute Voraussetzungen“, erklärt Boris Drigalski, Prokurist bei Becker & Kries Immobilien Management GmbH & Co. KG.

Die neue Berufsschule steht nicht nur bei genossenschaftlichen, kommunalen und freien Wohnungsunternehmen hoch im Kurs. Auch Hausverwaltungen und Versicherer haben Auszubildende angemeldet. Als eine der ersten hat sich die Charlottenburger Baugenossenschaft eG entschieden. Gabriele Bohleber, stellvertretender Vorstand, begründet das so: „Die BBA ist in der Erwachsenenbildung für die Wohnungswirtschaft bisher außerordentlich erfolgreich. Auch ihr Angebot zur Prüfungsvorbereitung für die Auszubildenden wird sehr geschätzt. Deshalb haben wir die Gründung der Berufsschule für die Immobilienkaufleute begrüßt und als Mitglied der BBA unseren neuen Auszubildenden sofort angemeldet – schließlich soll ihm das Bestmögliche für seine Ausbildung mit auf den Weg gegeben werden“.

Am 30. August 2010 wird die Berufsschule mit zwei Klassen starten. Der Unterricht findet blockweise in den neu gestalteten Räumen der BBA unweit des Potsdamer Platzes statt. In den zwei- bis dreiwöchigen Präsenzphasen lernen die Auszubildenden neben fachlichen und allgemeinbildenden Inhalten sich selbst Wissen anzueignen und selbständig sowie im Team Projekte zu bearbeiten. Das entspricht auch dem Wunsch vieler Wohnungsunternehmen nach einem praxis- und handlungsorientierten Unterricht. Bereits bei der Konzeption arbeitete die BBA eng mit ihren Mitgliedsunternehmen zusammen. Auch in Zukunft wird der kontinuierliche Austausch mit den Personal- und Ausbildungsleitern fortgesetzt.

Neben einer besseren Qualität der Ausbildung erhoffen sich die Wohnungsunternehmen auch bessere Prüfungsergebnisse, wie Dr. Christiane von der Heyde, Personalleiterin der GESOBAU AG, erklärt. Ihr Unternehmen hat alle neuen Auszubildenden zum/-r Immobilienkaufmann/-frau – in diesem Jahr sind es sechs – bei der privaten Berufsschule angemeldet. „Aus dem überbetrieblichen Unterricht der BBA wissen wir, dass sich die Auszubildenden dort mit konkreten Beispielen aus dem Berufsalltag auseinandersetzen und auch lernen, ihr Wissen überzeugend zu präsentieren. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass es der BBA-Berufsschule gelingen wird, alle Auszubildenden optimal zu fördern und auf die Prüfungen vorzubereiten“, so von der Heyde.

Nicht zuletzt geht es auch darum, beim Wettbewerb um geeignete Schulabgänger die Nase vorn zu haben, wie Dr. von der Heyde betont: „Wir möchten als Ausbildungsbetrieb attraktiver werden und versprechen uns mit der BBA-Berufsschule einen Wettbewerbsvorteil, in Konkurrenz zu anderen Wohnungsunternehmen wie auch zu Unternehmen anderer Branchen.“

Am 1. September 2010 wird die neue Berufsschule feierlich eröffnet.

Prozesse optimieren, Engagements kommunizieren und Mieter binden

Themen der ImmoCom am 13. und 14. September 2010 in Berlin

„Gewohnt wird immer“ – dass wohnungswirtschaftliche Unternehmen dennoch keine Selbstläufer sind, hat die Branche längst erkannt. Es gilt, mit einer klar formulierten Strategie, Mieter zu gewinnen und zu halten sowie Veränderungen der äußeren Rahmenbedingungen zu identifizieren und produktiv zu nutzen. Bei der eigenen Positionierung kann IT durchaus hilfreich sein. Wertvolle Impulse liefert dafür die ImmoCom 2010. Es werden praktische Lösungen sowie deren operative Umsetzung mit Hilfe von intelligenter IT vermittelt. Praxisberichte informieren über IT-gestützte wohnungswirtschaftliche Prozesse, beispielweise für die Wohnungsabnahme oder die intelligente Steuerung des Portfolios. Renommierte Experten aus ganz Deutschland diskutieren mit den Führungskräften der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft unter anderem die Fragen:Welche neue Rolle will und kann die Immobilienwirtschaft im Spannungsfeld zwischen Politik, Gesellschaftern, Mitgliedern, Öffentlichkeit und Mietern einnehmen? Wie gelingt die Umsetzung von Compliance in der Wohnungswirtschaft?Wie können Prozesse kundenorientiert gestaltet und Mieter langfristig gebunden werden?

Welche intelligenten IT-Lösungen unterstützen die Gewinnung und Verarbeitung von Steuerungsinformationen?

Neben Compliance ist Nachhaltigkeit (Corporate Social Responsibility) eines der zentralen Themen der ImmoCom 2010. Die Verantwortlichen für die ersten drei Nachhaltigkeitsberichte aus der deutschen Wohnungswirtschaft informieren die Teilnehmer aus erster Hand, welcher Aufwand und Nutzen mit der Dokumentation eines ökologischen, ökonomischen oder sozialen Engagements verbunden ist. Anschließend bewertet eine Wirtschaftsprüfergesellschaft die Nachhaltigkeitsberichte aus der Sicht von Investoren und Banken.

Wie in jedem Jahr findet die ImmoCom an zwei Tagen in Berlin statt. Am Abend des ersten Tages haben die Teilnehmer Gelegenheit, mit Geschäftspartnern und Branchenkollegen sowie den Vertretern aus Politik und Verwaltung bei einer exklusiven Abendveranstaltung in der Capitol Golf Yard Lounge ins Gespräch zu kommen.

 

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