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Newsletter vom 29.11.2011



Liebe Mitglieder und Freunde der BBA,

vor einigen Wochen hatte ich Ihnen geschrieben, dass die Themen der Personalrekrutierung und der -entwicklung stärker in den Fokus der gesellschaftlichen Wahrnehmung rücken würden. Im Ergebnis der These bin ich im Nachgang zu unserem Personalentwicklungskongresses von zahlreichen Mitgliedsunternehmen gefragt worden, was denn das für die eigene Unternehmensentwicklung bedeuten könnte und wie diese Entwicklung möglicherweise positiv beeinflusst werden könnte. Bevor ich hierauf antworte, möchte ich auf eine Umfrage des GdW aufmerksam machen, in der konstatiert wird, dass in den nächsten sieben bis zehn Jahren etwa 15.000 Fach- und Führungskräfte in den GdW-Unternehmen fehlen werden. Diese Negativentwicklung kann m. E. nicht allein durch eine steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren bzw. eine staatlich gelenkte Zuwanderung kompensiert werden. Hier bedarf es weiterer Schritte, die in den Unternehmen bedacht werden sollten. Zum einen müssen die Mitarbeiter der Unternehmen auf kluge und sensible Art und Weise gefördert werden, um die Zukunft im gewünschten Maße zu gestalten. Zum anderen erscheint es mir sinnvoll, dass die Unternehmen regelmäßig eine Standortbestimmung vornehmen, um die eigenen Stärken, auch im Hinblick auf eine eigene Personalentwicklung, zu reflektieren. Hierzu bieten sich die folgenden fünf Thesen an, die ich Ihnen als Antwort auf die immer wieder geäußerten Fragen über die anstehenden Feiertage mitgeben möchte:

1) Qualität und Know-how der Mitarbeiter werden Schlüsselfaktoren in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Der Sicherung und der Nutzbarmachung dieser Eigenschaften kommt eine Schlüsselbedeutung zu.

2) Werthaltigkeit und Transparenz von Mietbeziehungen werden für die Unternehmen zentrale Erfolgsfaktoren. Ein systematisches Beziehungsmanagement wird Bedeutung erlangen.

3) Der Erfolg eines Unternehmens wird von einer durchgängigen Prozessqualität bestimmt werden. Die einsetzbaren Instrumente werden wichtiger.

 

4) Transparenz im internen Controlling und gegenüber Dritten wird eine Schlüsselaufgabe. Möglichkeiten zur Aufbereitung von Informationen und das entsprechende Reporting werden hohe Relevanz erhalten.

5) Optimale Größe und organisches Wachstum werden entscheidende Erfolgsfaktoren in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft werden. Daher werden Unternehmen kontinuierlich ihre Struktur und ihre betriebswirtschaftlichen Prozesse an die Gegebenheiten anpassen müssen.

In der Konsequenz wird es Aufgabe der Unternehmen sein, Personalentwicklungskonzepte zu erarbeiten, in denen die nachfolgenden Aspekte berücksichtigt werden:

1) Die Weiterentwicklung der Mitarbeiter. Diese Herangehensweise wirkt sich unmittelbar auf die positive Entwicklung des Unternehmens aus.

2) Eine Nachwuchsförderung und Führungskräfteentwicklung, die die Mitarbeiterbindung und die -motivation berücksichtigt. Diese mündet direkt und unmittelbar in einer Verbesserung der Unternehmensergebnisse.

3) Der bestmögliche Mitarbeitereinsatz und die Förderung des Mitarbeiterpotentials sind zu garantieren. Diese Garantie mündet in Loyalität, und Loyalität schafft Spielräume, um das Unternehmen – auch unabhängig von der Konjunktur – erfolgreich weiterzuentwickeln!

Somit rückt eine Personalentwicklung in den Fokus, die sich modular verhält und mit deren Hilfe die Herausforderungen der Zukunft gemeistert werden. Hierbei darf sie sich nicht scheuen, neueste Technologien zu nutzen sowie kritische konstruktive Fragen zu stellen, die auch eigene Unternehmensabläufe zunächst einmal in Frage stellen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest. Kommen Sie gut ins Jahr 2012. Bleiben Sie gesund und uns gewogen.

Beste Grüße
Ihr

Dr. Hans-Michael Brey

 

 

 


  
 

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